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	<title>Doris Wrumen &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Oct 2026 12:40:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Doris Wrumen &#8211; risControl</title>
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		<title>Information und Consulting im Konjunkturvergleich</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/22/markt/information-und-consulting-im-konjunkturvergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:47:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Österreichs Wirtschaft kommt nur langsam in Schwung. Für 2026 erwartet das WIFO ein reales Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS rechnet mit 0,8 Prozent. Für 2027 prognostizieren die Institute ein Plus von 1,3 beziehungsweise 1,0 Prozent. Hohe Energiepreise und eine schwache Konsumnachfrage bremsen die Erholung. Vergleichsweise positiv entwickelt sich der Bereich Information und Kommunikation. Laut [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Österreichs Wirtschaft kommt nur langsam in Schwung. Für 2026 erwartet das WIFO ein reales Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS rechnet mit 0,8 Prozent. Für 2027 prognostizieren die Institute ein Plus von 1,3 beziehungsweise 1,0 Prozent. Hohe Energiepreise und eine schwache Konsumnachfrage bremsen die Erholung.</p>
<p>Vergleichsweise positiv entwickelt sich der Bereich Information und Kommunikation. Laut aktuellem Branchenmonitor 3/2026 der Wirtschaftskammer Österreich stieg dessen Bruttowertschöpfung im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,9 Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein Zuwachs von 2,2 Prozent erwartet. Im Bau geht der Monitor hingegen von einem Rückgang um 0,6 Prozent aus. Die Zahlen zeigen, wie unterschiedlich sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickeln.</p>
<p><strong>Know-how für die Wirtschaft</strong></p>
<p>Die WKÖ-Bundessparte Information und Consulting, die über den statistisch erfassten Bereich Information und Kommunikation hinausgeht, zählte Ende des zweiten Quartals 2026 insgesamt 131.909 aktive Spartenmitglieder und 279.100 unselbstständig Beschäftigte. Für Spartenobmann Markus Roth sind diese Unternehmen wichtige Partner bei Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Sie unterstützen damit auch die Weiterentwicklung anderer Branchen.</p>
<p>Der Bedarf an spezialisiertem Wissen trifft allerdings auf ein weiterhin anspruchsvolles wirtschaftliches Umfeld. Das IHS erwartet für 2026 eine Inflation von 3,1 Prozent und eine Arbeitslosenquote von 7,6 Prozent. Auch 2027 dürfte die Teuerung mit 2,8 Prozent erhöht bleiben. Investitionen in digitale Prozesse und organisatorische Veränderungen stehen damit unter anhaltendem Kostendruck.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Steuerfreies Zukunftsdepot kommt ab Juli 2027</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/21/kommentar/steuerfreies-zukunftsdepot-kommt-ab-juli-2027/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 13:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Nachmittag des 17. Oktober 2026 hat sich die Bundesregierung auf die Umsetzung des steuerfreien Zukunftsdepots geeinigt. Es soll im Juli 2027 kommen. „Ein Meilenstein für die Vorsorge der nächsten Generation!“, postet Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) auf Instagram zu seinem Prestige-Projekt, das es selbst im ORF Sommergespräch angekündigt hat. 500 Euro Startbonus Jedes ab 1. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Nachmittag des 17. Oktober 2026 hat sich die Bundesregierung auf die Umsetzung des steuerfreien Zukunftsdepots geeinigt. Es soll im Juli 2027 kommen. „Ein Meilenstein für die Vorsorge der nächsten Generation!“, postet Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) auf Instagram zu seinem Prestige-Projekt, das es selbst im ORF Sommergespräch angekündigt hat.</p>
<p><strong>500 Euro Startbonus</strong></p>
