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	<title>Kommentar &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
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	<title>Kommentar &#8211; risControl</title>
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	<item>
		<title>Bundeskanzler rechnet mit 8,8 Prozent</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/03/kommentar/bundeskanzler-rechnet-mit-88-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 07:32:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn wir schon über die Thematik berichtet haben, können wir Ihnen den Kommentar von Andreas Dolezal, Certified Sustainability Management Expert nicht vorenthalten. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) war am Montagabend zu Gast beim ORF Sommergespräch 2026. Das Themenspektrum war vielfältig. Besonders aufhorchen ließ er mit seinen Gewinnschätzungen, beispielsweise für einen Zukunftsfonds, der aus den Gewinnausschüttungen der staatlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn wir schon über die Thematik berichtet haben, können wir Ihnen den Kommentar von Andreas Dolezal, <em>Certified Sustainability Management Expert </em>nicht vorenthalten.</p>
<p>Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) war am Montagabend zu Gast beim ORF Sommergespräch 2026. Das Themenspektrum war vielfältig. Besonders aufhorchen ließ er mit seinen Gewinnschätzungen, beispielsweise für einen Zukunftsfonds, der aus den Gewinnausschüttungen der staatlichen Beteiligungen gespeist werden soll.</p>
<p><strong>8,8 Prozent p.a. Netto-Rendite</strong></p>
<p>Etwa die Hälfte der derzeitigen Gewinnausschüttungen von 700 Mio. Euro soll jährlich in den Zukunftsfonds für den Aufbau eines Pensionsvermögens fließen. „Dann könnte in 30 Jahren ungefähr 100 Milliarden Euro Vermögen vorhanden sein“, rechnet er vor. Um aus 700 Millionen Euro jährlich in 30 Jahren 100 Milliarden Euro zu machen, müssten die Veranlagungen 8,8 Prozent p.a. Netto-Rendite erzielen. Welcher seriöse Finanzberater würde sich trauen, solche Prognosen abzugeben?</p>
<p><strong>Prinzip Hoffnung</strong></p>
<p>Zum Risiko, das Bundeskanzler Stocker bei der Veranlagung in Anspruch nehmen möchte, äußerte er sich nicht. Er verwies lediglich auf Vorbilder wie den dänischen Staatsfonds mit einem Vermögen von derzeit 600 Milliarden Euro, dem es im Langzeitvergleich gelingt, stetig aufzubauen. „Wenn man es langfristig anlegt, wenn man es kontinuierlich und konsequent macht, wird es erfolgreich sein“, gibt er sich überzeugt. Also keine Anlagestrategie, sondern Prinzip Hoffnung.</p>
<p><strong>10,4 Prozent p.a. vor Steuern </strong></p>
<p>Private Kleinanleger müssen bekanntlich hohe Ertragssteuern bezahlen, wie zum Beispiel 27,5 Prozent Wertpapier-KESt. Damit Privatanleger nach dieser Steuer ein vergleichbares Anlageergebnis wie Bundeskanzler Stocker erzielen, müssten sie mit ihrer Veranlagung eine Brutto-Rendite von 10,4 Prozent p.a. erzielen – und zwar durchschnittlich während 30 Jahren Anlagedauer.</p>
<p>Politikwissenschafter Peter Filzmaier begehrte in der anschließenden ZIB2-Analyse zu Recht: „Ich hätte gerne die Telefonnummer vom Geldanlageberater von Christian Stocker.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Säule für die Pensionen?