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	<title>Finanzen &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Aug 2024 12:26:45 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Finanzen &#8211; risControl</title>
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		<title>Droht in den USA und Europa eine Rezession?</title>
		<link>https://riscontrol.at/2024/08/13/finanzen/droht-in-den-usa-und-europa-eine-rezession/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Aug 2024 12:26:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Anzeichen einer möglichen Rezession in den USA und Europa mehren sich, was sich in den jüngsten Wirtschaftsindikatoren widerspiegelt. Insbesondere die Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitsmarktdaten lassen auf eine deutliche Abkühlung der Wirtschaftstätigkeit schließen. In einer Analystennotiz vom Mittwoch, den 7. August, haben die Ökonomen von JPMorgan unter der Leitung von Bruce Kasman die Wahrscheinlichkeit eines [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anzeichen einer möglichen Rezession in den USA und Europa mehren sich, was sich in den jüngsten Wirtschaftsindikatoren widerspiegelt. Insbesondere die Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitsmarktdaten lassen auf eine deutliche Abkühlung der Wirtschaftstätigkeit schließen.</p>
<p>In einer Analystennotiz vom Mittwoch, den 7. August, haben die Ökonomen von JPMorgan unter der Leitung von Bruce Kasman die Wahrscheinlichkeit eines US-Wirtschaftsabschwungs in diesem Jahr auf 35%, gegenüber ihrer von 25 % und berufen sich dabei auf den nachlassenden Druck auf dem Arbeitsmarkt. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 liegt nach wie vor bei 45 %.</p>
<h2><strong>Einkaufsmanagerindizes: Schwache Industrie<br />
</strong></h2>
<p>Während der Dienstleistungssektor laut ISM getragen von Neuaufträgen im Juli expandierte beschleunigt sich der Abschwung im verarbeitenden Gewerbe. Wirft man einen Blick auf den S&amp;P Global US Manufacturing Purchasing Manager´s Index<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> so fiel dieser von Juni auf Juli von 51,6 auf 49,6 Punkte erstmals in 7 Monaten zurück in den Kontraktionsbereich. Vor allem die Auftragseingänge gehen zurück. In Europa ist die Situation noch krasser: Der HCOB Composite PMI® Eurozone, als Stimmungsindikator der Privatwirtschaft fiel im Juli auf ein 5-Monatstief nahe der Kontraktionsgrenze und auch die Wachstumsdynamik im Dienstleistungssektor schwächte sich ab. Die Industrie der Eurozone verzeichnete im Juli sogar den stärksten Produktionsrückgang seit Jahresbeginn.</p>
<h2><strong>US-Arbeitsmarktdaten: Zeichen der Schwäche</strong></h2>
<p>Die jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA verstärken die Rezessionsängste. Im Juli stieg die Arbeitslosenquote unerwartet auf 4,3 % und somit auf den höchsten Stand seit Oktober 2021. Zudem fiel der Anstieg der Stundenlöhne mit 3,6 % schwächer aus als erwartet, was auf eine nachlassende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt hindeutet. Gleichzeitig ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze stark zurückgegangen, was das Risiko einer Abschwächung der Binnennachfrage erhöht. Hinzukommen noch zu erwartende nachlassende Fiskaleffekte im weiteren Jahresverlauf.</p>
<h2><strong>Fazit: Rezessionsrisiken steigen</strong></h2>
<p>Die Kombination aus schwachen PMI-Daten, einem angespannten Arbeitsmarkt und einem zwischenzeitlich beschränktem Ausgabepotenzial von Staat und auch Notenbank. deutet darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den zunimmt. In Europa schwächelt die Industrie bei minimalem BIP-Wachstum. Obwohl einige Experten glauben, dass die Rezessionsängste übertrieben sind und auf eine Verlangsamung statt einer vollständigen Schrumpfung der Wirtschaft hindeuten, bleibt die Unsicherheit hoch. Die nächsten Monate werden entscheidend sein, um zu sehen, ob diese Trends anhalten oder sich die Wirtschaften stabilisieren können.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hinter den Kulissen der Outperformance aktiver Fondsmanager</title>
		<link>https://riscontrol.at/2023/05/11/finanzen/hinter-den-kulissen-der-outperformance-aktiver-fondsmanager/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 11:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktive Fonds konnten in den vergangenen 10 Jahren mit Wachstums-Blue-Chips gut abschneiden. Das sagt schon die Logik der Auswertung einer aktuellen Performance-Studie. Florian Ehrlinger, Kapitalmarktanalyst und Co-Portfoliomanager des HQT Megatrends, hat die Performance nach Kosten von ca. 2.750 aktiv gemanagten Fonds in den vergangenen 10 Jahren (2013 bis 2022) untersucht. Dabei teilte er die Produkte in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Aktive Fonds konnten in den vergangenen 10 Jahren mit Wachstums-Blue-Chips gut abschneiden. Das sagt schon die Logik der Auswertung einer aktuellen Performance-Studie.</em></p>