<p>Jedes ab 1. Januar 2027 geborene Kind erhält einen staatlichen Startbetrag von 500 Euro. Eltern können jährlich bis zu 5.000 Euro am Kapitalmarkt anlegen, auf die Zins- und Kurserträge soll bis zum 18. Lebensjahr keine Kapitalertragsteuer anfallen. Auch gänzlich gebühren- und kostenfrei soll das Zukunftsdepot sein – also eher kein Produkt, das in Genuss fundierter Beratung kommen wird. Ziel ist ein solider finanzieller Grundstock für den Start junger Menschen ins Erwachsenenleben.</p>
<p>Mit Stand Juni 2025 beläuft sich das finanzielle Vermögen der österreichischen Haushalte auf 936,7 Milliarden Euro (Quelle: OeNB). Doch nur ein kleiner Teil davon wird bereits am Kapitalmarkt veranlagt. Fondsanteile besitzen nur 12 Prozent, Aktien lediglich 6 Prozent, Anleihen gar nur 3 Prozent (Krypto-Werte besitzen 4%). Dies soll sich durch das Zukunftsdepot zumindest teilweise ändern.</p>
<p><strong>Gegenfinanzierung offen</strong></p>
<p>Wie die durch die KESt-Befreiung wegfallenden Steuereinnahmen gegenfinanziert werden sollen, ist noch nicht beantwortet. Ebenso nicht, in welche Anlageformen – Fonds, ETFs, Aktien, Anleihen usw. – mit dem Zukunftsdepot investiert werden kann. Und, ob Eltern individuell über die Dynamik des Investments entscheiden können, oder es standardisierte Anlagestrategie geben wird.</p>
<p><strong>Warum nur für Kinder?</strong></p>
<p>Unverständlich ist, warum es das Zukunftsdepot nur für Kinder bis zum 18. Lebensjahr geben wird. Ein ähnliches Vorsorgemodell könnten alle Österreicher als „Pensionsdepot“ zum Sichern des eigenen Lebensstandard im Alter mindestens so gut brauchen wie der Nachwuchs für den Start ins Erwachsenenleben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Seit 20 Jahren mit der ÖBV verbunden</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/21/interview/seit-20-jahren-mit-der-oebv-verbunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 08:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[In unserer Serie stellen wir die Mitarbeiter des ÖBV-Partnervertriebs vor. Sie erzählen von ihrer Tätigkeit, der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und ihrem persönlichen Zugang zum Maklervertrieb. Diesmal im Gespräch: Stefan Wenter, Bakk. phil., Partnerbetreuer für die Steiermark und Kärnten. Was bedeutet es für Sie, bei der ÖBV dabei zu sein? Da ich heuer mein 20-jähriges ÖBV-Jubiläum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Serie stellen wir die Mitarbeiter des ÖBV-Partnervertriebs vor. Sie erzählen von ihrer Tätigkeit, der Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern und ihrem persönlichen Zugang zum Maklervertrieb. Diesmal im Gespräch: <a href="http://linkedin.com/in/stefan-wenter-59b177355">Stefan Wenter</a>, Bakk. phil., Partnerbetreuer für die Steiermark und Kärnten.</p>
<p><strong>Was bedeutet es für Sie, bei der ÖBV dabei zu sein?</strong><br />
Da ich heuer mein 20-jähriges ÖBV-Jubiläum feiere, gehört die ÖBV für mich mittlerweile einfach dazu. In den vergangenen zwei Jahrzehnten durfte ich hier nicht nur beruflich, sondern auch persönlich wachsen. Nach meiner langjährigen Tätigkeit als Büroleiter bin ich seit 2024 im Partnervertrieb tätig. Die ÖBV ist für mich wie eine Familie: loyal, verlässlich und mit großem Entwicklungspotenzial.</p>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre Tätigkeit beschreiben und welche Aspekte sind Ihnen besonders wichtig?</strong><br />
Ich bringe Maklern und Agenten unsere Produkte näher, unterstütze sie im Verkauf und halte Schulungen. Das fällt mir leicht, da ich selbst von unseren Produkten sehr überzeugt bin.</p>
<p><strong>Wie erleben Sie die Digitalisierung in den Arbeitsprozessen mit Ihren Vertriebspartnern?</strong><br />
