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	<title>Interview &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
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	<title>Interview &#8211; risControl</title>
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	<item>
		<title>Staffelübergabe</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/04/13/interview/staffeluebergabe-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 09:05:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Christoph Bachlechner hat mit 1. April die Verantwortung für den Partnervertrieb der Wiener Städtischen von Gerhard Heine übernommen. Im Gespräch blicken beide auf Veränderungen im Vertrieb, die gewachsene Bedeutung regulatorischer Vorgaben und die Frage, was im Maklergeschäft trotz Digitalisierung, KI und neuer Prozesse unverändert geblieben ist: persönlicher Kontakt, Verlässlichkeit und Nähe zum Markt. Herr Heine, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Christoph Bachlechner hat mit 1. April die Verantwortung für den Partnervertrieb der Wiener Städtischen von Gerhard Heine übernommen. Im Gespräch blicken beide auf Veränderungen im Vertrieb, die gewachsene Bedeutung regulatorischer Vorgaben und die Frage, was im Maklergeschäft trotz Digitalisierung, KI und neuer Prozesse unverändert geblieben ist: persönlicher Kontakt, Verlässlichkeit und Nähe zum Markt.</p>
<p><strong>Herr Heine, was hat sich in Ihrer Zeit als Vertriebschef mit Blick auf Makler und Vermittler verändert, und was ist erstaunlich stabil geblieben?</strong></p>
<p><strong>Gerhard Heine:</strong><br />
Erstaunlich stabil geblieben ist zunächst einmal die Vermittlerschaft selbst. Viele, mit denen ich vor 35, eigentlich fast 38 Jahren zu tun hatte, sind bis heute in der Branche tätig. Insofern hat sich im Kern gar nicht so viel verändert. Was man aber schon sagen muss: Es ist sehr wenig Nachwuchs nachgekommen. Das ist mit ein Grund, warum die Szene heute insgesamt älter geworden ist.</p>
<p>Deutlich verändert haben sich hingegen die Rahmenbedingungen. In meinen Anfängen hatte ein Lebensantrag eine Vorder- und eine Rückseite. Heute ist die dazugehörige Dokumentation deutlich umfangreicher. Das ist Ausdruck der veränderten Regulatorik. Sie hat sicher zur Transparenz beigetragen, ist in manchen Bereichen aber auch sehr umfangreich geworden.</p>
<p>Was trotz aller Digitalisierung, KI und Chatbots unverändert geblieben ist, ist der persönliche Kontakt. Versicherung ist und bleibt ein Geschäft, in dem das gesprochene Wort, Vertrauen und Nähe eine große Rolle spielen. Deshalb ist es für uns auch so wichtig, mit unseren Landesdirektionen und unseren Partnerbetreuern in jedem Bundesland vor Ort vertreten zu sein.</p>
<p><strong>Welche Entscheidungen würden Sie heute wieder genauso treffen – und welche anders?</strong></p>
<p><strong>Gerhard Heine:</strong><br />
Definitiv dieselbe Entscheidung wie im Jahr 1988, in den Partnervertrieb zu wechseln. Dieser Job fordert und fördert einen gleichermaßen. Ich habe keinen Tag bereut, im Vertrieb tätig zu sein. Gravierende Fehlentscheidungen sehe ich rückblickend nicht – natürlich entscheidet man mit 30 Jahren Erfahrung anders als zu Beginn, aber im Großen und Ganzen stehe ich zu diesem Weg.</p>
<p><strong>Herr Bachlechner, Sie haben den Partnervertrieb von Gerhard Heine übernommen. Was ist Ihr Anspruch an die ersten 100 Tage?</strong></p>
<p><strong>Christoph Bachlechner:</strong><br />
Mein Ziel ist Kontinuität mit eigener Handschrift. Ich möchte den erfolgreichen Weg von Gerhard Heine weiterführen, aber klare Akzente setzen. Mein großes Anliegen ist die Partnerschaft auf Augenhöhe – intern wie extern. Ich werde in den ersten 100 Tagen intensiv das Gespräch mit unseren Partnern suchen, um strategische Initiativen auszubauen und auch neue Partner für uns zu gewinnen.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2026_04">Lesen Sie mehr in der April Print Ausgabe von risControl </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Nähe ist unsere DNA – Digitalisierung unser Werkzeug“</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/02/26/interview/naehe-ist-unsere-dna-digitalisierung-unser-werkzeug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 04:46:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Naturgefahren, steigende Regulierung und wachsende Erwartungen an Tempo und Transparenz verändern den Versicherungsmarkt spürbar. Die NV setzt dabei auf eine klare Linie: Der Kunde steht im Mittelpunkt – und die strategischen Leitplanken reichen von „Kunden begeistern“ über „Digitalisierung vorantreiben“ bis „Kultur stärken“. Generaldirektor Stefan Jauk spricht über die größten Risiko- und Ergebnistreiber, eine konsequente, aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Naturgefahren, steigende Regulierung und wachsende Erwartungen an Tempo und Transparenz verändern den Versicherungsmarkt spürbar. Die NV setzt dabei auf eine klare Linie: Der Kunde steht im Mittelpunkt – und die strategischen Leitplanken reichen von „Kunden begeistern“ über „Digitalisierung vorantreiben“ bis „Kultur stärken“. Generaldirektor Stefan Jauk spricht über die größten Risiko- und Ergebnistreiber, eine konsequente, aber faire Zeichnungspolitik und den Wunsch nach proportionaler Regulierung. Vertriebsvorstand Stefan Wukovitsch, seit 1.1.2026 für die Vertriebsagenden verantwortlich, betont Qualität und Geschwindigkeit in der Zusammenarbeit mit Maklern und Partnern. Wie gelingt der Spagat zwischen gelebter Nähe vor Ort und digitalen Abschluss- und Servicestrecken – und welche gemeinsamen Prioritäten setzt der Vorstand für 2026?