</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/31/kommentar/neue-saeule-fuer-die-pensionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 08:10:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundeskanzler Christian Stocker hat einen Staatsfonds zur langfristigen Absicherung des österreichischen Pensionssystems ins Spiel gebracht. Dafür soll ein Teil der Gewinne aus staatlichen Beteiligungen langfristig veranlagt werden. Stocker nannte als mögliche Größenordnung rund 700 Millionen Euro pro Jahr. Konkrete Pläne zur Ausgestaltung und Umsetzung liegen bislang nicht vor. Die Industriellenvereinigung bewertet eine stärkere Kapitaldeckung grundsätzlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="341" data-end="722">Bundeskanzler Christian Stocker hat einen Staatsfonds zur langfristigen Absicherung des österreichischen Pensionssystems ins Spiel gebracht. Dafür soll ein Teil der Gewinne aus staatlichen Beteiligungen langfristig veranlagt werden. Stocker nannte als mögliche Größenordnung rund 700 Millionen Euro pro Jahr. Konkrete Pläne zur Ausgestaltung und Umsetzung liegen bislang nicht vor.</p>
<p data-start="724" data-end="989">Die Industriellenvereinigung bewertet eine stärkere Kapitaldeckung grundsätzlich positiv. Entscheidend seien eine professionelle, langfristige und von kurzfristigen budgetpolitischen Interessen unabhängige Veranlagung sowie klare und transparente Rahmenbedingungen.</p>
<p data-start="991" data-end="1364">Ein Staatsfonds könne jedoch nur ein Baustein einer umfassenden Pensionsreform sein, betont IV-Generalsekretär Christoph Neumayer. Die Kapitaldeckung ersetze keine strukturellen Maßnahmen. Die IV fordert daher unter anderem eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters, Einschränkungen bei Frühpensionen und einen wirksamen Nachhaltigkeitsmechanismus.</p>
<p data-start="1366" data-end="1655" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Stocker orientiert sich bei seinem Vorschlag nach eigenen Angaben an skandinavischen Modellen. Österreichs gesetzliche Pensionsversicherung wird derzeit überwiegend im Umlageverfahren finanziert. Ob und in welcher Form eine kapitalgedeckte Ergänzung umgesetzt werden wird, ist derzeit noch offen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeitspräferenzen: 159.000 Euro Strafe</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/27/kommentar/nachhaltigkeitspraeferenzen-159-000-euro-strafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 07:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Die seit 2. August 2022 im Zuge der Eignungsbeurteilung verpflichtende Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen ist der missglückte Versuch der EU, Anlagegelder vermehrt in nachhaltige Investitionen umzulenken. Die Abfrage ist komplex und stützt sich auf EU-Taxonomie sowie EU-Offenlegungsverordnung SFDR, die keine einheitliche Definition von Nachhaltigkeit kennen. Was Kunden ganz persönlich unter Nachhaltigkeit verstehen, steht zusätzlich auf einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die seit 2. August 2022 im Zuge der Eignungsbeurteilung verpflichtende Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen ist der missglückte Versuch der EU, Anlagegelder vermehrt in nachhaltige Investitionen umzulenken. Die Abfrage ist komplex und stützt sich auf EU-Taxonomie sowie EU-Offenlegungsverordnung SFDR, die keine einheitliche Definition von Nachhaltigkeit kennen. Was Kunden ganz persönlich unter Nachhaltigkeit verstehen, steht zusätzlich auf einem ganz anderen Blatt. Die Abfrage liefert daher in der Praxis nur selten verwertbare Ergebnisse. Und sie birgt auch Gefahren, wie eine aktuelle Bekanntmachung der Finanzmarktaufsicht FMA zeigt.</p>
<p><strong>159.000 Euro Geldstrafe für Raiffeisen Salzburg</strong></p>
<p>Am 21. August 2026 gab die FMA auf ihrer Internetseite bekannt, dass sie gegen die Raiffeisenverband Salzburg eGen eine (nicht rechtskräftige) Geldstrafe von 159.000 Euro verhängt hat. Raiffeisenverband Salzburg eGen hat laut FMA im Rahmen der Anlageberatung Empfehlungen ausgesprochen sowie bei der Portfolioverwaltung Handelsentscheidungen getroffen, die im Hinblick auf die Nachhaltigkeitspräferenzen nicht für die Kunden entsprechend geeignet waren. Sie hat weiters unterlassen, einem Teil ihrer Kunden angemessene Informationen zu sämtlichen Kosten und damit verbundenen Gebühren rechtzeitig zur Verfügung zu stellen (Ex-ante Kostenausweis).</p>