Der E-Antrag ermöglicht eine schnellere und weniger fehleranfällige Abwicklung. Außerdem reduzieren die digitalen Prozesse den Papierkram. Dadurch bleibt mehr Zeit für den persönlichen Austausch mit den Vertriebspartnern.</p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Zeit !</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Werkzeuge im eigenen Auftritt</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/21/news/digitale-werkzeuge-im-eigenen-auftritt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 07:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit vermittlernetzwerk.at ist eine neue Plattform für österreichische Versicherungsmakler in Betrieb gegangen. Sie bündelt digitale Anwendungen für Beratung, Vorsorge und Kundenansprache, die Makler mit eigenem Logo, eigenen Farben und Kontaktdaten in ihre Websites integrieren können. Nach Angaben des Anbieters nutzen erste Makler das Angebot bereits. Zum Start umfasst die Plattform mehr als 25 Module. Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit vermittlernetzwerk.at ist eine neue Plattform für österreichische Versicherungsmakler in Betrieb gegangen. Sie bündelt digitale Anwendungen für Beratung, Vorsorge und Kundenansprache, die Makler mit eigenem Logo, eigenen Farben und Kontaktdaten in ihre Websites integrieren können. Nach Angaben des Anbieters nutzen erste Makler das Angebot bereits.</p>
<p>Zum Start umfasst die Plattform mehr als 25 Module. Ein Schwerpunkt liegt auf der privaten und betrieblichen Vorsorge, unter anderem mit einem Pensionsrechner sowie Anwendungen zu Zukunftssicherung, Pensionszusage und Abfertigung ALT. Hinzu kommen ein Naturgefahrencheck, Firmendaten einschließlich Jahresabschlüssen und Finanzanalyse, Fachinformationen und ein Schulungsmodul. Für die Kundenansprache stehen außerdem Landingpages zur Verfügung, die an den jeweiligen Unternehmensauftritt angepasst werden können.</p>
<p>Initiator ist<a href="http://linkedin.com/in/arno-slepice-275339a6"> KommR Arno Slepice</a>. Die Idee entstand aus der Entwicklung digitaler Anwendungen für das eigene Maklerbüro. „In den vergangenen Jahren haben wir für unser eigenes Maklerbüro laufend digitale Lösungen entwickelt. Irgendwann war für uns klar: Warum sollte jeder Makler dieselben Werkzeuge selbst entwickeln? Daraus ist die Idee für vermittlernetzwerk.at entstanden“, erklärt Slepice. Die Anwendungen werden zentral weiterentwickelt. Dabei sollen auch Anforderungen und Ideen der teilnehmenden Makler einfließen.</p>
<p>Für wefox wurde bereits eine eigene Edition eingerichtet, die angeschlossenen Partnern zu Sonderkonditionen zur Verfügung steht. Vergleichbare Ausführungen mit individuell festgelegtem Leistungsumfang sind auch für andere Vertriebe und Maklergruppen vorgesehen. Versicherungsunternehmen können etwa Produkte, Tarifrechner und digitale Abschlussstrecken über die Plattform bereitstellen.</p>
<p>Geplant ist zudem eine stärkere Einbindung in bestehende Maklerverwaltungs- und CRM-Systeme. Schnittstellen und eine zentrale Anmeldung sollen den Zugriff auf die Anwendungen aus den gewohnten Arbeitsabläufen heraus ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorsorge muss zum Leben passen – nicht nur zum Budget</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/20/interview/vorsorge-muss-zum-leben-passen-nicht-nur-zum-budget/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 12:52:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Continentale ist heuer seit 30 Jahren in Österreich aktiv, Anlass genug ein ausführliches Interview mit Thomas Pollmer und Urban Vogt beide Geschäftsführer in Österreich zu führen.  Die Continentale ist heuer seit 30 Jahren in Österreich aktiv. Welche Bilanz ziehen Sie? Pollmer: Für uns es ist vor allem eine Erfolgsgeschichte: Die Continentale Leben ist mit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Continentale ist heuer seit 30 Jahren in Österreich aktiv, Anlass genug ein ausführliches Interview mit Thomas Pollmer und Urban Vogt beide Geschäftsführer in Österreich zu führen. </strong></p>
<p><strong>Die Continentale ist heuer seit 30 Jahren in Österreich aktiv. Welche Bilanz ziehen Sie?</strong></p>