</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em><strong>Generaldirektor Mag. Stefan Jauk, s</strong><strong>ie führen die NV seit 2021 als Generaldirektor – was hat sich seither in Ihrer strategischen Prioritätenliste am stärksten verschoben?</strong></p>
<p>Bei all meinen Entscheidungen und Handlungen steht der Kunde im Mittelpunkt, dies ist ein Grundsatz, der in der Vergangenheit an oberster Stelle stand und auch in Zukunft unsere Ausrichtung prägen wird. Im Rahmen unseres Strategieprozesses 2026, den wir 2021 gestartet haben, haben wir drei Säulen definiert: “Kunden begeistern”, “Digitalisierung vorantreiben” und “Kultur stärken”. Wir haben seitdem eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen verabschiedet und diese konsequent umgesetzt. Die Ergebnisse spüren unsere Kunden und unsere Mitarbeiter teilweise bereits. Die Prioritäten verschieben sich laufend, aber wir orientieren uns immer an den Bedürfnissen der Kunden.</p>
<p><strong>In welchen Sparten sehen Sie derzeit die größten Risiko- und Ergebnishebel (z. B. Naturgefahren, Kfz, Gewerbe) – und wie reagiert die NV in der Zeichnungspolitik?</strong></p>
<p>Jauk: Der größte Risiko- und Ergebnistreiber liegt aktuell klar bei den Naturgefahren – das Hochwasser 2024 hat dies deutlich gezeigt. Wir als NV waren mit rund 16.000 Einzelschäden mit einem Schadenvolumen von rund 90 Millionen Euro betroffen.  Schadenhäufigkeit und Intensität nehmen zu, Schadenszenarien werden komplexer und schwerer kalkulierbar. Unsere Antwort ist eine konsequente, aber faire Zeichnungspolitik: risikoadäquate Prämien, klare Bedingungen und laufende Anpassungen. Insbesondere im Gewerbe‑ und KMU‑Geschäft bieten wir lösungsorientierte, passgenaue Deckungskonzepte. Für Makler ist Transparenz entscheidend – sie müssen klar erkennen können, welche Risiken wir tragen können.</p>
<p><strong>Wo sehen Sie aktuell den größten Regulierungs- bzw. Aufsichts-Impact auf mittelgroße Versicherer – und was wünschen Sie sich an Rahmenbedingungen?</strong></p>
<p>Jauk: Regulierung ist wichtig und richtig, aber Überregulierung führt zu einer nicht zielführenden Komplexität und einem massiven Kostenauftrieb im Geschäft. Der größte Einfluss kommt aktuell aus den steigenden Transparenz- und Dokumentationspflichten sowie einer dichteren aufsichtsrechtlichen Kontrolle zentraler Prozesse. Für mittelgroße Versicherer bedeutet das einen erheblichen organisatorischen Mehraufwand.</p>
<p>Ich wünsche mir eine proportionale Regulierung, die Größe und Komplexität berücksichtigt. So können regionale Versicherer ihre Stärken ausspielen:  Qualität, individuelle Lösungen und schnelle Entscheidungen vor Ort.</p>
<p><strong>Vertriebsvorstand Mag. (FH) Stefan Wukovitsch, S</strong><strong>ie wurden im Herbst in den Vorstand berufen und übernahmen per 1.1.2026 die Vertriebsagenden – welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?</strong></p>
<p>Wukovitsch: Mir sind zwei Dinge besonders wichtig: eine hohe Qualität und Geschwindigkeit in der Kooperation mit unseren Vertriebspartnern. Dies erreichen wir durch klar strukturierte, verlässliche Vertriebsprozesse und kompetente Ansprechpartner in der NV. Makler und Kooperationspartner sollen erleben, dass die NV erreichbar, entscheidungsstark und lösungsorientiert agiert und sich kontinuierlich verbessert.  Wir entwickeln unsere internen Abläufe laufend weiter, um einfacher, schneller und konsistenter zu werden.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_02_2026">Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen risControl Print Ausgabe Februar 2026.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Revolution des Makler-Business</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/02/23/interview/revolution-des-makler-business/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 13:43:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Die seit zwei Jahrzehnten erfolgreiche Abwicklungsplattform ARISECUR erweitert Ihr Geschäftsmodell. Wir haben mit Andreas Büttner, Geschäftsführer der ARISECUR GmbH, darüber gesprochen. Was war der ausschlaggebende Punkt, jetzt den nächsten Schritt zu setzen?  Andreas Büttner: ARISECUR ist seit dem Jahr 2006 als Abwicklungsplattform für Vermittler in Österreich tätig. In dieser Zeit hat sich der Markt deutlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Die seit zwei Jahrzehnten erfolgreiche Abwicklungsplattform ARISECUR erweitert Ihr Geschäftsmodell. Wir haben mit Andreas Büttner, Geschäftsführer der ARISECUR GmbH, darüber gesprochen.</strong></em></p>