<p><strong>Rechtsunsicherheit bestätigt sich</strong></p>
<p>Compliance-Experten und Juristen bemängeln von Beginn an die unklaren und nicht miteinander korrespondierenden gesetzlichen Grundlagen zur Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen in EU-Taxonomie, SFDR, MiFID II und IDD. Die in selten Fällen tatsächlich geeigneten Finanzprodukte nach Artikel 8/9 haben zudem keine nennenswerte positive Wirkung für Klima und Umwelt.</p>
<p>Sogar große, namhafte Institute mit eigenen Rechtsabteilungen tun sich bei der Umsetzung schwer, wie der geschilderte Fall zeigt. Erst recht herausfordernd und gefährlich ist das Thema nachhaltige Geldanlage für kleine Wertpapier- und Versicherungsdienstleister. Verständlich, dass sie im Sinne der Vermeidung unnötiger Risiken „nachhaltigkeitsneutrale“ Kunden bevorzugen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>China-Schock 2.0: Neue Konkurrenz für Europas Industrie</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/26/kommentar/china-schock-2-0-neue-konkurrenz-fuer-europas-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 07:58:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Chinas Exportmaschine läuft auf Hochtouren – und diesmal trifft sie Europas Industrie in besonders sensiblen Bereichen. In den ersten sieben Monaten 2026 stiegen Chinas Warenexporte laut nationalem Statistikamt um 14,0 Prozent auf 17,44 Billionen Yuan. Die Ausfuhren von Maschinen und Elektroprodukten legten um 21,2 Prozent zu. Laut Zollverwaltung wuchsen die Exporte von Elektroautos sogar um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chinas Exportmaschine läuft auf Hochtouren – und diesmal trifft sie Europas Industrie in besonders sensiblen Bereichen. In den ersten sieben Monaten 2026 stiegen Chinas Warenexporte laut nationalem Statistikamt um 14,0 Prozent auf 17,44 Billionen Yuan. Die Ausfuhren von Maschinen und Elektroprodukten legten um 21,2 Prozent zu. Laut Zollverwaltung wuchsen die Exporte von Elektroautos sogar um 71,2 Prozent und jene von Lithiumbatterien um 35,8 Prozent.</p>
<p>Dahinter steht allerdings keine simple Geschichte vom „Exportieren gegen die Krise“. Chinas Importe wuchsen von Jänner bis Juli sogar um 22,0 Prozent. Gleichzeitig bleibt die Binnennachfrage ein Schwachpunkt: Die Einzelhandelsumsätze erhöhten sich in diesem Zeitraum nur um 1,2 Prozent, die Anlageinvestitionen sanken um 6,7 Prozent und die Investitionen in die Immobilienentwicklung um 19,2 Prozent. Das chinesische Statistikamt spricht selbst von einem weiterhin „akuten“ Ungleichgewicht zwischen starkem Angebot und schwacher Nachfrage.</p>
<p>Für Europa ist der neue China-Schock strukturell anders als jener nach dem WTO-Beitritt 2001. Die EZB zeigt, dass chinesische Importe heute stärker in Elektronik, Automobilindustrie und andere mittel- bis hochtechnologische Bereiche vordringen. Gleichzeitig importiert Europa mehr Vorprodukte aus China. Das erzeugt einen doppelten Effekt: Billigere chinesische Komponenten können die Kosten europäischer Hersteller senken, fertige chinesische Produkte erhöhen dagegen den Konkurrenzdruck. In einer EZB-Auswertung war eine stärkere Einfuhr chinesischer Vorprodukte mit einem Plus von 0,6 Prozentpunkten beim Wachstum der Industrieproduktion verbunden. Bei fertigen Erzeugnissen lag der Effekt bei rund minus einem Prozentpunkt.</p>