<p><strong>Pollmer: </strong>Für uns es ist vor allem eine Erfolgsgeschichte: Die Continentale Leben ist mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Arbeitskraftabsicherung bereits 1996 in Österreich als Pionier in der Berufsunfähigkeitsvorsorge gestartet. Auch wenn es hierzulande inzwischen weit mehr als ein Dutzend BU-Anbieter gibt, zählt sie nach wie vor zu den Impulsgebern in diesem zentralen Vorsorgebereich. Ihre Schwestergesellschaft EUROPA ist mit ihren günstigen, leistungsstarken Tarifen seit vielen Jahren einer der wichtigsten Akteure im Bereich Risikolebensversicherung in Österreich.</p>
<p><strong>Vogt:</strong> Unsere langjährige Erfahrung zeigt, wie wichtig die Betreuung vor Ort ist. Deshalb ist unser Team im Wiener Büro wie auch in den Regionen persönlich für die Vermittler da. Wenn weitere Unterstützung gefragt ist, stehen Kolleginnen und -kollegen der Fachabteilungen in Deutschland als Back-up bereit. Neben persönlichen Ansprechpartnern sind und bleiben Schnelligkeit und Verlässlichkeit essenziell. Um schnell agieren zu können, spielen schlanke, digitale Prozesse heute eine entscheidende Rolle. Wir bieten sowohl eigene Entwicklungen an, beteiligen uns aber auch an innovativen Lösungen im Markt. Eine aktuelle Neuerung ist die digitale Plattform Versdiagnose, die Vermittler bei der BU-Risikoprüfung nun auch im österreichischen Mark nutzen können – übrigens kostenlos. Das effiziente Tool ermöglicht eine anbieterübergreifende und abschließende Risikoprüfung direkt am Point of Sale. Selbstverständlich ist darüber auch eine Risikovorprüfung für unsere Tarife möglich.</p>
<p><strong>Herr Pollmer, welche aktuellen Trends prägen den BU-Markt?</strong></p>
<p><strong>Pollmer:</strong> Derzeit stellen wir interessante Veränderungen in der Preislandschaft fest. Bei bestimmten Zielgruppen hat sich die Risikosituation spürbar verändert. Dies spiegelt sich zunehmend auch in der Prämiengestaltung wider.  Gleichzeitig verändern sich unsere Arbeitswelt und die beruflichen Lebensläufe. Kunden erwarten daher mehr denn je Verträge, die sich an die wechselnden Anforderungen anpassen lassen.</p>
<p>Der günstigste Tarif ist nicht automatisch der beste Tarif. Gerade bei der BU-Versicherung lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wie stabil ist die Kalkulation? Wie entwickeln sich die Überschüsse? Und wie gut ist der Versicherer für die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre aufgestellt? Eine Arbeitskraftabsicherung begleitet den Kunden idealerweise über mehrere Jahrzehnte. Da will man sich auf stabile Prämien und eine nachhaltige Kalkulation verlassen können. Die Continentale ist hierbei sehr gut positioniert. Das zeigt auch das „BU-Stabilitätsrating 2026“ des map-reports für den deutschen Markt. Hier sind wir mit unserem ausgewogenen Gesamtpaket Testsieger geworden.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2026_10">Lesen Sie mehr in der risControl Print Ausgabe 10 2026</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pensionen breiter finanzieren</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/20/news/pensionen-breiter-finanzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 11:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine stärkere betriebliche und private Altersvorsorge könnte die Abhängigkeit des österreichischen Pensionssystems von der heimischen Wirtschaft deutlich verringern und zugleich zusätzliche Zukunftsinvestitionen ermöglichen. Das zeigt eine aktuelle WIFO-Studie im Auftrag des Versicherungsverbandes Österreich (VVO). Österreich erreicht im europäischen Vergleich zwar eine hohe Bruttoeinkommensersatzrate aus der staatlichen Pension, setzt bei deren Finanzierung aber fast ausschließlich auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="1">Eine stärkere betriebliche und private Altersvorsorge könnte die Abhängigkeit des österreichischen Pensionssystems von der heimischen Wirtschaft deutlich verringern und zugleich zusätzliche Zukunftsinvestitionen ermöglichen. Das zeigt eine aktuelle WIFO-Studie im Auftrag des Versicherungsverbandes Österreich (VVO).</p>