<p><strong>Was war der ausschlaggebende Punkt, jetzt den nächsten Schritt zu setzen? </strong></p>
<p>Andreas Büttner: ARISECUR ist seit dem Jahr 2006 als Abwicklungsplattform für Vermittler in Österreich tätig. In dieser Zeit hat sich der Markt deutlich verändert. Der Großteil der österreichischen Versicherungsmakler ab einem bestimmten Umsatzvolumen bevorzugt heute Direktvereinbarungen mit Versicherungsunternehmen.</p>
<p>Gleichzeitig sind die Anforderungen an Digitalisierung, Automatisierung und Datenqualität massiv gestiegen. Daten- und Dokumentenverarbeitung sind komplexer denn je. Makler benötigen daher einen Partner, der diese Services professionell und effizient übernimmt – auch dann, wenn sie bewusst auf Direktvereinbarungen setzen. Genau diese Marktlücke adressieren wir jetzt.</p>
<p><strong>Was steckt hinter der Ergänzung beziehungsweise dem neuen Modell?</strong></p>
<p>In Österreich gibt es aktuell rund 3.970 aktive Mitglieder im Fachverband der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten. ARISECUR arbeitet derzeit mit rund 950 Vermittlerbetrieben zusammen.</p>
<p>Viele Maklerbetriebe mit Direktvereinbarungen benötigen weiterhin die Unabhängigkeit und Flexibilität eines leistungsfähigen Verwaltungssystems, möchten aber gleichzeitig nicht auf die Effizienz, Skalierbarkeit und Servicequalität eines starken Netzwerks verzichten. Daraus ergab sich die konsequente Weiterentwicklung unseres Angebots: ergänzend zur reinen Abwicklungsplattform, einer Service- und Einkaufsgemeinschaft für Makler mit Direktvereinbarungen.</p>
<p><strong>Für welche Vermittlungsmodelle ist das Plattformmodell weiterhin das beste Fit – und für wen ist das neue Modell besonders interessant?</strong></p>
<p>Während unser klassisches Plattformmodell auf Partner mit ein bis drei Mitarbeitern und auf Vertriebe jeder Größe ausgerichtet ist, haben wir mit dem ARISECUR Service Modell eine Lösung für kapitalstarke und bestandsprägende Unternehmen mit einem jährlichen Provisionsumsatz von bis zu EUR 250.000 geschaffen. Wir richten uns damit gezielt an etablierte Betriebe mit komplexen Strukturen, die unsere technologische Infrastruktur als Beschleuniger nutzen wollen, während sie ihre gewachsenen Direktanbindungen und ihre unternehmerische Autonomie vollständig wahren.</p>
<p><strong>Was genau verstehen Sie unter Datenservices für Versicherungsmakler mit Direktvereinbarungen, was wird angeboten und welche Module sind verfügbar bzw.  buchbar?</strong></p>
<p>Unter Datenservices verstehen wir die vollautomatisierte, standardisierte und qualitätsgesicherte Verarbeitung sämtlicher Bestands- und Bewegungsdaten aus Direktvereinbarungen.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_02_2026">Lesen Sie mehr in der aktuellen Print Ausgabe von risControl. </a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Lösungen entstehen am Markt, nicht am Reißbrett“</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/02/23/interview/loesungen-entstehen-am-markt-nicht-am-reissbrett/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 04:38:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom CFO zum CEO: René Unger  hat das Steuer bei Zurich Österreich übernommen. Wer jedoch einen reinen Fokus auf Bilanzen erwartet, wird überrascht sein. Im Interview spricht er darüber, warum für ihn hinter jeder Kennzahl ein Mensch steht, wie er analytische Stärke mit Empathie verknüpfen will und weshalb eine lebendige Fehlerkultur der Schlüssel für die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Vom CFO zum CEO: René Unger  hat das Steuer bei Zurich Österreich übernommen. Wer jedoch einen reinen Fokus auf Bilanzen erwartet, wird überrascht sein. Im Interview spricht er darüber, warum für ihn hinter jeder Kennzahl ein Mensch steht, wie er analytische Stärke mit Empathie verknüpfen will und weshalb eine lebendige Fehlerkultur der Schlüssel für die künftige Weiterentwicklung des Unternehmens ist. Ein Gespräch über Kontinuität, neue Handschriften und den Mut, Risiken aktiv zu gestalten.</em></p>
<p>Sie übernehmen das Steuer von Luciano Cirinà, der eine globale Rolle im Konzern einnimmt. Welche drei Akzente Ihrer Vorgänger-Ära wollen Sie unbedingt beibehalten, und wo werden wir eine neue ‚Handschrift Unger‘ sehen?</p>