<p>Florian Ehrlinger, Kapitalmarktanalyst und Co-Portfoliomanager des HQT Megatrends, hat die Performance nach Kosten von ca. 2.750 aktiv gemanagten Fonds in den vergangenen 10 Jahren (2013 bis 2022) untersucht. Dabei teilte er die Produkte in drei Investmentstile ein: Value, Growth sowie Blend – eine Mischung aus beiden. Die Rendite der Fonds verglich der Analyst mit den jeweiligen MSCI-Indizes: dem MSCI ACWI Growth, dem MSCI ACWI Value sowie dem MSCI ACWI.</p>
<p><strong>Das Ergebnis und eine Interpretation von risControl:</strong></p>
<ul>
<li>In den vergangenen 10 Jahren gelang es den Fondsmanagern im Bereich Growth ihren Vergleichsindex sechs Mal zu schlagen. Die Erklärung dafür (laut Kordovsky): Übergewichtung von momentumsstarken Indexschwergewichten wie Apple, Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft und NVIDIA.</li>
<li>Im Schnitt lag die Outperformance auf den MSCI ACWI Growth im Untersuchungszeitrum bei 4,2 Prozentpunkten p.a.. Die US-Technologiewerte waren die Outperformer, während Titel aus Schwellenländern hinterherhinkten. Das konnte gut erkannt werden und problemlos mit entsprechender US-Übergewichtung umgesetzt werden. Wäre es umgekehrt gewesen würde das Ergebnis vermutlich schlechter aussehen.</li>
<li>2020 war mit der Pandemie ein Digitalisierungsbeschleuniger und der Technologiesektor bekam Sonderkonjunktur, während Value-Sektoren wie Grundstoffe, Chemie, Teile des Anlagenbaus und der Industrial-Bereich unter anfänglich deflationären Tendenzen im Jahr 2020 litten. Somit war das Jahr 2020 das Jahr mit der höchsten Growth-Outperformance und gleichzeitig das Jahr mit der höchsten Underperformance der Value-Manager.</li>
<li>In nur drei Jahren schnitten Value Manager besser ab als ihre Benchmark, aber sie waren in Growth-Outperformance-Jahren Underperformer gegenüber den Wachstumswerten, was niemanden überraschen sollte.</li>
<li>Am relativ schlechtesten war die Vergleichsgruppe Blend mit nur einem Benchmark-Outperformance Jahr ab, weshalb man Style-Investments möglichst plain vanilla halten sollte (entweder nur Growth oder nur Value).</li>
</ul>
<p>Doch es gibt noch einen weiteren Faktor, nämlich die Kosten. Wer in einen MSCI World-ETF mit nur 0,20 Prozent p.a. an laufenden Kosten investieren kann, erspart sich im Schnitt rund 0,7 Prozentpunkte p.a.. Gleichzeitig führt die Outperformance von Indexschwergewichten des US-Technologiesektors zu einer leichten Growth- und Momentums-Bias als Zusatzvorteil.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Global Money Week</title>
		<link>https://riscontrol.at/2023/03/02/finanzen/global-money-week/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 11:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Finanzen sind vor allem für junge Menschen oft ein Thema, das mit großer Unsicherheit und viel Unverständnis verbunden ist. Laut dem Yep-Jugendbericht aus dem Jahr 2021[1] fühlt sich die Hälfte der befragten Schüler:innen in Österreich in puncto Finanzbildung unzureichend auf die Zukunft vorbereitet.  Im Rahmen der Global Money Week 2023 möchte der Österreichische Verband Financial [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Finanzen sind vor allem für junge Menschen oft ein Thema, das mit großer Unsicherheit und viel Unverständnis verbunden ist. Laut dem Yep-Jugendbericht aus dem Jahr 2021<sup>[1]</sup> fühlt sich die Hälfte der befragten Schüler:innen in Österreich in puncto Finanzbildung unzureichend auf die Zukunft vorbereitet.  Im Rahmen der Global Money Week 2023 möchte der Österreichische Verband Financial Planners dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu mindern und jungen Menschen eine solide Basis für den Umgang mit Geld mitgeben. Seit der Gründung im Jahr 2001 verfolgt der Verband das Ziel, hohe Qualitätsstandards in der Finanzberatung zu etablieren und Finanzbildung voranzutreiben.</p>
<h3><strong>Aufholbedarf in Österreich</strong></h3>
<p>Die Global Money Week ist eine weltweite Initiative, die sich der Förderung von Finanzbildung und finanzieller Inklusion bei Kindern und Jugendlichen widmet. Obwohl diese Thematik in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt ist, besteht in Österreich noch viel Aufholbedarf. So gaben 60 Prozent aller befragten Schüler:innen in einer Studie der Erste Group Bank AG an, wenig bis gar nichts über das Thema Finanzen zu wissen.<sup>[2]</sup>  „Finanzbildung ist ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Bildung. Leider wird dieses Thema in der Schule oft vernachlässigt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Verband unseren Beitrag leisten und jungen Menschen dabei helfen, sich hier besser zurechtzufinden“, sagt Guido Küsters, Geschäftsführender Vorstand beim Österreichischen Verband Financial Planners.</p>
<h3><strong>Finanzplanung ist Lebensplanung</strong></h3>