<p data-path-to-node="2">Österreich erreicht im europäischen Vergleich zwar eine hohe Bruttoeinkommensersatzrate aus der staatlichen Pension, setzt bei deren Finanzierung aber fast ausschließlich auf das Umlageverfahren. Laut der Studie entfielen 2024 rund 93 Prozent der gesamten Finanzierungsmittel für die Altersvorsorge auf das öffentliche Pensionssystem. Das erfasste kapitalgedeckte Pensionsvermögen entsprach hingegen nur 7,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) – während dieser Anteil in Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden und Schweden jeweils bei über 100 Prozent liegt.</p>
<p data-path-to-node="3">WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr betonte bei der Präsentation das zugrundeliegende Paradoxon: Während die Bevölkerung am Kapitalmarkt hochgradig risikoavers agiert, akzeptiert sie im Vorsorgesystem ein massives Klumpenrisiko. In Österreich bestehe ein radikal undiversifiziertes System, da fast ausschließlich von der eigenen inländischen Wirtschaftsleistung abgehangen werde. Die von WIFO-Ökonom Thomas Url erstellte Untersuchung plädiert daher für eine schrittweise Ergänzung des Umlagesystems durch Kapitaldeckung. Da beide Verfahren unterschiedlich auf wirtschaftliche und demografische Entwicklungen reagieren, kann eine international gestreute Veranlagung das System robuster gegen inländische Risiken wie etwa sinkende Geburtenraten machen.</p>
<p data-path-to-node="4">Ein ausgebautes kapitalgedecktes System eröffnet zugleich neue Finanzierungspfade für Heimbetriebe. Die Studie zeigt, dass Länder mit ausgeprägten Umlageverfahren tendenziell kleinere Aktien-, Anleihe- und Risikokapitalmärkte aufweisen. Mit kapitalgedeckter Vorsorge könne man zusätzlich ausländische Wertschöpfung ins Inland bringen und die Altersvorsorge auf eine breitere wirtschaftliche Basis stellen, erklärte VVO-Generalsekretär Christian Eltner. Derzeit veranlagen österreichische Versicherer bereits über 100 Milliarden Euro – mehr als die Hälfte davon im Inland.</p>
<p data-path-to-node="5">Der Versicherungsverband fordert von der Politik verlässliche und verständliche Rahmenbedingungen für die zweite und dritte Säule. VVO-Präsident Gregor Pilgram sieht im diskutierten staatlichen Zukunftsdepot für Kinder einen richtigen Ansatz für frühzeitigen Vermögensaufbau, pocht jedoch auf Wahlfreiheit und die Einbeziehung von Lebensversicherungen. Es gehe dabei nicht um eine Konkurrenz zur ersten Säule, sondern um eine Riesenchance für Volkswirtschaft und Bevölkerung, wobei die Versicherungswirtschaft mit ihren Beratungs- und Vertriebsstrukturen bereitstehe, diese Lösungen in die Breite zu tragen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wertwachstum im Portfolio und Impulse fürs Jahresendgeschäft</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/20/news/wertwachstum-im-portfolio-und-impulse-fuers-jahresendgeschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 07:48:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der europäische Gewerbeimmobilienfonds CORUM Origin verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen spürbaren Substanzzuwachs. Der Wiederherstellungswert des Portfolios stieg um 0,90 Prozent auf 1.186,30 Euro pro Anteil. Da der offizielle Ausgabepreis weiterhin unverändert bei 1.135 Euro liegt, steigen Investoren derzeit zu Konditionen ein, die um 4,32 Prozent unter dem tatsächlichen Wert des Immobilienvermögens liegen. Martin Prandl, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der europäische Gewerbeimmobilienfonds CORUM Origin verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen spürbaren Substanzzuwachs. Der Wiederherstellungswert des Portfolios stieg um 0,90 Prozent auf 1.186,30 Euro pro Anteil. Da der offizielle Ausgabepreis weiterhin unverändert bei 1.135 Euro liegt, steigen Investoren derzeit zu Konditionen ein, die um 4,32 Prozent unter dem tatsächlichen Wert des Immobilienvermögens liegen. Martin Prandl, Head of Sales Österreich bei CORUM, sieht darin einen klaren Mehrwert für Anleger, die aktuell Anteile unter dem eigentlichen Substanzwert erwerben können. Begleitet wird diese Entwicklung von kräftigen Nettomittelzuflüssen in Höhe von 280 Millionen Euro sowie einem Anstieg der Anlegerzahl auf über 76.000.</p>