<p><em>Ganz zentral war und ist die Marktnähe: wir wollen mit unseren Mitarbeitenden und Maklerbetreuern vor Ort sein. Auch unseren Kundenfokus werde ich natürlich beibehalten: Unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Vertriebspartner stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Ihr Vertrauen ist unser wichtigstes Gut. Ein weiterer Eckpfeiler unseres Erfolgs ist unsere offene und unterstützende Unternehmenskultur. Die Zusammenarbeit über Bereiche hinweg und ein gemeinsamer Spirit machen uns stark. In der Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartner ist uns die Zusammenarbeit auf Augenhöhe wichtig.</em></p>
<p><em>Wo ich künftig noch stärker einen Akzent setzen möchte: Ich bin überzeugt davon, dass eine lebendige Fehlerkultur ganz zentral für die Weiterentwicklung ist. Sowohl persönlich für den einzelnen Menschen, aber auch für eine Organisation. Ich möchte daher daran arbeiten, dass wir ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende noch offener über Fehler sprechen können. Nur so lernen wir miteinander und voneinander und werden jeden Tag besser.</em></p>
<p>Vom CFO zum CEO: Sie kennen die Zahlen der Zurich Österreich als ehemaliger CFO in- und auswendig. Wie hilft Ihnen dieser ‚Zahlen-Blick‘ dabei, die emotionalen Themen wie Marke und Kundenbindung neu zu bewerten?</p>
<p><em>Ja, als ehemaliger CFO kenne ich die Zahlen und Fakten sehr genau. Dieses Wissen ist für mich eine wertvolle Grundlage. Es hilft, Chancen und Risken realistisch einzuschätzen und unternehmerisch kluge Entscheidungen zu treffen. Doch gerade bei emotionalen Themen wie Marke und Kundenbindung ist es wichtig, den Blick zu erweitern. Zahlen zeigen Trends und Ergebnisse, aber hinter jedem Wert stehen Menschen: unsere Kundinnen und Kunden, unsere Vertriebspartner sowie unsere Mitarbeitenden. Für mich bedeutet der Wechsel vom CFO zum CEO daher auch, die Zahlen mit den Emotionen und Erwartungen unserer Zielgruppen zu verbinden. Es gilt, Zuhören und Empathie mit analytischer Stärke zu verknüpfen. Nachhaltiger Erfolg entsteht, wenn Herz und Verstand Hand in Hand gehen. Eine starke Marke spielt da eine ganz wesentliche Rolle. Sie ist das Fundament für das Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Partnern und Mitarbeitenden. Der Mensch steht dabei im Mittelpunkt.</em></p>
<p>Welche Sparten im österreichischen Markt bieten aktuell das größte Potenzial, um die Profitabilität weiter zu steigern, ohne das Risiko zu erhöhen?</p>
<p><em>Ich denke, das Wichtigste ist eine klare und breite Differenzierung im Portfolio. Das verschafft uns die nötige Flexibilität, um Chancen zu nutzen und uns auf unterschiedliche Anforderungen einzustellen. Geschäftsmöglichkeiten ganz ohne Risiko sind selten und letztendlich ist das Managen von Risken ja auch unser Kerngeschäft. Darin liegt unsere Stärke: Wir gehen verantwortungsvoll mit Risken um, analysieren sie sorgfältig und entwickeln gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden passende Absicherungsstrategien. Nachhaltiger Geschäftserfolg entsteht, wenn wir Risken nicht ausblenden, sondern sie aktiv gestalten und managen. Ein Thema, in dem ich tatsächlich viel Potenzial sehe, ist die Vorsorge. Wir haben im letzten Jahr damit begonnen, hier gezielt Frauen anzusprechen, weil diese in Österreich eine deutlich größere Vorsorgelücke haben im Vergleich zu Männern. Auch in den Lösungen zur betrieblichen Altersvorsorge gibt es weiterhin viel Potenzial. Das staatliche Pensionssystem steht unter Druck, daher kommt der ergänzenden betrieblichen Vorsorge eine wichtige Rolle zu. Für Unternehmen bietet sie zudem ein entscheidendes Potenzial zur Mitarbeiterbindung.</em></p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_02_2026">Lesen Sie mehr in der Februar Print Ausgabe von risControl. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rechtsschutz mit Weitblick</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/02/16/interview/rechtsschutz-mit-weitblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 05:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Roman Knabl ist seit dem 1. April Vertriebsleiter bei ROLAND Rechtsschutz, mit 20 Jahren Vertriebserfahrung, davon viele Jahre bei UNIQA. Welche Aspekte Ihrer bisherigen Laufbahn haben Sie besonders für Ihre neue Position inspiriert? Ich hatte das Privileg, in den letzten Jahren unterschiedliche Vertriebsteams zu begleiten, aufzubauen und zu unterstützen. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Roman Knabl ist seit dem 1. April Vertriebsleiter bei ROLAND Rechtsschutz, </strong><strong>mit 20 Jahren Vertriebserfahrung, davon viele Jahre bei UNIQA. </strong></p>
<p><strong>Welche Aspekte Ihrer bisherigen Laufbahn haben Sie besonders für Ihre neue Position inspiriert?</strong></p>
<p>Ich hatte das Privileg, in den letzten Jahren unterschiedliche Vertriebsteams zu begleiten, aufzubauen und zu unterstützen. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, ein starkes Team zu formen. Mitarbeitende individuell zu fördern, Ihre Stärken herauszuarbeiten und ein gemeinsames Zielbild zu gestalten. Die Position als Vertriebsleiter bei ROLAND Rechtsschutz ermöglicht es mir, Regionen übergreifend in ganz Österreich aktiv mitzugestalten. Eine Vertriebsmannschaft zu formen, welche die Anforderungen an eine moderne Serviceeinheit für Vermittler nicht nur erfüllen, sondern mit Engagement und Einsatz verbessern möchte.</p>