<p>Der Verband Financial Planners verschreibt sich dieser Angelegenheit nicht erst seit gestern.  So schickt die Organisation mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wirtschaft und Forschung sowie des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien ausgewählte Verbandsmitglieder als Finanzcoaches an Schulen, um Kinder und Jugendliche altersgerecht an Geld-Themen heranzuführen. Mit der aktuellen Pro-Bono-Initiative wird dieser Weg weiterverfolgt. „Unser Ziel ist es, jungen Menschen zu helfen, ein besseres Verständnis für Themen wie Umgang mit Geld, Haushaltsplanung, Sparen und Anlegen, und Schulden zu entwickeln. Wir möchten ihnen zeigen, wie sie mit ihrem Geld sinnvoll umgehen. So werden sie vor Vermögensverlusten und Schuldenfallen geschützt und verstehen, dass Finanzplanung gleichzeitig auch Lebensplanung ist. Denn sehr oft ist das Verständnis von Lebensqualität an die Erreichung finanzieller Ziele geknüpft. In diesem Sinne möchte ich dazu anregen, diese Möglichkeit zu nutzen und sich kostenfrei zu informieren“, so Küsters.</p>
<p>Wer Interesse an einem kostenlosen Orientierungsgespräch hat, kann sich über die Website des Verbands <a href="https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=TeZUXWpUv-2B6TCY38pVLo9q-2BuDm4rdGKmyQW5cSellX4-3Dbi1n_Zf9noBSXp6zmd8gcAmse0HpeXVqbeRtRoBCyK8MJu-2FUAQV7v71elRRwJ3TJEvhskUIkLv7MSJkTyDWw3dQm5-2F3rzQkf1cLaESMKrTDOh9cUrrtSdyOoPS-2Bs8zec23MfbbJxG8eC9Jkz4-2FFeldND1CDPDcwBM-2BoZz577Mpgx7bZ4rzmAXbMCC6w-2FT7pMxgnFoeMQB8eXAqP8qsmENVBozTsy12rhe4okkZ6lkHqMmY0qDZurJ8P5vBCAmdipF-2Fmtw9xkJ0-2BL-2FgQi5G2Rko1qzgmj-2FqBUm0VM1Rcky3aillbzjvDi7y6xjjGcWDlhYITt6Ncavfl6TB3NTtLIRK2JCh6ZX00tRdQCsLj2mPR4y5DLMciAaY63SmII6TZV8QbfU" target="_blank" rel="noopener">www.cfp.at</a> mit einem Berater oder einer Beraterin nach Wahl in Verbindung setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><sup>[1]</sup> <a href="https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUQ75kT2d7njwmrWTzmllsko3-2FIhXu-2BSSiqurC-2FTQrkDJn7ymARSUbTa0VBby5LvIiUrL48IKY3NgS2TdieGp7s3M-2FoKePGMffTifUCrIfnzd-2BlkOWRcHpwTBuq0lcAB2OA-3D-3DBDHi_Zf9noBSXp6zmd8gcAmse0HpeXVqbeRtRoBCyK8MJu-2FUAQV7v71elRRwJ3TJEvhskUIkLv7MSJkTyDWw3dQm5-2F3rzQkf1cLaESMKrTDOh9cUrrtSdyOoPS-2Bs8zec23MfbbJxG8eC9Jkz4-2FFeldND1CDPDcwBM-2BoZz577Mpgx7bZ4rzmAXbMCC6w-2FT7pMxgnFoeMQB8eXAqP8qsmENVBozTsy12rhe4okkZ6lkHqMmY0rmht-2Fy9no4C-2BshgDCA6-2BGfedZlybmueraapLqDNnu1TWiVne41PHM1sD6Qc6vpN23GcHTL5UlknvV10nSDDUBbtV9OjpU2DQkyJbs9Dg17swE1eTp3Y4oiQHjSA9bFJ5PVXgjP8D-2B7obMr-2BHYXUEW3">Finanzbildung: 50 Prozent der Jugendlichen fühlen sich nicht ausreichend für die Zukunft gerüstet | Erste Group Bank AG</a><br />
<sup>[2]</sup> <a href="https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUQ75kT2d7njwmrWTzmllsko3-2FIhXu-2BSSiqurC-2FTQrkDJn7ymARSUbTa0VBby5LvIiUrL48IKY3NgS2TdieGp7s3M-2FoKePGMffTifUCrIfnzd-2BlkOWRcHpwTBuq0lcAB2OA-3D-3DnbjN_Zf9noBSXp6zmd8gcAmse0HpeXVqbeRtRoBCyK8MJu-2FUAQV7v71elRRwJ3TJEvhskUIkLv7MSJkTyDWw3dQm5-2F3rzQkf1cLaESMKrTDOh9cUrrtSdyOoPS-2Bs8zec23MfbbJxG8eC9Jkz4-2FFeldND1CDPDcwBM-2BoZz577Mpgx7bZ4rzmAXbMCC6w-2FT7pMxgnFoeMQB8eXAqP8qsmENVBozTsy12rhe4okkZ6lkHqMmY0pVnzw-2B2PbEtA1BvzCgtG-2FB6r7VwMiif3bPk6eUjYD88zkeH7ix7j5tXywn61-2FrImz76ovNayr-2FlQPGFQs2hRaB94lVNJ5KsZ9S4vWr-2B9jCW6BtNtxagY03UzdybJgyAICEv-2Bgta6o2KHI5225RBadk">Finanzbildung: 50 Prozent der Jugendlichen fühlen sich nicht ausreichend für die Zukunft gerüstet | Erste Group Bank AG</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erwartete Leitzins&#173;anhebung der EZB</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/09/08/finanzen/erwartete-leitzinsanhebung-der-ezb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 18:43:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die EZB hat sich zur höchsten Leitzinserhöhung in ihrer Geschichte durchgerungen und einstimmig beschlossen ihre drei Leitzinsen um jeweils 0,75 Prozentpunkte anzuheben. Mit Wirkung vom 14. September liegen nun der Hauptrefinanzierungssatz und die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagenfazilität bei jeweils 1,25; 1,50 bzw. 0,75%. Der Hauptrefinanzierungssatz erreichte somit das höchste Niveau seit November [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die EZB hat sich zur höchsten Leitzinserhöhung in ihrer Geschichte durchgerungen und einstimmig beschlossen ihre drei Leitzinsen um jeweils 0,75 Prozentpunkte anzuheben.</p>
<p>Mit Wirkung vom 14. September liegen nun der Hauptrefinanzierungssatz und die Zinssätze für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und die Einlagenfazilität bei jeweils 1,25; 1,50 bzw. 0,75%. Der Hauptrefinanzierungssatz erreichte somit das höchste Niveau seit November 2011. Tilgungsbeträge der im Rahmen des Asset-Ankaufprogrammes erworbenen Anleihen werden so lange reinvestiert, wie es erforderlich ist, reichlich Liquidität zu gewährleisten und einen angemessenen geldpolitischen Kurs aufrechtzuerhalten. Doch das weitaus höhere Volumen wurde im Rahmen des Pandemie-Notfallkaufprogrammes erworben. Hier war die EZB bezüglich Re-Investment der Tilgungsbeträge präziser: Noch mindestens bis Ende 2024 soll es so weitergehen.</p>
<p>Da das Inflationsziel bei 2% liegt, sind logischerweise weitere Leitzinsanhebungen zu erwarten und der 0,75 Prozentpunkte-Schritt war keine Überraschung mehr, was folgende Marktreaktionen zeigten: Der 15jährige EUR-Swapzinssatz war bis 17:08 Uhr um 7 Basispunkte auf 2,556% rückläufig. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro auf und die Aktienmärkte waren wenige Stunden nach der EZB-Entscheidung auf breiter Front im Plus.</p>