<p>Der Druck ist bereits in den Handelsdaten sichtbar. 2025 importierte die EU-Waren im Wert von 559,4 Milliarden Euro aus China, exportierte aber nur 199,6 Milliarden Euro dorthin. Das Defizit erreichte 359,8 Milliarden Euro. Gegenüber 2024 stiegen die Importe aus China um 6,4 Prozent, während die EU-Exporte dorthin um 6,5 Prozent zurückgingen.</p>
<p><strong>Preisdämpfende Wirkung</strong></p>
<p>Für die Inflation ist die Entwicklung dagegen zunächst entlastend. Die Preise von Importen aus China lagen im März 2026 um 3,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Laut EZB dämpften chinesische Importpreisschocks die Teuerung bei Industriegütern ohne Energie im April um rund 0,27 Prozentpunkte. Niedrigere Importpreise bedeuten also mehr Kaufkraft und günstigere Vorleistungen – zugleich aber zusätzlichen Margen- und Preisdruck für europäische Produzenten.</p>
<p>An der Börse dürfte deshalb weniger „Europa gegen China“ entscheidend sein als die Position einzelner Branchen in der Wertschöpfungskette. Besonders exponiert sind Autohersteller, Zulieferer, Elektronik und Teile des Maschinenbaus, wenn sie direkt mit chinesischen Endprodukten konkurrieren. Unternehmen, die günstige chinesische Vorprodukte nutzen oder technologisch klar differenziert sind, können dagegen profitieren. Der neue China-Schock ist damit wesentlich gefährlicher als ein bloßer Importboom. Entscheidend sind sinkende Preise, technologischer Wettbewerb und der Verlust industrieller Marktanteile.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Euro-Banknoten: Beethoven oder Bienenfresser?</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/17/kommentar/neue-euro-banknoten-beethoven-oder-bienenfresser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 06:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Europäische Zentralbank EZB gestaltet nach 20 Jahren die Euro-Banknoten neu. Sie sollen sicherer, nachhaltiger, zugänglicher, inklusiver und für alle Europäer ansprechender werden. Aktuell lädt die EZB alle EU-Bürger ein, über die zehn Gestaltungsentwürfe abzustimmen. Gründliche Vorbereitung Bereits Ende November 2023 wählte der EZB-Rat zwei mögliche Themen für die neugestalteten Euro-Banknoten aus: „Europäische Kultur“ und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Zentralbank EZB gestaltet nach 20 Jahren die Euro-Banknoten neu. Sie sollen sicherer, nachhaltiger, zugänglicher, inklusiver und für alle Europäer ansprechender werden. Aktuell lädt die EZB alle EU-Bürger ein, über die zehn Gestaltungsentwürfe abzustimmen.</p>
<p><strong>Gründliche Vorbereitung</strong></p>
<p>Bereits Ende November 2023 wählte der EZB-Rat zwei mögliche Themen für die neugestalteten Euro-Banknoten aus: „Europäische Kultur“ und „Flüsse und Vögel“. Nach einem Design-Wettbewerb sowie den Berichten einer Themen- und Motivberatungsgruppe erfolgte im Januar 2025 die Auswahl der zugehörigen Motive.</p>
<p><strong>Europäische Kultur</strong></p>
<p>Europas reiches kulturelles Erbe und seine dynamische Kultur- und Kreativszene soll die gemeinsame europäische Identität stärken. In diesem Sinne finden wir in dieser Motivserie unter anderem Maria Callas und Straßenkünstler (5 Euro), Ludwig van Beethoven und einen Kinderchor (10 Euro) sowie Leonardo da Vinci und Streetart (100 Euro).</p>
<p><strong>Flüsse und Vögel</strong></p>
<p>Flüsse und Vögel kennen keine Grenzen. Sie stehen für die Freiheit und Einheit der Menschen in Europa und symbolisieren unsere Naturverbundenheit. Zugehörige Motive sind Gebirgsquelle und Mauerläufer mit dem EU-Parlament (5 Euro), Flusstal und Bienenfresser mit der EZB (20 Euro) sowie Meereslandschaft mit Basstölpel und EU-Rechnungshof.</p>