<p><strong>Die Rolle der Vertriebsleitung wurde neu geschaffen, um das Wachstum in Österreich voranzutreiben. Welche Ziele setzen Sie sich konkret, und welche Maßnahmen planen Sie, um Vermittler zu begeistern?</strong></p>
<p>Das Ziel ist klar: Wir möchten unsere Rolle als Rechtsschutz-Spezialist weiter auszubauen! Sei es durch schnelle Entscheidungen, klare Kommunikation oder maßgeschneiderte Rechtsschutzlösungen weit über den Standard hinaus. Wir unterstützen unsere Vertriebspartner mit Schulungen, Know-how und Aktionen, die Ihnen dabei helfen sollen, neue Kundensegmente für sich zu erschließen. Ein neuer, zusätzlicher Kontaktpunkt wurde im August 2025 ins Leben gerufen ­ unser Makler Competence Center (MCC). Diese Mitarbeiter unterstützen Vertriebspartner bei Offertanfragen, Vertragsauskünften oder Produktlösungen. So wollen wir auch neue Geschäftspartner von unserem Servicegedanken überzeugen und beweisen, dass man auf uns als Rechtsschutzspezialist zählen kann. Zusätzlich können unsere Vertriebspartner auf unserer Maklerplattform NOA (<strong>www</strong>.<strong>roland-portal.at)</strong> Produkte via Dunkelverarbeitung simpel und rasch abschließen. Ebenso findet man dort verschiedene Auskünfte zum eigenen Bestand als auch unterschiedliche nützliche Unterlagen, rund um die Uhr, 24/7 und 365 Tage im Jahr.</p>
<p><em> </em><strong>Digitalisierung und persönliche Betreuung spielen eine große Rolle. Wie sehen Ihre Pläne zur Erweiterung des Serviceangebots und der digitalen Schnittstellen bei ROLAND Rechtsschutz aus ?</strong></p>
<p>Es gibt Bereiche in denen macht Digitalisierung durchaus Sinn. Denkt man beispielsweise an eine Dunkelverarbeitung von Anträgen oder die elektronische Verarbeitung von Stichtagmeldebögen. Auch Bestandsauskünfte oder Informationen zu Bedingungen, sind Themenbereiche, die mittel- bis langfristige Aufgaben sind. Teilweise gelingt uns das bereits gut. In einigen Bereichen befinden wir uns kurz vor der Veröffentlichung neuer digitaler Lösungen für unsere Vertriebspartner. Die meisten unserer Vertriebspartner schätzen aber den direkten Kontakt mit einem menschlichen Ansprechpartner. Durch ein kurzes Telefonat lässt sich vieles einfacher abklären. Unsere Mitarbeitenden im MCC als auch unsere Regionalmanager stehen unseren Geschäftspartner zur Seite. Wir freuen uns auf jeden Kontakt, egal ob elektronisch oder per Telefon.</p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolg durch Authentizität</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/01/19/interview/erfolg-durch-authentizitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 05:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Wachstum ist bei der VAV Versicherung kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis elebter Authentizität: In nur sieben Jahren konnte das Prämienvolumen von 88 auf knapp 200 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Im risControl-Interview sprechen Sven Rabe (Vorstandsvorsitzender) und Christian Sipöcz (Vorstandsmitglied) über den strategischen Shift zum Gewerbeversicherer, die Rolle von KI und warum Handschlagqualität gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wachstum ist bei der VAV Versicherung kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis elebter Authentizität: In nur sieben Jahren konnte das Prämienvolumen von 88 auf knapp 200 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Im risControl-Interview sprechen Sven Rabe (Vorstandsvorsitzender) und Christian Sipöcz (Vorstandsmitglied) über den strategischen Shift zum Gewerbeversicherer, die Rolle von KI und warum Handschlagqualität gerade in Zeiten der Automatisierung das wichtigste Kapital bleibt.</em></p>
<p><em>Wenn Sie die VAV in einem Satz auf 2030 vorspulen: Woran erkennt man dann klar Ihre Handschrift?</em></p>
<p><strong>Sven Rabe:</strong> „Ich hoffe ehrlich gesagt, dass wir gar nicht auf 2030 vorspulen müssen. Ich bin überzeugt, diese Handschrift kann man seit 2018 gut erkennen: Die VAV ist Partner des ungebundenen Vertriebs und bietet einen Mehrwert aus Produkt und Service. Relevanz entsteht nicht nur über Produkt und Preis, sondern darüber, dass die VAV als Gesamtpaket wahrgenommen wird – Service gehört zum Produkt. Wir wollen uns nicht über den Preis definieren, sondern über Produkt, Services, Vertrieb – und über die Menschen, die all dies alles tagtäglich sicherstellen. Wenn man im Jahr 2030 zurückblickt, soll man das noch stärker spüren: mehr Relevanz, mehr Marktbreite und vor allem zufriedene Vertriebspartner. Im Kern geht’s weiter mit dem, was die letzten Jahre begonnen hat – wir bleiben unserem Serviceversprechen treu, verbreitern aber das Produktsegment in der Außenwahrnehmung.“</p>