<h2>Falsche Therapie</h2>
<p>Die EZB hat die BIP-Wachstumsprognose für den Euroraum kurzfristig nach oben korrigiert, aber 2023 wird voraussichtlich schwächer ausfallen. Die Volkswirte der EZB erwarten nun ein Wachstum von 3,1 % für 2022, von 0,9 % für 2023 und von 1,9 % für 2024. Hingegen ihre Inflationsprognosen haben die Fachleute der EZB deutlich nach oben geschraubt: Sie rechnen nun mit durchschnittlichen Inflationsraten von 8,1 % für 2022, 5,5 % für 2023 und 2,3 % für 2024. Das alles impliziert weitere Leitzinsanhebungen, die im aktuell von Angebotsknappheit geprägten Umfeld ihre Wirkung erneut verfehlen könnten. Leitzinsanhebungen wirken nämlich auf der Nachfrageseite. Höhere Zinsen bedeuten weniger Investitionsnachfrage. Um beispielsweise eine Nord Stream 1 Pipeline wieder zum Laufen zu bringen, sind andere Maßnahmen erforderlich. Da kann die EZB ihre Zinsen so hoch anheben, wie sie will. Gleiches gilt auch für die zahlreichen Lieferengpässe infolge des Ukrainekriegs. Somit wäre eine koordinierte angebotsorientierte Wirtschaftspolitik wesentlich zweckmäßiger im Kampf gegen die aktuelle Teuerung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grünes Geld</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/08/16/finanzen/gruenes-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 15:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits 2002 hat die ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) die Website gruenesgeld.at eingerichtet, gefördert durch das Bundesministerium für Klimaschutz (2002 noch BMLFUW). Die Website informiert Privatinvestoren über das Thema Nachhaltige Geldanlagen. Jetzt wurde gruenesgeld.at einem Relaunch unterzogen, sodass alle Interessierten noch übersichtlicher alle notwendigen Informationen auf dem Weg zu ihrer nachhaltigen Veranlagung finden. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2002 hat die ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) die Website <a href="https://www.gruenesgeld.at/">gruenesgeld.at</a> eingerichtet, gefördert durch das Bundesministerium für Klimaschutz (2002 noch BMLFUW). Die Website informiert Privatinvestoren über das Thema Nachhaltige Geldanlagen. Jetzt wurde gruenesgeld.at einem Relaunch unterzogen, sodass alle Interessierten noch übersichtlicher alle notwendigen Informationen auf dem Weg zu ihrer nachhaltigen Veranlagung finden.<br />
„Um die Pariser Klima- und UN-Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen, bedarf es mehr Investitionen in diese Richtung. Dazu sind auch die Gelder privater Investoren bzw. Bürger gefragt. Durch die Änderung der Verordnungen der delegierten Rechtsakte zu MiFID II (und IDD) ist seit 2. August 2022 auch in der Finanzberatung das Thema Nachhaltigkeit fix verankert. Das bedeutet, dass in Zukunft mehr nachhaltige Finanzprodukte angeboten werden“, so Dr.Katharina Muner-Sammer, ÖGUT-Expertin im Bereich Sustainable Finance.<br />
<strong><br />
Nachhaltige Veranlagungen leichtgemacht</strong></p>
<p>Menschen, die privat nachhaltig veranlagen wollen, werden auf einfache Weise durch die notwendigen Schritte geführt: von den Grundlagen über „Grünes Geld“ über die Anlagenziele hin zu den unterschiedlichsten nachhaltigen Anlageformen. Die Frage nach Greenwashing wird ebenso behandelt wie die vielfältigen Veranlagungsmöglichkeiten. Ebenso finden Interessierte viele weiterführende Informationen wie Einblicke und aktuelle Informationen zum EU-Aktionsplan „Finanzierung nachhaltigen Wachstums“ und zu Green Finance in Österreich.<br />
Seit August 2022 müssen Finanzberater das Thema Nachhaltigkeit in ihre Kundengespräche einbinden. Das ist die Vorgabe der Ergänzung von MiFID II im Rahmen des EU-Aktionsplans „Finanzierung Nachhaltigen Wachstums“. „Finanzberater, die kompetent zu nachhaltigen Finanzprodukten beraten können, sind ein wichtiger Hebel für eine nachhaltige Entwicklung“, so Monika Auer, Generalsekretärin der ÖGUT.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ruhig durch Krisenzeiten</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/08/08/finanzen/ruhig-durch-krisenzeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 11:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der herkömmlichen Kombination Anleihen und Aktien stoßen die Anleger auf zunehmende Herausforderungen. Einerseits drücken steigende Zinsen die Bondpreise und auf der anderen Seite geraten die Aktienkurse wegen eines Wirtschaftsabschwungs und zunehmend negativer Quartalsnachrichten immer wieder unter Druck. Um in so einem Umfeld die Verluste zu minimieren oder vielleicht noch bescheidene Renditen zu erzielen, ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mit der herkömmlichen Kombination Anleihen und Aktien stoßen die Anleger auf zunehmende Herausforderungen. Einerseits drücken steigende Zinsen die Bondpreise und auf der anderen Seite geraten die Aktienkurse wegen eines Wirtschaftsabschwungs und zunehmend negativer Quartalsnachrichten immer wieder unter Druck. Um in so einem Umfeld die Verluste zu minimieren oder vielleicht noch bescheidene Renditen zu erzielen, ist eine besondere Portfolio-Ausrichtung erforderlich, deren Erfolg die Universitätsstiftungen von Harvard und Yale belegten.</em><br />