<p>Dass die Bewertungsansätze des Portfolios realistisch sind, bewies das Fondsmanagement im Berichtszeitraum durch ertragreiche Verkäufe. Zwei im Jahr 2019 für insgesamt 38,5 Millionen Euro erworbene Objekte in Finnland wurden für 48 Millionen Euro veräußert. Eine weitere Immobilie in Litauen, die ebenfalls 2019 für 22,3 Millionen Euro angekauft worden war, erzielte einen Verkaufspreis von 28 Millionen Euro. Parallel dazu investierte der Fonds 174,2 Millionen Euro in vier neue Objekte in Deutschland, den Niederlanden, Italien und Finnland mit einer durchschnittlichen Ankaufsrendite von 9,7 Prozent.</p>
<p>Zum Jahresende gewinnt der Fonds zudem für den österreichischen Markt an vertrieblicher Relevanz. Selbstständige und Unternehmer können CORUM Origin im Jahr 2026 als begünstigtes Anlagevermögen für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag nach § 14 EStG nutzen. Ein weiterer Vorteil betrifft die Regulierung ab dem kommenden Jahr: Als französische SCPI unterliegt der Fonds nicht den gesetzlichen Mindesthalte- und Kündigungsfristen, die ab 2027 für klassische österreichische Immobilienfonds greifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Österreich macht sich fit für „AML-NEU“</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/19/kommentar/oesterreich-macht-sich-fit-fuer-aml-neu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 08:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Der österreichische Gesetzgeber macht sich fit die neuen, ab 10. Juli 2027 anzuwendenden EU-Bestimmungen zur Geldwäsche-Prävention. Ab diesem Datum regelt die Verordnung (EU) 2014/1624 erstmals europaweit einheitlich die zentralen Maßnahmen, die Verpflichtete anzuwenden haben, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, wie beispielsweise die unternehmensweite Risikobewertung und die Anwendung der Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden. Neues im WiEReG [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der österreichische Gesetzgeber macht sich fit die neuen, ab 10. Juli 2027 anzuwendenden EU-Bestimmungen zur Geldwäsche-Prävention. Ab diesem Datum regelt die Verordnung (EU) 2014/1624 erstmals europaweit einheitlich die zentralen Maßnahmen, die Verpflichtete anzuwenden haben, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verhindern, wie beispielsweise die unternehmensweite Risikobewertung und die Anwendung der Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden.</p>
<p><strong>Neues im WiEReG &amp; WiEReG 2027</strong></p>
<p>Parallel zu dieser Verordnung haben die EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie (EU) 2024/1640 bis 10. Juli 2027 national umzusetzen. Mitte Oktober 2026 startete der Nationalrat mit ersten Beschlüssen zu den neuen EU-Standards für Geldwäsche-Prävention. Im Fokus steht dabei das Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz, kurz WiEReG, welches per 6. November 2026 novelliert und ab 10. Juli 2027 gänzlich erneuert wird.  Die Einsicht mit berechtigtem Interesse wird künftig auch für jede natürliche und juristische Person im Vorfeld einer geplanten Transaktion mit einem Rechtsträger (Unternehmen) sowie für ausländische Verpflichtete möglich sein. Weiters werden Empfehlungen der Financial Action Task Force (FATF) hinsichtlich Transparenz des wirtschaftlichen Eigentums von juristischen Personen umgesetzt, die sogar über die Mindeststandards der erwähnten EU-Rechtsakte hinausgehen.</p>
<p>Darüber hinaus wird es der Registerbehörde ermöglicht zu überprüfen, ob Rechtsträger, wirtschaftliche Eigentümer usw. gezielten finanzielle Sanktionen unterliegen.</p>
<p><strong>Ordnung muss sein</strong></p>