<p><em>Die aktuelle Strategiephase neigt sich dem Ende zu. Steht nun ein kompletter Kurswechsel an?</em></p>
<p><strong>Sven Rabe:</strong> „Geplant wird in Fünf-Jahres-Zeiträumen, die Strategie wird regelmäßig überarbeitet. Die Strategie 2026-2030 ist also  kein kompletter Neustart – sie ist der nächste Evolutionsschritt. Wir kommen sehr stark aus dem Bereich KFZ und haben bereits in der letzten Strategieperiode erfolgreich den Weg in Richtung als marktrelevanter Sachversicherer eingeschlagen. Nun ist die VAV bereit für den nächsten Schritt. Wir wollen im Bereich Bau- und Bauhaftpflicht, weiter wachsen und insbesondere auch deutlicher als Gewerbeversicherer am Markt wahrgenommen werden. Wir werden unsere Standard-Gewerbeprodukte ausbauen – nicht nur über innovative Bausteine, sondern genauso über Prozesse.“</p>
<p><em>Welche Rolle spielen dabei Innovationen wie die Bestleistungsgarantie im Gewerbebereich?</em></p>
<p><strong>Christian Sipöcz:</strong> „Die Bestleistungsgarantie soll künftig auch in Gewerbe zur Anwendung kommen – weil sie am Markt gut angenommen wird. Und bei den Standard-Gewerbeprodukten geht es darum, prozessual auf eine Schiene zu kommen, die in der Sachversicherung schon da ist – teils mit dunkel verarbeiteten Prozessen, auch im Schaden. Intern verändert das einiges: Standardprodukte werden zukünftig zentraler verarbeitet werden, damit im Firmengeschäft mehr Kapazität Richtung Markt entsteht. Dazu gehört auch: mehr Präsenz bei Maklern um die Produkte stärker nach außen zu tragen.“</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2026_01">Lesen Sie mehr in der Jänner Print Ausgabe von risControl. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Forum für Experten: Die Entstehung des &#8222;Schadendialogs&#8220;</title>
		<link>https://riscontrol.at/2025/12/22/interview/ein-forum-fuer-experten-die-entstehung-des-schadendialogs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 05:09:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riscontrol.at/?p=24720</guid>

					<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal fand der von Helmut Geil Geschäftsführer DEKRA Austria und Jürgen Henschel, Geschäftsführer CarVita ins Leben gerufene „Schadendialog“ statt, um den dringend notwendigen Dialog zwischen Versicherern, Werkstätten und Sachverständigen in Österreich zu etablieren und so eine fachtiefe Plattform für gemeinsame Lösungsansätze zu drängenden Themen zu schaffen. Der zweite Schadendialog stand unter dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum zweiten Mal fand der von Helmut Geil Geschäftsführer DEKRA Austria und Jürgen Henschel, Geschäftsführer CarVita ins Leben gerufene „Schadendialog“ statt, um den dringend notwendigen Dialog zwischen Versicherern, Werkstätten und Sachverständigen in Österreich zu etablieren und so eine fachtiefe Plattform für gemeinsame Lösungsansätze zu drängenden Themen zu schaffen. Der zweite Schadendialog stand unter dem Motto KI und Betrugserkennung.</p>
<p>Was war die ursprüngliche Idee hinter dem „Schadendialog“ – wie ist dieses Format entstanden?</p>
<p><strong>Helmut Geil: </strong>Jürgen Henschel und ich haben gesehen, dass jedes Jahr rund 60 Österreicher aus der Versicherungsbranchen zu Schadenveranstaltungen nach Deutschland reisen. Auf die Frage „Warum?“ kommt meistens: „In Österreich gibt’s ja nichts.“ Das war für uns – gemeinsam mit unseren Partnern CarTV und Schadenmeister – der Auslöser, ein eigenes Format in Österreich zu etablieren: eine Plattform für strukturierten Dialog und Austausch zu Themen rund um Versicherungsschäden in KFZ- und NKS. Wichtig war uns von Anfang an, nicht nur Versicherer, sondern auch Werkstätten, Sachverständige, Finanzierungsunternehmen und andere Stakeholder dabei zu haben.</p>
<p>Der erste Schadendialog war mit rund 35 Teilnehmer schon sehr gut besucht. Beim zweiten waren es über 60, der Raum war voll. Das freut uns persönlich, vor allem zeigt es aber: Es gibt einen realen Bedarf, sich auszutauschen.</p>
<p>Uns ist wichtig: Im Mittelpunkt des Schadendialogs stehen Inhalte, Tiefe und der fachliche Austausch – nicht Selbstdarstellung. Das zeigt sich auch in den Pausen: Die Gespräche waren so intensiv, dass wir die Teilnehmer kaum wieder in den Saal bekommen haben. Der Rücklauf über LinkedIn, WhatsApp und E-Mail war durchwegs positiv – von „Gratulation zur Veranstaltung“ bis „Bitte laden Sie mich unbedingt wieder ein“.</p>
<p><strong>Der zweite Schadendialog stand unter dem Hauptthema „KI und Betrugserkennung“.<br />
Wo steht die Branche heute bei der Betrugsprävention – und wo hakt es noch?</strong></p>
<p><strong>Jürgen Henschel: </strong>Viele Gesellschaften haben intern schon entwickelte Betrugserkennungssysteme. Es gibt technische Unterstützung und die Fachkenntnis der Schadenreferenten. Zwei große Themen bleiben aber:<br />