Wir sind derzeit mit einer der unsichersten Marktsituationen der vergangenen Jahrhunderte konfrontiert. Die alten Spielregeln des Kalten Krieges mit Russland gelten nicht mehr. Dies macht das Verhalten auf beiden Seiten unberechenbar. Während Russland derzeit mit der Drosselung von Erdgaslieferungen droht, besuchte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, Taiwan und sicherte US-Unterstützung zu. China antwortete mit Militärmanövern und drohte „nicht tatenlos zuzusehen“. Eine militärische Annektion Taiwans durch China kann nun jederzeit erfolgen, zumal die NATO und vor allem die USA noch mit dem Ukrainekrieg beschäftigt sind. Sollte ein Taiwan-Krieg ausbrechen, dann drohen erneut massive Lieferkettenunterbrechungen, die eine globale Rezession auslösen könnten, zumal alleine Chinas BIP-Wachstum wegen der Corona-Lockdowns in Peking und Shanghai vom ersten auf das zweite Quartal von 4,8 auf 0,4% abkühlte.<br />
<strong><br />
Kurzlaufende High Yield Bonds</strong></p>
<p>Zwar spricht die Konjunkturabkühlung dafür, dass früher oder später die Notenbanken geldpolitisch wieder zurückrudern, doch es könnte durch neue Lieferkettenunterbrechungen und stärkere Lohnrunden weitere Inflationswellen geben. Das wäre schlecht für die Bondpreise, weshalb man im kurzen Anleihenspektrum derzeit wohl eher besser aufgehoben ist. Nachdem die High Yield Spreads bereits auseinandergingen und sich beispielsweise in den USA bei rund 4,5 bis 5 Prozentpunkten befinden, sind vor allem kurzflaufende High Yield Bonds interessant. Bei europäischen High Yield Bonds liegen die Risikoaufschläge gegenüber laufzeitkongruenten Staatsanleihen, gemessen am ICE BoFA Euro High Yield Index Option-Adjusted Spread per 2. August 2022 bei 5,75 Prozentpunkten. Ein Beispiel für einen passenden ETF ist der PIMCO Euro Short-Term High Yield Corporate Bond Index Source UCITS ETF (ISIN: IE00BD8D5G25). Nach einer Performance von je 1,2 bzw. 3,3% in den Jahren 2020 und 2021 folgte in den ersten sechs Monaten 2022 ein stärkerer Rückschlag. Doch ab Juli setzte ein kräftiger Rebound ein. Die effektive Laufzeit des Portfolios liegt zwischen 2,5 und 3 Jahren und die erwartete Rendite bis Laufzeitende bei 6,12%. Als ethisch orientiertere Alternative mit ähnlichen Performance-Tendenzen dient beispielsweise der Lyxor ESG Euro High Yield (DR) UCITS ETF (ISIN: LU1812090543).</p>
<p><strong>Defensive Aktien</strong></p>
<p>Bei den Aktien sollte auf die Branchenrotation im Konjunkturzyklus geachtet werden. Diesbezüglich untersuchten der Kapitalmarktanalyst von HQ Trust, Sven Lehmann, die relative Wertentwicklung von 17 Industrien vor, während und nach 11 Rezessionen, die das National Bureau of Economic Research seit dem Jahr 1951 bestimmt hat.<br />
Vor allem ist interessant, was während einer Rezession läuft, denn in den USA und Europa zeigten Einkaufsmanager-Indizes für Juli eine Kontraktion der Privatwirtschaft:<br />
Die drei besten Sektoren lieferten bereits schon in den sechs Monaten davor eine Mehrrendite zu allen 17 Industrien, wobei Einzelhandels-Aktien am besten abschnitten. In 9 von 11 Rezessionen lagen sie über dem Durchschnitt – im Mittel lag die Mehrrendite bei 1,44 Prozentpunkten pro Monat. Nummer Zwei ist der Bereich „Medikamente, Seife, Parfüm und Tabak“ mit einer Überrendite 1,31 Prozentpunkten, gefolgt von Lebensmitteln mit 0,90%. Hingegen während der Rezession am schlechtesten schnitten die Branchen Stahl, Transport sowie Erdöl &amp; Erdölprodukte ab.<br />
Daraus lässt sich ein ganz klarer Portfolio Fokus im Aktienbereich ableiten. Interessant erscheinen somit der Supermarktriese Walmart, die Deepest Discounter Dollar Tree und Dollar General, die britische Supermarktkette Tesco und der Naturkostmarkt Sprouts Farmers Market, der ein potenzieller Übernahmekandidat ist. Als Dividendenbringer beigemischt werden können die Tabakwerte Philip Morris International und British American Tobacco. Bei Pflegeprodukten sollte ein Blick auf Colgate Palmolive und Procter &amp; Gamble geworfen werden, während der Nahrungsmittelbereich mit Coca-Cola, Hormel Foods und General Mills abgedeckt werden kann.</p>