<p>Die endgültige Entscheidung über das Aussehen der neuen Banknotenserie dürfte gegen Ende 2026 fallen. Dann beginnen Entwicklung und Herstellung der Banknoten. Es werden allerdings noch mehrere Jahre vergehen, bis wir die ersten neuen Banknoten in unseren Händen halten können, schreibt die EZB. Gut Ding braucht eben Weile.</p>
<p>Falls Sie an der Online-Umfrage teilnehmen möchten, hier der Link zur Umfrage:</p>
<p><a href="https://surveys.ecb.europa.eu/10b/neweuro/">https://surveys.ecb.europa.eu/10b/neweuro/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Biometrie wird neu vermessen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/13/kommentar/biometrie-wird-neu-vermessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Die aktuelle Ausgabe von risControl widmet sich im Hauptthema der biometrischen Absicherung. Berufsunfähigkeit, schwere Erkrankungen, Pflege, Ableben und Einkommensausfälle zählen zu den Risiken, die eine finanzielle Planung grundlegend verändern können. Gleichzeitig eröffnen medizinischer Fortschritt und eine genauere Datenauswertung neue Möglichkeiten – werfen aber auch Fragen nach Versicherbarkeit, Verantwortung und dem Schutz sensibler Informationen auf. In [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd">Die aktuelle Ausgabe von risControl widmet sich im Hauptthema der biometrischen Absicherung. Berufsunfähigkeit, schwere Erkrankungen, Pflege, Ableben und Einkommensausfälle zählen zu den Risiken, die eine finanzielle Planung grundlegend verändern können. Gleichzeitig eröffnen medizinischer Fortschritt und eine genauere Datenauswertung neue Möglichkeiten – werfen aber auch Fragen nach Versicherbarkeit, Verantwortung und dem Schutz sensibler Informationen auf.</p>
<p>In seinem Beitrag „Biometrie wird neu vermessen“ beleuchtet <a href="http://linkedin.com/in/rené-schachinger-537bba130">René Schachinger</a> das Spannungsfeld zwischen besserer Vorsorge und dem gläsernen Kunden. Er zeigt, warum Biometrie kein Randthema der Beratung sein darf und weshalb sich die Zukunft dieses Bereichs nicht allein an präziseren Risikomodellen entscheiden wird. Entscheidend ist, ob Daten tatsächlich zu besserer Absicherung führen – oder lediglich zu einer genaueren Selektion.</p>
<p><a href="https://issuu.com/riscontrol/docs/riscontrol_2026_08_ee4f0af95813e5">Lesen Sie hier mehr! </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus für irreführende Umweltaussagen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/05/kommentar/aus-fuer-irrefuehrende-umweltaussagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 13:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Greenwashing ist der EU schon lange ein Dorn im Auge. Daher schiebt die europäische EmpCo-Richtlinie (Empowering Consumer for the Green Transition) irreführenden „grünen“ Marketingaussagen einen Riegel vor. Diese EU-Richtlinie wurde Ende Juli 2026 im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG in nationales Recht übernommen und ist ab 27. September 2026 anzuwenden. Aus für grüne Werbelügen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Greenwashing ist der EU schon lange ein Dorn im Auge. Daher schiebt die europäische EmpCo-Richtlinie (<em>Empowering Consumer for the Green Transition</em>) irreführenden „grünen“ Marketingaussagen einen Riegel vor. Diese EU-Richtlinie wurde Ende Juli 2026 im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG in nationales Recht übernommen und ist ab 27. September 2026 anzuwenden.</p>
<p><strong>Aus für grüne Werbelügen</strong></p>
<p>Grundsätzlich sind irreführende Werbeaussagen gegenüber Konsumenten bereits heute verboten. Mit dem novellierten UWG werden nun alle Arten von freiwilligen Umweltaussagen über künftige Umweltleistungen gegenüber Verbrauchern – Texte, Bilder, Grafiken und Symbole wie Etiketten, Marken- und Firmennamen sowie Produktbezeichnungen – gezielt strenger reglementiert.</p>