Erstens gibt es zu wenig spezialisierte Betrugsreferenten. Die konzentrieren sich auf große Fälle, vieles andere bleibt liegen. Zweitens fehlt die gesellschaftsübergreifende Betrugsbekämpfung. Banden zu erkennen ist extrem schwierig. Bei einer Gesellschaft taucht vielleicht ein Fall auf, in Summe sind es 20 oder 30 betrügerische Schäden, verteilt über mehrere Versicherer. Dieser Bereich ist ein riesiger blinder Fleck.</p>
<p>Im Schadendialog hat es ein Teilnehmer treffend formuliert: Im Grenzbereich hat man oft das Gefühl, ein Auto wird einfach noch einmal über die Grenze geschoben, um denselben Schaden bei einer anderen Versicherung geltend zu machen. Wenn Betrug grenzüberschreitend stattfindet – und Österreich hat mehrere Grenzen – müssen wir zunächst im Land selbst besser vernetzt sein, um Informationen datenschutzkonform auszutauschen. In einem nächsten Schritt vielleicht auch länderübergreifend.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2025_12">Lesen Sie mehr in der Dezember Ausgabe von risControl. </a></p>
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		<title>Bewährtes bewahren, Zukunft gestalten!</title>
		<link>https://riscontrol.at/2025/12/22/interview/bewaehrtes-bewahren-zukunft-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 04:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ÖBV hat ab 01.01.2026 ein neues Vorstandsteam. Josef Trawöger, der langjährige Vorstandsvorsitzende, legt sein Vorstandsmandat zurück und verlässt das Unternehmen. Stefan Mikula, seit 2021 Vorstand und Günther Herndlhofer, seit 2025 als neuer Vorstand in der ÖBV, sprechen mit uns über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens und über ihre persönlichen Ziele und Schwerpunkte. Josef [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die ÖBV hat ab 01.01.2026 ein neues Vorstandsteam. Josef Trawöger, der langjährige Vorstandsvorsitzende, legt sein Vorstandsmandat zurück und verlässt das Unternehmen. Stefan Mikula, seit 2021 Vorstand und Günther Herndlhofer, seit 2025 als neuer Vorstand in der ÖBV, sprechen mit uns über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens und über ihre persönlichen Ziele und Schwerpunkte.</em></p>
<p><strong>Josef Trawöger verlässt das Unternehmen nach über 20 Jahren, seit 2005 war er an der Spitze des Vorstands. Welche Spuren hinterlässt er in der ÖBV?</strong></p>
<p>Stefan Mikula: Josef Trawöger kennt die ÖBV sehr genau und unter seiner Führung hat sie ein neues Gesicht bekommen. Er hat das Unternehmen stark geprägt, er hat es organisatorisch, inhaltlich und technologisch ins 21. Jahrhundert geführt, modernisiert und geöffnet. Wir haben uns eine neue Struktur gegeben, Hierarchien wurden weiter abgebaut und die Zusammenarbeit auf allen Ebenen neugestaltet. Auch als Arbeitgeber haben wir uns sehr verändert, wir wissen heute ganz genau, was uns auszeichnet, und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen das sehr. Heute stehen bei uns Motivation, Flexibilität und Eigenverantwortung im Mittelpunkt. Diese Entwicklungen hat Josef Trawöger mit seiner ganzheitlichen Sichtweise stark gefördert. Er war immer offen für Ideen, neue Partnerschaften und Pläne. Als Vorstandsvorsitzender war er greifbar, präsent und für alle ansprechbar. Es fällt uns schwer, ihn ziehen zu lassen, aber wir respektieren seine Entscheidung und sind dankbar für alles, was er für die ÖBV geleistet hat.</p>
<p><strong>Herr Herndlhofer, Sie haben vor ziemlich genau einem Jahr in der ÖBV begonnen. Was haben Sie vorgefunden und wie ist es Ihnen seither ergangen?</strong></p>
<p>Günther Herndlhofer: Ich habe ein erfahrenes, stabiles und vielfältiges Unternehmen vorgefunden, das mich wertschätzend aufgenommen und die Übergabe an mich gut vorbereitet und durchgeführt hat. Umso mehr freue ich mich darauf, in diesem Unternehmen mitgestalten zu dürfen und die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen.</p>
<p><strong>Die ÖBV hat dieses Jahr ihren 130. Geburtstag gefeiert. Geben Sie uns einen kurzen Einblick in die Geschichte der ÖBV?</strong></p>
<p>Mikula: Es hat mit insgesamt neun Menschen, einem Schreibtisch und einer feuerfesten Handkasse begonnen. Die ÖBV wurde im Jahr 1895 von Beamten als Sterbekassa gegründet. Damals hatten Beamte große wirtschaftliche und soziale Probleme und mussten selbst nach Lösungen suchen. Die Idee war, gemeinsam ihre Familien gegen die finanziellen Folgen eines Sterbefalls abzusichern. Alle zahlen ein, alle sind abgesichert. Dabei wollten sie auch ein Unternehmen schaffen, das ihnen gemeinsam gehört. Gewinne sollten wieder zurück ins Unternehmen fließen oder den Versicherten zugutekommen. Erst später gab es dafür auch die passende Rechtsform, den Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit.</p>