<p>Mehr dazu im risControl Print &#8211; August</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die nächste Schnäppchenjagd am Aktienmarkt vorbereiten</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/07/17/finanzen/die-naechste-schnaeppchenjagd-am-aktienmarkt-vorbereiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2022 16:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch befinden sich der US-Aktienmarkt und die Märkte Deutschland und Österreich in einem Bear Marktet, dessen finaler Sell Off bis dato noch ausblieb. Dieser kann aber überraschend kommen, weshalb sich Anleger bereits jetzt mit Anzeichen einer Trendwende und potenziellen Kandidaten für eine Schnäppchenjagd vertraut machen können. ATX, DAX und NASDAQ liegen jeweils 30; 21 bzw. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Noch befinden sich der US-Aktienmarkt und die Märkte Deutschland und Österreich in einem Bear Marktet, dessen finaler Sell Off bis dato noch ausblieb. Dieser kann aber überraschend kommen, weshalb sich Anleger bereits jetzt mit Anzeichen einer Trendwende und potenziellen Kandidaten für eine Schnäppchenjagd vertraut machen können.</em></p>
<p>ATX, DAX und NASDAQ liegen jeweils 30; 21 bzw. 24 Prozent im Minus. Rekordinflation, Krieg und die ersten drei Leitzinsanhebungen in den USA prägen das Geschehen und die in den Medien kolportierten Rezessionswahrscheinlichkeiten nehmen zu. Der IWF hat deshalb am Freitag eine Revision seiner US-Wirtschaftswachstumsprognose für 2022 von 3,7 auf 2,9 Prozent vorgenommen und für 2023 senkte er seine Erwartungen von 2,3 auf 1,7 Prozent. Für 2024 geht der IWF nur noch von 0,8 Prozent BIP-Wachstum in den USA aus. Das deckt sich auch mit einem vorläufig ausgewerteten Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft (S&amp;P Global Flash US Composite PMI), dessen Daten im Juni in den USA ein BIP-Wachstum von 1 Prozent erwarten lassen. Zunehmend inverse Zinskurven warnen bereits vor einer Rezession. Doch die Inflationsrate erreichte im Juni im Euroraum mit 8,6 Prozent einen neuen Rekordwert und die EZB hat noch kaum reagiert, lediglich eine erste Leitzinserhöhung von 25 Basispunkten für ihre Sitzung am 21. Juli angekündigt. Sollte die Inflation gleichbleiben oder gar steigen – was mit dem Sprung von 8,1 auf 8,6 Prozent zuletzt der Fall war – erwägt die EZB für September sogar noch stärkere Zinsanhebungen. Fakt ist, dass die Fed im Juni ihren Leitzins um 0,75 Prozentpunkte auf 1,50 bis 1,75 Prozent angehoben hat – die höchste Leitzinsanhebung seit Mitte November 1994.<br />
Somit stehen wir vor einem Wettlauf zwischen weiterer Inflationsbekämpfung und Fortschreiten des Abschwungs. Letzteres könnte die Fed zu einer Zinsanhebungspause oder gar Leitzinssenkungen veranlassen. Bereits erste Hinweise in diese Richtung könnten am Aktienmarkt ein Kursfeuerwerk auslösen. Doch bis dahin sind die Aktienmärkte noch im Abwärtstrend.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2022_07_web">Lesen Sie mehr in der Juli Print Ausgabe von risControl</a></p>
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		<title>Neue Möglichkeiten für Wertpapier&#173;firmen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/07/12/finanzen/neue-moeglichkeiten-fuer-wertpapierfirmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2022 07:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[von Mag. Martin Pichler und Florian Braunauer LL.M. (WU) Einem aktuellen Ministerialentwurf zufolge dehnt der Gesetzgeber das Tätigkeitsfeld für österreichische Wertpapierfirmen erheblich aus: Künftig dürfen Wertpapierfirmen sämtliche MiFID-II-Dienstleistungen erbringen und somit auch Kundengelder entgegennehmen. Damit fällt das bis dato geltende Bankenmonopol in diesem Bereich. Pünktlich zur Zeugnisvergabe hat das Finanzministerium am 1. Juli 2022 nach [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Mag. Martin Pichler und Florian Braunauer LL.M. (WU)</strong></p>
<p><strong>Einem aktuellen Ministerialentwurf zufolge dehnt der Gesetzgeber das Tätigkeitsfeld für österreichische Wertpapierfirmen erheblich aus: Künftig dürfen Wertpapierfirmen sämtliche MiFID-II-Dienstleistungen erbringen und somit auch Kundengelder entgegennehmen. Damit fällt das bis dato geltende Bankenmonopol in diesem Bereich.</strong></p>
<p>Pünktlich zur Zeugnisvergabe hat das Finanzministerium am 1. Juli 2022 nach einiger Verzögerung den lang erwarteten Entwurf zum neuen Wertpapierfirmengesetz (WpFG) in Begutachtung geschickt. Damit soll in Österreich in Kürze die Investment Firm Directive (IFD) umgesetzt werden, was gemäß der europäischen Vorgabe bereits bis zum 26. Juni 2021 erfolgen hätte sollen. Denn die IFR ergänzt die bereits seit rund einem Jahr unmittelbare anwendbare EU-Verordnung über Aufsichtsanforderungen an Wertpapierfirmen (kurz IFR). IFR und WPFG bilden gemeinsam den einheitlichen Aufsichtsrahmen für Wertpapierfirmen. Dieser umfasst etwa erweiterte Bestimmungen zu Anfangskapital und Liquidität, zur internen Risikobewertung, zu aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsverfahren sowie zur Beaufsichtigung von Wertpapierfirmengruppen.</p>
<p>Ein großer Teil der IFD- und IFR-Vorgaben wirkt sich lediglich auf jene MiFID II-Dienstleistungen aus, bei denen Kundengelder entgegengenommen werden. In Österreich ist aber bereits seit dem WAG 1997 festgelegt, dass österreichische Wertpapierfirmen keine Dienstleistungen erbringen dürfen, die das Halten von fremden Geldern, Wertpapieren oder sonstigen Instrumenten von Kunden umfassen. Derartige Geschäfte sind in Österreich seit jeher Kreditinstituten vorbehalten. Es entsprach daher der allgemeinen Erwartungshaltung, dass IFD und IFR für Österreichs Wertpapierfirmen nur eine untergeordnete Relevanz besitzen würden.</p>