<p>Umweltaussagen gelten künftig als irreführend, wenn sie (verkürzt gesagt) nicht klar und objektiv sowie öffentlich überprüfbar sind. Darunter fallen auch Aussagen, wonach Produkte, Dienstleistungen oder Unternehmen positive oder keine Auswirkungen auf die Umwelt haben oder im Vergleich zu anderen weniger umweltschädlich sind.</p>
<p>Nachhaltigkeitssiegel, also freiwillige Gütezeichen oder Ähnliches, sind nur mehr zulässig, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem basieren, das es Dritten ermöglicht, die getätigten Aussagen zu überprüfen.</p>
<p><strong>Keine Schonfrist für Dienstleistungen</strong></p>
<p>Das Gesetz sieht eine Übergangsregelung vor. Bezüglich Waren können zivilrechtliche Ansprüche wegen Verstößen bis drei Jahre nach Inkrafttreten des neuen UWG nur dann geltend gemacht werden, wenn die betroffenen Waren nach dem 27. September 2026 in Verkehr gebracht worden sind. Diese Schonfrist gilt aber nicht für Dienstleistungen. Nachhaltig gesinnte Finanzdienstleister sollten also ihre Firmenlogos, Internetseiten und Werbetexte auf eventuell irreführende Umweltaussagen hin prüfen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fortsetzung der Zinswende vertagt</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/03/kommentar/fortsetzung-der-zinswende-vertagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 11:11:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Der EZB-Rat ließ am 23. Juli alle drei Leitzinsen unverändert. Der Einlagenzins bleibt nach der Anhebung im Juni bei 2,25 %, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,40 % und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,65 %. Auf den ersten Blick ist das nachvollziehbar: Die Inflation im Euroraum sank von 3,2 % im Mai auf 2,8 % im Juni, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der EZB-Rat ließ am 23. Juli alle drei Leitzinsen unverändert. Der Einlagenzins bleibt nach der Anhebung im Juni bei 2,25 %, der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,40 % und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 2,65 %. Auf den ersten Blick ist das nachvollziehbar: Die Inflation im Euroraum sank von 3,2 % im Mai auf 2,8 % im Juni, die Nahrungsmittelteuerung von 1,9 auf 1,5 %. Doch Geldpolitik muss vorausblicken – und genau hier wirkt die EZB zu zögerlich.</p>
<p><strong>Abwarten trotz Warnsignalen</strong></p>
<p>Die Notenbank räumt selbst ein, dass die inflationären Folgen des Energieschocks noch nicht vollständig sichtbar sind und die Risiken nach oben weisen. Bemerkenswert offen sagte Lagarde – in deutscher Übersetzung: „Wäre es nur eine Frage der Besorgnis, hätten wir die Zinsen angehoben.“ Einige Ratsmitglieder stellten im Juli die Frage, ob eine Zinserhöhung erwogen werden sollte. Der EZB-Rat entschied sich jedoch einstimmig für unveränderte Leitzinsen. Dieses Warten ist riskant. Am Sitzungstag notierte Brent-Öl wieder um 100 USD je Barrel. Lagarde bezeichnete die jüngsten Entwicklungen als alarmierend. Für die September-Sitzung hat die EZB vertiefte Analysen zu den Öl- und Gaspreisen angefordert. Zugleich warnt sie, dass länger anhaltend hohe Energiepreise über indirekte und Zweitrundeneffekte die Inflation verbreitern können.</p>
<p><strong>Neuer Druck vom Acker</strong></p>
<p>Noch ist die Nahrungsmittelinflation im Euroraum moderat. An den Weltmärkten entstehen jedoch neue Risiken. Der FAO-Nahrungsmittelpreisindex sank im Juni zwar um 0,3 %, doch Pflanzenöle verteuerten sich binnen eines Monats um 3,8 % und binnen eines Jahres um 23,3 %. Fleisch erreichte ein Rekordhoch und lag 4,0 % über dem Vorjahr; Reis wurde im Juni um 3,2 % teurer.</p>