<p>Herndlhofer: Dieser solidarische Gedanke, die Grundidee von Versicherung, ist uns bis heute geblieben, wir sind nach wie vor ein österreichischer Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Das ist eine wesentliche Säule unserer Identität. Allerdings haben wir uns stetig weiterentwickelt und betreuen heute mit 550 Mitarbeitenden etwa 300 000 Kundinnen und Kunden in ganz Österreich. Wenn man bei uns versichert ist, dann ist man nach wie vor Mitglied im Verein und somit Miteigentümerin oder Miteigentümer des Unternehmens. Eine Begräbniskostenversicherung gibt es bei uns übrigens heute noch immer.</p>
<p><strong>Wie hat sich die ÖBV weiterentwickelt?</strong></p>
<p>Herndlhofer: Wir haben unsere Kernzielgruppen nach wie vor im öffentlichen Sektor, wir sind allerdings heute für alle da. Unsere Versicherungslösungen bieten Individualität und große Flexibilität. Wir sind spezialisiert auf private Lebens- und Unfallversicherungen<em>. </em></p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2025_12">Lesen Sie mehr dazu in der risControl Dezember Ausgabe.</a></p>
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		<title>Digitale Stärke, menschliche Nähe!</title>
		<link>https://riscontrol.at/2025/12/11/interview/digitale-staerke-menschliche-naehe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 04:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre und der damit einhergehende Erfolg jedes einzelnen Kooperationspartners der g&#38;o brokernet GmbH sowie die wertschätzende und zukunftsweisende Zusammenarbeit mit den Versicherungsunternehmen stärken die Gemeinschaft. Um dem starken Wachstum Rechnung zu tragen, wurde der Beirat von 8 auf 10 Mitglieder aufgestockt. Gleichzeitig wurden die Task Forces für die beiden wichtigsten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre und der damit einhergehende Erfolg jedes einzelnen Kooperationspartners der g&amp;o brokernet GmbH sowie die wertschätzende und zukunftsweisende Zusammenarbeit mit den Versicherungsunternehmen stärken die Gemeinschaft. Um dem starken Wachstum Rechnung zu tragen, wurde der Beirat von 8 auf 10 Mitglieder aufgestockt. Gleichzeitig wurden die Task Forces für die beiden wichtigsten Bereiche ausgebaut: IT/EDV und Produktentwicklung. Einer der neuen Beiräte stellt sich und sein Unternehmen sowie die Beweggründe der Mitgliedschaft bei g&amp;o brokenet  vor.</p>
<p>Michael Gau, geschäftsführender Gesellschafter Supergau GmbH, Frastanz, Vorarlberg: „Wir schaffen bei SUPERGAU einen Beratungsansatz, der auf Sicherheit, Stabilität und Klarheit aufgebaut ist. Durch die Partnerschaft mit g&amp;o brokernet gewinnt dieses System zusätzlich enorm an Kraft … Service, Qualität und Kompetenz wird auf einen neuen Level gehoben.“</p>
<p>SUPERGAU blickt auf eine erfolgreiche 30-jährige Geschichte zurück. 1994 gegründet und im Walgau verwurzelt. Seit einigen Jahren hat Michael Gau das Unternehmen übernommen und mit viel Herz, Klarheit und Verantwortung weiterentwickelt. In einer Zeit großer Veränderungen hat der Betrieb bereits vor zwei Jahren begonnen, digitale Prozesse zu stärken und Arbeitsabläufe gezielt zu modernisieren. Nicht, um Distanz zu schaffen – sondern im Gegenteil: um noch mehr Zeit für echte Gespräche, persönliche Nähe und individuelle Begleitung zu gewinnen. Menschlichkeit, Vertrauen und Loyalität sind für diesen Partner keine Schlagworte, sondern gelebte Haltung. „Wir tragen Verantwortung für die Sicherheit unserer Kunden – und dieser Verantwortung begegnen wir jeden Tag mit Respekt, Kompetenz und Verlässlichkeit.“ Lesen Sie mehr dazu in der Dezember Print Ausgabe von risControl.</p>
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		<title>Neues Geschäftsmodell</title>
		<link>https://riscontrol.at/2025/12/10/interview/neues-geschaeftsmodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 05:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riscontrol.at/?p=24634</guid>

					<description><![CDATA[Arisecur, technologiegetriebener Transaktionsdienstleister und Versicherungs-Provider für Vermittlungsbetriebe in Österreich, erweitert im kommenden Jahr ihr Geschäftsmodell: Zusätzlich zum bewährten Plattformmodell wird künftig auch ein Servicemodell Datenservices für Versicherungsmakler mit Direktvereinbarungen angeboten. Was hinter dieser Erweiterung steckt und welchen konkreten Nutzen Makler daraus ziehen können, erläutert Geschäftsführer Andreas Büttner im Interview in der Jänner-Ausgabe von risControl.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Arisecur, technologiegetriebener Transaktionsdienstleister und Versicherungs-Provider für Vermittlungsbetriebe in Österreich, erweitert im kommenden Jahr ihr Geschäftsmodell: Zusätzlich zum bewährten Plattformmodell wird künftig auch ein Servicemodell Datenservices für Versicherungsmakler mit Direktvereinbarungen angeboten.</p>
<p>Was hinter dieser Erweiterung steckt und welchen konkreten Nutzen Makler daraus ziehen können, erläutert Geschäftsführer Andreas Büttner im Interview in der Jänner-Ausgabe von risControl.</p>
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