<p>Der vorliegende Ministerialentwurf bricht nun aber mit dem jahrzehntealten regulatorischen Dogma, dass Wertpapierfirmen nie Schuldner ihrer Kunden werden dürfen. Auf den letzten Seiten des Ministerialentwurfs wird das WAG 2018 nämlich dahingehend novelliert, dass heimische Wertpapierfirmen künftig den gesamten Dienstleistungskatalog der MiFID II anbieten dürfen. Waren diese bisher auf die Dienstleistungen (i) Anlageberatung, (ii) Portfolioverwaltung, (iii) Annahme und Übermittlung von Aufträgen sowie (iv) des – in der Praxis keine Rolle spielenden – Betriebs eines MTF oder OTF beschränkt, dürfen künftig auch die Dienstleistungen (v) Ausführung von Aufträgen, (vi) Eigenhandel, (vii) Platzierung von Finanzinstrumenten mit oder ohne feste Übernahmeverpflichtung sowie (ix) das Depotgeschäft erbracht werden. Ferner dürfen im Zusammenhang mit Wertpapierdienstleistungen auch Kredite gewährt oder Devisengeschäfte getätigt werden sowie ganz generell Dienstleistungen mit der Übernahme von Emissionen für Dritte angeboten werden. Im Ergebnis stehen damit für heimische Wertpapierfirmen völlig neue Tätigkeitsfelder offen. So ist beispielsweise ein europaweites Tätigwerden als klassischer Broker nach anglo-amerikanischer Prägung möglich, ohne hierfür eine Bankenkonzession mit entsprechend hohen Anfangs- und Eigenkapitalvorschriften zu benötigen.</p>
<h4>Lesen Sie mehr in der kommenden Ausgabe von risControl!</h4>
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		<title>Compliance &#038; Geldwäscheprävention</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/06/29/finanzen/compliance-geldwaeschepraevention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 13:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[An der 5. Praxistagung der FMA zum Thema Compliance &#38; Geldwäscheprävention“ nahmen 130 Risiko- und Compliance-Manager sowie Geldwäschebeauftrage beaufsichtigter Unternehmen in Präsenz teil, gleichzeitig konnte die Veranstaltung via Livestream über die FMA-Website digital in real-time mitverfolgt werden. Die FMA-Experten berichteten dabei über die aktuellsten internationalen und nationalen regulatorischen Entwicklungen sowie aufsichtlichen Initiativen in Compliance, Conduct-Aufsicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der 5. Praxistagung der FMA zum Thema Compliance &amp; Geldwäscheprävention“ nahmen 130 Risiko- und Compliance-Manager sowie Geldwäschebeauftrage beaufsichtigter Unternehmen in Präsenz teil, gleichzeitig konnte die Veranstaltung via Livestream über die FMA-Website digital in real-time mitverfolgt werden. Die FMA-Experten berichteten dabei über die aktuellsten internationalen und nationalen regulatorischen Entwicklungen sowie aufsichtlichen Initiativen in Compliance, Conduct-Aufsicht und Geldwäscheprävention und diskutierten diese mit Vertreten der Marktpraxis. Im Fokus standen dabei: Das „Geldwäsche-Paket“ der Europäischen Union, das zum einen eine eigene EU-Aufsichtsbehörde, die AMLA (Anti-Money Laundring Authority), bringen wird. Zum anderen erstmals eine direkt anwendbare EU-Geldwäsche-Verordnung, womit das Regime zur Prävention der Geldwäscherei europaweit weitestgehend harmonisiert wird. Außerdem die Weiterentwicklungen der Anforderungen im Vertrieb von Wertpapieren und Versicherungsprodukten, insbesondere unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekte. Sowie aktuelle Entwicklungen zur Ausdehnung der Verhaltensaufsicht in den Bereichen der virtuellen Währungen und Krypto-Assets. „Wir befinden uns derzeit in einem besonders dynamischen Umfeld,“ fasste Helmut Ettl, Vorstand der FMA den Tag zusammen und verwies auf die brandaktuellen Herausforderungen wie etwa Nachhaltigkeit und die Vermeidung von Greenwashing, den digitalen Wandel und die damit verbundene Komplexitätssteigerung durch neue Finanzmarktakteure – Stichwort virtuelle Assets – und neue Bedrohungsszenarien durch Cyber-Risiken.“ Dies alles fordere den Markt und die Aufsicht gleichermaßen. Die FMA bekenne sich jedenfalls vorbehaltlos zur weiteren Harmonisierung und Europäisierung von Regulierung und Aufsicht, auch im Management der nichtfinanziellen Risiken. Als integrierte Aufsichtsbehörde, die die Aufsicht über den gesamten Finanzmarkt Österreich unter einem Dach vereint, sei sie dazu auch optimal aufgestellt. „Und wir bauen in unserem Aufsichtsansatz auch stark auf Dialog und Prävention, damit idealerweise derartige substanz- und/oder stabilitätsgefährdenden Risiken gar nicht erst entstehen,“ so der FMA-Vorstand.</p>