<p>Hinzu kommt El Niño. Die FAO erwartet das Wetterphänomen bis Anfang 2027 und warnt vor Trockenheit in Teilen Afrikas, Asiens und Mittelamerikas. Die globale Weizenernte soll 2026 um 4,3 % auf 806,5 Mio. Tonnen sinken. Höhere Energie- und Betriebsmittelkosten könnten den Effekt verschärfen. Die EZB selbst warnt, dass Hitzewellen und Extremwetter Nahrungsmittel stärker verteuern könnten als erwartet.</p>
<p><strong>50 Basispunkte als Risiko</strong></p>
<p>Die nächste Zinsentscheidung fällt am 10. September in Berlin. Der Markt rechnete zuletzt nahezu vollständig mit einer Erhöhung um 25 Basispunkte und mit einem weiteren Schritt bis Jahresende. Sollten Öl, Gas und Agrarpreise gleichzeitig anziehen und die nächsten Inflationsdaten überraschen, könnte die EZB jedoch unter Zugzwang geraten. Eine Anhebung um 50 Basispunkte ist nicht das Basisszenario, aber ein ernst zu nehmendes Risiko.</p>
<p>Die EZB will datenabhängig handeln. Wer aber erst reagiert, wenn der Preisschock in allen Statistiken angekommen ist, läuft den Daten hinterher. Ein vorsorglicher kleiner Schritt im Juli wäre glaubwürdig gewesen. Sollte es erforderlich sein, dem entfalteten Gefahrenpotenzial im September hektisch nachzusteuern, könnte dies Stoff für kritische Debatten werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Grüne“ Finanzprodukte: Überarbeitung zieht sich</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/07/06/kommentar/gruene-finanzprodukte-ueberarbeitung-zieht-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 13:10:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 10. März 2021 definiert die EU-Offenlegungsverordnung (Sustainable Finance Disclosure Regulation SFDR) nachhaltige Finanzprodukte gemäß Artikel 8 und 9. Besonders gelungen sind diese Definition nicht, daher hat sie die EU-Kommission bereits 2023 einem Review unterzogen. Seit November 2025 legen Vorschläge für neue Produktklassifizierungen vor, die der EU-Rat am 24. Juni 2026 als Grundlage für seine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 10. März 2021 definiert die EU-Offenlegungsverordnung (<em>Sustainable Finance Disclosure Regulation SFDR</em>) nachhaltige Finanzprodukte gemäß Artikel 8 und 9. Besonders gelungen sind diese Definition nicht, daher hat sie die EU-Kommission bereits 2023 einem Review unterzogen. Seit November 2025 legen Vorschläge für neue Produktklassifizierungen vor, die der EU-Rat am 24. Juni 2026 als Grundlage für seine Verhandlungen mit dem EU-Parlament festlegt. Eilig hat es augenscheinlich niemand.</p>
<p>Ziel der Überarbeitung ist es, den Verwaltungsaufwand zu verringern und Anlegern zu helfen, nachhaltige Finanzprodukte besser zu verstehen und zu vergleichen. Die EU erhofft sich, dass Investitionen besser auf Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit und andere strategische politische Ziele der Union ausgerichtet werden.</p>
<p>„Durch die Aktualisierung und Vereinfachung der geltenden Vorschriften werden die Finanzmarktteilnehmer in der Lage sein, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen klarer zu kommunizieren und das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. Anleger werden nachhaltige Finanzprodukte leichter verstehen und vergleichen können.“, meint Makis Keravnos, Finanzminister der Republik Zypern.</p>
<p>Drei neue Kategorien von Finanzprodukten soll es zukünftig geben:</p>
<ul>
<li>„<strong>nachhaltig</strong>“: Produkte, die zu Nachhaltigkeitszielen beitragen, wie etwa Investitionen in Unternehmen, die bereits hohe Standards erfüllen</li>
<li>„<strong>Transition</strong>“: Produkte, die Investitionen in Unternehmen lenken, die zwar noch nicht nachhaltig sind, sich aber auf einem glaubwürdigen Weg dorthin befinden</li>