<p>Wo oftmals im Zuge von Gesetzesnovellen werden auch mit diesem Gesetzespaket einige redaktionelle Korrekturen vorgenommen. Beispielsweise wird eine Strafhöhe von 5 Millionen Euro auf 150.000 Euro reduziert &#8211; ein „Redaktionsversehen“, wie es in den Erläuterungen heißt. Im Finanzmarkt-Geldwäschegesetz werden aus „Strategien, Kontrollen und Verfahren“ künftig „Strategien, Verfahren und Kontrollen“.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Seengespräche &#8211; Sterben Sie wohl!</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/19/interview/seengespraeche-sterben-sie-wohl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 07:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riscontrol.at/?p=28152</guid>

					<description><![CDATA[Über den Tod spricht man ungern – über rechtzeitige Vorsorge noch viel weniger. Mit der aktuellen Ausgabe von risControl (Oktober 2026) starten wir deshalb in ein ganz neues Format: Das risControl Seengespräch. Für die Premiere am Wörthersee haben wir uns unter dem Titel „Sterben Sie wohl!“ mit Mario Woltsche (Hannoversche), Psychotherapeutin Christiane Eberwein und Rechtsanwalt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über den Tod spricht man ungern – über rechtzeitige Vorsorge noch viel weniger. Mit der aktuellen Ausgabe von risControl (Oktober 2026) starten wir deshalb in ein ganz neues Format: Das risControl Seengespräch. Für die Premiere am Wörthersee haben wir uns unter dem Titel „Sterben Sie wohl!“ mit <span class="hcbfb3 hcblgs"><a class="hcbf6r hcbliu" href="https://www.linkedin.com/in/mario-woltsche-43155315b/" aria-label="Profil von Mario Woltsche anzeigen"><strong><span class="hcblgs" data-sdui-anchor-id="commentary-YvX5Vy1O020ZQ29TA3HWr4i4Bgsvts3uu7niA3LCnD8-7325fdfb-c1ff-4617-8dd7-bbd6c0fbb4d5::296">Mario Woltsche</span></strong></a></span> (Hannoversche), Psychotherapeutin Christiane Eberwein und Rechtsanwalt <span class="hcbfb3 hcblgs"><a class="hcbf6r hcbliu" href="https://www.linkedin.com/in/martin-baumgartner-000522221/" aria-label="Profil von Martin Baumgartner anzeigen"><strong><span class="hcblgs" data-sdui-anchor-id="commentary-YvX5Vy1O020ZQ29TA3HWr4i4Bgsvts3uu7niA3LCnD8-7325fdfb-c1ff-4617-8dd7-bbd6c0fbb4d5::382">Martin Baumgartner</span></strong></a></span> an einen Tisch gesetzt. Herausgekommen ist kein theoretischer Fachartikel, sondern ein ehrlicher Austausch darüber, warum wir das Thema so oft verdrängen – und warum echte Vorsorge am Ende ein Akt von echter Verantwortung und Zuneigung ist.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe title="Eingebetteter Beitrag" src="https://www.linkedin.com/embed/feed/update/urn:li:ugcPost:7516058294071975938?collapsed=1" width="504" height="755" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorsorge: Bewusstsein ohne Handeln</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/19/news/vorsorge-bewusstsein-ohne-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 07:37:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die demografische Entwicklung erhöht den Handlungsdruck zur privaten Vorsorge. Konkrete Maßnahmen werden jedoch seltener umgesetzt als noch vor einem Jahr. Das zeigt eine aktuelle UNIQA-Studie. Das grundsätzliche Bewusstsein für die Wichtigkeit der finanziellen Vorsorge ist vorhanden, wie die Studie zeigt, für die mehr als 3.000 Personen zwischen 16 und 60 Jahren repräsentativ befragt wurden. Fast [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die demografische Entwicklung erhöht den Handlungsdruck zur privaten Vorsorge. Konkrete Maßnahmen werden jedoch seltener umgesetzt als noch vor einem Jahr. Das zeigt eine aktuelle UNIQA-Studie.</em></p>