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		<title>Mit Lebensversicherungen nachhaltig veranlagen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2022/05/12/finanzen/mit-lebensversicherungen-nachhaltig-veranlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 14:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachhaltige Geldanlagen sind im Mainstream angekommen. Markterhebungen zeigen, dass private AnlegerInnen im vergangenen Jahr mit einem Plus von 117 Prozent in Deutschland und 78 Prozent in Österreich Treiber des Wachstums nachhaltiger Geldanlagen waren. Insgesamt erreichen nachhaltige Fonds und Mandate mit ca. 20 Prozent des Neugeschäfts bereits einen beachtlichen Anteil am heimischen Gesamtmarkt. Den Großteil des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Geldanlagen sind im Mainstream angekommen. Markterhebungen zeigen, dass private AnlegerInnen im vergangenen Jahr mit einem Plus von 117 Prozent in Deutschland und 78 Prozent in Österreich Treiber des Wachstums nachhaltiger Geldanlagen waren. </p>
<p>Insgesamt erreichen nachhaltige Fonds und Mandate mit ca. 20 Prozent des Neugeschäfts bereits einen beachtlichen Anteil am heimischen Gesamtmarkt. Den Großteil des Volumens in Österreich machen institutionelle Investoren mit 23,3 Milliarden Euro aus.<br />
Schlüsselfaktoren für die verstärkte Nachfrage sind v.a. Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen wie Taxonomie, ESG-Berichtspflicht und Integration von ESG in der Anlageberatung. Die drei Buchstaben ESG beschreiben die drei nachhaltigkeitsbezogenen Verantwortungsbereiche von Unternehmen:<br />
„E“ für Environment oder Umwelt bedeutet die Berücksichtigung von Umweltverschmutzung oder -gefährdung, Treibhausgasemissionen oder Energieeffizienzthemen, etc.<br />
Social („S“) beinhaltet Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Diversitätsmanagement und auch gesellschaftliches Engagement, etwa die Vermeidung von Kinderarbeit.<br />
Governance („G“) berücksichtigt die nachhaltige Unternehmensführung. Dabei geht es etwa um Unternehmenswerte und wie diese im Alltag gelebt werden (Corporate Governance).<br />
Die Dynamik nachhaltiger Geldanlagen führt auch für Anbieter und Vermittler von Lebensversicherungen und Kapitalanlagen zu neuen Herausforderungen. Zum einen wird der Markt zunehmend unübersichtlich. Dadurch ist es für Versicherungsmakler und Agenten immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Zum anderen müssen bei der Kundenberatung zahlreiche gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. KundInnen sind nach ihren Nachhaltigkeitspräferenzen zu befragen. Angebotene Lebensversicherungsprodukte und Investmentfonds müssen mit diesen Kriterien übereinstimmen. Hinzu kommt, dass bei bestehenden Anlageverträgen im Zuge der laufenden Kundenbetreuung überprüft werden muss, ob es durch die zunehmende Verlagerung der Geldströme in nachhaltige Anlageklassen zu Beeinträchtigungen, etwa erhöhten Ausfallrisiken oder drohenden Kursverlusten für Konsumenten kommen kann. Auf Versicherungs- und Finanzberater kommen herausfordernde Zeiten zu! Die Anforderungen an die persönliche Beratung und auch das Haftungsrisiko steigen.</p>
<p><strong>Statt Kopf in den Sand volle Kraft voran!</strong></p>
<p>Angesichts von mit ESG verbundenen Herausforderungen reagieren manche Marktteilnehmer mit Scheu und Zurückhaltung. Erste aus der Hüfte geschossene Argumente sind „dann verkaufe ich keine Lebensversicherung mehr“, „das Risiko eines Fehlers ist mir zu hoch“, etc. Damit laufen solche Marktteilnehmer aber Gefahr, nicht am bedeutendsten Erfolgstrend am Kapitalanlagemarkt der kommenden Jahrzehnte zu partizipieren. Gerade junge Menschen, die bereits im Erwerbsleben stehen, also die kommende Kundengeneration, verlangen proaktiv Nachhaltigkeit und lassen sich nicht mit „Etiketten“ abspeisen. Besser ist daher, das Thema ESG aktiv anzugehen und als Chance für die eigene Positionierung als Versicherungsvermittler und Finanzberater zu sehen.<br />
Durch Ergänzungen der Insurance Distribution Directive (IDD) wird die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen von Kunden bei der Vermittlung von Versicherungsprodukten ab 2. August 2022 verpflichtend. Um die dafür notwendige Orientierung zu schaffen, verleiht das Forum Nachhaltige Geldanlagen, FNG gemeinsam mit dem europäischen Dachverband Eurosif ein Transparenzlogo. FNG gibt auch Nachhaltigkeitsprofile heraus und hat einen transparenten Qualitätsstandard für nachhaltige Investmentfonds entwickelt. Gerade für die Umsetzung in der Praxis bieten die FNG-Standards eine wichtige Orientierungshilfe für Kunden und für Vermittler.</p>
<p><strong>FNG und AFPA gehen Forumspartnerschaft ein</strong></p>
<p>Das Forum Nachhaltige Geldanlagen, FNG setzt sich seit über 20 Jahren als Pionier für den Dialog und Informationsaustausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie verbesserte rechtliche und politische Rahmenbedingungen ein. In Österreich arbeitet der Verband mit der AFPA, dem österreichischen Verband der Versicherungs- und Finanzprofessionisten zusammen. Ziele der Kooperation sind, den Mitgliedsbetrieben bei Emission und Vertrieb nachhaltiger Geldanlagen und Versicherungsprodukte mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Versicherungsvermittler und Finanzberater werden für die Kundenberatungen mit Arbeitsbehelfen und Weiterbildung unterstützt. </p>
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