<li><strong>ESG-Basis</strong>: alle Produkte, die zwar ESG-Ansätze integrieren, aber die Kriterien der Kategorien „nachhaltig“ oder „Übergang“ nicht erfüllen</li>
</ul>
<p>Diese Kategorien sollen die derzeit bestehenden Artikel 8/9-Produkte ersetzen, die laut EU-Rat nachweislich zu „Greenwashing“ geführt haben. Unbeantwortet bleibt unter anderem die Frage, wie heutige Artikel 8/9-Produkte umklassifiziert werden sollen. Zu hoffen bleibt weiteres, dass der europäische Gesetzgeber auch die Abfrage der Nachhaltigkeitspräferenzen rechtzeitig überarbeitet, denn sonst entsteht noch mehr Chaos.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>EU-Rat will PEPP wiederbeleben</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/30/kommentar/eu-rat-will-pepp-wiederbeleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 14:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Pan-European Personal Pension Product PEPP ist ein 2019 eingeführtes, EU-weites freiwilliges Altersvorsorgeprodukt, das bestehende staatliche und betriebliche Rentensysteme sowie nationale private Altersvorsorgesysteme ergänzen kann. Oder besser gesagt ergänzen sollte. Denn das von der Politik ersonnene Produkt fristet aufgrund mehrerer Konstruktionsfehler ein veritables Schattendasein. Die EIOPA (EU-Versicherungsaufsicht) kennt auf ihrer Internetseite gerade einmal zwei (!) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Pan-European Personal Pension Product PEPP ist ein 2019 eingeführtes, EU-weites freiwilliges Altersvorsorgeprodukt, das bestehende staatliche und betriebliche Rentensysteme sowie nationale private Altersvorsorgesysteme ergänzen kann. Oder besser gesagt ergänzen sollte. Denn das von der Politik ersonnene Produkt fristet aufgrund mehrerer Konstruktionsfehler ein veritables Schattendasein. Die EIOPA (EU-Versicherungsaufsicht) kennt auf ihrer Internetseite gerade einmal zwei (!) Anbieter von PEPP-Produkten.</p>
<p><strong>Wiederbelebung</strong></p>
<p>In einer Pressemitteilung vom 24. Juni 2026 teilt der EU-Rat mit, dass er PEPP mit einer Überprüfung der Rahmenbedingungen PEPP für Sparer attraktiver, zugänglicher und einfacher gestalten möchte. Bestehende Anforderungen und Gestaltungsmerkmale, die die Akzeptanz des PEPP bisher behindert haben, sollen beseitigt werden. Das hohe Maß an Verbraucherschutz soll gewährleistet bleiben. „Bei richtiger Nutzung haben EU-weite Altersvorsorgesysteme das Potenzial, die Anlagemöglichkeiten für den Ruhestand zu erweitern und gleichzeitig Kapital in die breitere, produktive Wirtschaft zu lenken.“, gibt sich <em>Makis Keravnos</em>, Finanzminister der Republik Zypern, überzeugt.</p>
<p><strong>Konstruktionsfehler beseitigen</strong></p>
<p>Bei Basis-PEPP soll die Pflicht zum Anbieten einer Anlageberatung aufgehoben werden, Beratungen sollen nur mehr auf Wunsch der Kunden erfolgen. Dies sei entscheidend, um Basis-PEPPs zu reinen Ausführungsgeschäften zu machen, die online vertrieben werden können. Fruchtet diese Idee, könnten PEPP zur starken Konkurrenz klassischer Pensionsvorsorge-Berater werden. Die Gebühren-Obergrenze von 1 % p.a. soll aufgehoben werden, da sie derzeit die wirtschaftliche Rentabilität für Anbieter – und die Attraktivität für den Versicherungsvertrieb – massiv einschränkt. Weiters sollen Anlegebeschränkungen aufgeweicht werden, um Basis-PEPP flexibler zu machen.</p>
<p><strong>Geduld gefragt</strong></p>
<p>Die Überarbeitung der lebenden Leiche PEPP zieht sich seit Jahren wie Kaugummi dahin. Erst 2027 soll es das überarbeitete PEPP geben. Ob sich Anbieter, Anleger und Vermittler dann mehr dafür interessieren als in der Vergangenheit, bleibt abzuwarten.</p>
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