<p>Das grundsätzliche Bewusstsein für die Wichtigkeit der finanziellen Vorsorge ist vorhanden, wie die Studie zeigt, für die mehr als 3.000 Personen zwischen 16 und 60 Jahren repräsentativ befragt wurden. Fast drei Viertel der Befragten halten finanzielle Vorsorge für wichtig. Dennoch haben nur noch 34 Prozent konkrete Vorsorgemaßnahmen getroffen. 2021 waren es noch 44 Prozent, im Vorjahr 37 Prozent. Der Anteil ist damit innerhalb von fünf Jahren um zehn Prozentpunkte gesunken. Als Erklärung für den Rückgang führen die Studienautoren die angespannte finanzielle Situation der privaten Haushalte an. „In diesem Jahr sind die finanziellen Belastungen deutlich spürbarer, was in vielen Fällen dazu führt, dass man sich stärker mit kurzfristigen Themen befassen muss und nicht zur Beschäftigung mit der eigenen finanziellen Vorsorge kommt“, erklärt Martina Zöchner, Senior Research Consultant beim Marktforscher Reppublika Research &amp; Analytics. Die Studienergebnisse passen zu dieser Einschätzung: Nur 53 Prozent beurteilen ihre finanzielle Lage als gut, nach 59 Prozent im Vorjahr. Lediglich 45 Prozent könnten bei einem Verlust ihrer Haupteinnahmequelle ihre laufenden Kosten mindestens drei Monate lang decken. Bei einer vergleichbaren OECD-Erhebung 2022 waren es noch 58 Prozent.</p>
<p><strong>Wissenslücken bei Pension und Finanzprodukten</strong></p>
<p>Neben dem finanziellen Spielraum fehlt es vielfach an Wissen. Nur 13 Prozent wissen über die steuerlichen Vorteile von Lebensversicherungen Bescheid. Mehr als 40 Prozent haben zudem noch nie gehört, dass bei langfristig genutzten Lebensversicherungen steuerliche Vorteile möglich sind. Elf Prozent können die durchschnittliche Nettoersatzrate, also das Verhältnis der Pension zum letzten Nettoeinkommen, korrekt oder annähernd richtig einschätzen. Auch über die eigene Pension wissen viele wenig: Lediglich 17 Prozent haben ihre voraussichtliche staatliche Pension bereits selbst berechnet oder berechnen lassen.</p>
<p>Auch die Selbsteinschätzung des eigenen Finanzwissens ging in diesem Jahr zurück. 26 Prozent schätzen ihre Kenntnisse zu Finanz- und Veranlagungsthemen als hoch oder eher hoch ein. Im Vorjahr waren es noch 31 Prozent. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist erheblich: 34 Prozent der Männer, aber nur 18 Prozent der Frauen beurteilen ihr Finanzwissen positiv. „Ein möglicher Grund für den Rückgang bei der Selbsteinschätzung des Finanzwissens könnte paradoxerweise sein, dass die Menschen mehr darüber lesen und daher auch kritischer gegenüber dem eigenen Wissen sind“, erklärt Bettina Fuhrmann, Leiterin des Kompetenzzentrums für Finanzbildung und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien.</p>
<p><strong>Persönliche Beratung bleibt trotz KI wichtig</strong></p>
<p>Künstliche Intelligenz wird zunehmend für Finanzthemen genutzt: Mehr als ein Drittel lässt sich damit Finanzbegriffe erklären, mehr als ein Viertel vergleicht Anlageformen oder bereitet finanzielle Entscheidungen vor. Allerdings traut sich nur rund ein Drittel zu, die Verlässlichkeit der Antworten einzuschätzen. Als Risiken gelten vor allem falsche Informationen und Entscheidungen, deren Hintergründe nicht ausreichend verstanden werden.</p>
<p>Die persönliche Beratung genießt deshalb weiterhin einen hohen Stellenwert bei komplexen Finanz- und Versicherungsthemen, sowie der Unterstützung bei langfristigen Vorsorgeentscheidungen. „Bei all diesen Themen wird persönliche Beratung ganz eindeutig stärker eingeschätzt als KI“, so Zöchner. 70 Prozent würden sich vor dem Abschluss eines konkreten Finanz- oder Versicherungsprodukts trotz vorheriger KI-Information zusätzlich persönlich beraten lassen. 38 Prozent wollen dies auf jeden Fall tun. Bei widersprüchlichen Empfehlungen würden nur neun Prozent eher der KI folgen, während 44 Prozent der persönlichen Beratung vertrauen würden. Rund ein Drittel würde weitere Informationen oder eine unabhängige dritte Einschätzung suchen. Für professionelle Vorsorgeberatung wären grundsätzlich 45 Prozent bereit, etwas zu bezahlen. Besonders hoch ist dieser Anteil bei den 18- bis 29-Jährigen (62 Prozent).</p>
<p>Abschließend meint René Knapp, Vorstand für Personenversicherungen bei der UNIQA: „Es mangelt nicht am Interesse, sondern an Orientierung.“ Die Grundlage, um diese zu verbessern und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, sei Finanzwissen.</p>
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