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	<title>Markt &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
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	<title>Markt &#8211; risControl</title>
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	<item>
		<title>Zertifizierungen für Sicherheit und KI</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/07/markt/zertifizierungen-fuer-sicherheit-und-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die VBV-Gruppe hat ihre Standards in den Bereichen Informationssicherheit, betriebliche Kontinuität, Künstliche Intelligenz und Umweltmanagement extern prüfen lassen. Sie verfügt nun über vier ISO-Zertifizierungen sowie eine EMAS-Registrierung. Besonders hervorzuheben ist die Zertifizierung nach ISO 42001:2023. Die noch junge Norm definiert Anforderungen an einen verantwortungsvollen und transparenten Einsatz Künstlicher Intelligenz. Nach eigenen Angaben zählt die VBV [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die VBV-Gruppe hat ihre Standards in den Bereichen Informationssicherheit, betriebliche Kontinuität, Künstliche Intelligenz und Umweltmanagement extern prüfen lassen. Sie verfügt nun über vier ISO-Zertifizierungen sowie eine EMAS-Registrierung.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist die Zertifizierung nach ISO 42001:2023. Die noch junge Norm definiert Anforderungen an einen verantwortungsvollen und transparenten Einsatz Künstlicher Intelligenz. Nach eigenen Angaben zählt die VBV zu den ersten Organisationen in Österreich, die nach diesem Standard zertifiziert wurden.</p>
<p>ISO 27001 betrifft den Schutz sensibler Informationen und Daten, während ISO 22301 Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs bei Cyberangriffen, Systemausfällen oder Naturkatastrophen umfasst. Im Umweltbereich wurden die Zertifizierung nach ISO 14001 und die EMAS-Registrierung erneuert.</p>
<p>„Die ISO-Zertifizierungen und die EMAS-Rezertifizierung sind nicht nur ein Gütesiegel, sondern in zunehmendem Maße wichtige Wettbewerbsfaktoren“, erklärt Ronald Laszlo, Vorstandsmitglied und COO der VBV-Gruppe.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rekordjahr schafft Spielraum für weiteres Wachstum</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/07/markt/rekordjahr-schafft-spielraum-fuer-weiteres-wachstum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 03:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[muki hat das Geschäftsjahr 2025 mit den besten Ergebnissen der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) vor Schwankungsrückstellung belief sich auf 5,76 Millionen Euro, die abgegrenzten Bruttoprämien erreichten 119,7 Millionen Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Combined Ratio auf 94,5 Prozent. Die ökonomischen Eigenmittel nach Solvency II beliefen sich auf 124,22 Millionen Euro, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>muki hat das Geschäftsjahr 2025 mit den besten Ergebnissen der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) vor Schwankungsrückstellung belief sich auf 5,76 Millionen Euro, die abgegrenzten Bruttoprämien erreichten 119,7 Millionen Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die Combined Ratio auf 94,5 Prozent.</p>
<p>Die ökonomischen Eigenmittel nach Solvency II beliefen sich auf 124,22 Millionen Euro, die Solvenzquote lag bei 256 Prozent. Damit verfügt das Unternehmen über eine solide finanzielle Basis. Diese soll muki den notwendigen Spielraum geben, um auch 2026 in Innovation, Kundenservice und die weitere Unternehmensentwicklung zu investieren.</p>
<p>Bis 2030 strebt der Versicherer ein Prämienwachstum oberhalb der Inflationsrate an, wobei die Profitabilität im Vordergrund stehen soll. Geplant sind eine niedrigere Brutto-Gesamtschadenquote bei stabiler Kostenquote sowie eine Steigerung der SCR-Quote auf mehr als 280 Prozent. Die eigene Solvabilitätsquote soll 300 Prozent erreichen. In der Kapitalanlage setzt muki weiterhin auf Liquidität, Kapitalerhalt und breite Diversifikation. Als Zielwert wird ein durchschnittlicher Kapitalertrag nach UGB von 3,0 Prozent genannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Übernahme abgeschlossen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/01/markt/uebernahme-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 07:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die DONAU Versicherung hat die Übernahme der GARANTA Versicherung in Österreich – nach der Erteilung aller Genehmigungen der verantwortlichen Aufsichtsbehörden – erfolgreich abgeschlossen. Mit 1. September 2026 wird die GARANTA Österreich als Einheit der DONAU geführt. Die Übernahme erfolgt im Zuge der erfolgreichen Akquisition der NÜRNBERGER Versicherung durch die Vienna Insurance Group (VIG). GARANTA bleibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die DONAU Versicherung hat die Übernahme der GARANTA Versicherung in Österreich – nach der Erteilung aller Genehmigungen der verantwortlichen Aufsichtsbehörden – erfolgreich abgeschlossen. Mit 1. September 2026 wird die GARANTA Österreich als Einheit der DONAU geführt. Die Übernahme erfolgt im Zuge der erfolgreichen Akquisition der NÜRNBERGER Versicherung durch die Vienna Insurance Group (VIG).</p>
<p>GARANTA bleibt als eigenständige Marke bestehen und tritt weiterhin als spezialisierter Versicherungspartner der österreichischen Kfz-Wirtschaft auf. Für Kunden sowie Kooperations- und Vertriebspartner steht Kontinuität im Mittelpunkt: Bestehende Versicherungsverträge, Ansprechpartner und Prozesse bleiben aufrecht.</p>
<p>„Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion beginnt unser gemeinsamer Weg. Unsere neuen  Kollegen heiße ich sehr herzlich willkommen. Sie haben die GARANTA mit ihrer Erfahrung, ihrem Engagement und ihrer umfassenden Kfz-Kompetenz zu einer starken Marke mit langjährigen, etablierten Partnerschaften gemacht. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam auf diesen Stärken aufzubauen und zusätzliche Möglichkeiten im österreichischen Markt zu nutzen“, sagt Harald Riener, Generaldirektor der DONAU Versicherung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Wenn aus einem Schaden neue Freude entsteht</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/24/markt/wenn-aus-einem-schaden-neue-freude-entsteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 12:31:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Normalerweise endet die Geschichte beschädigter Ware mit der Entsorgung. In diesem Fall begann dort jedoch eine neue. 2024 drang Niederschlagswasser in ein Warenlager in Niederösterreich ein und beschädigte zahlreiche Ballen mit hochwertigen Stoffen. Für den Verkauf waren sie nicht mehr geeignet – zum Wegwerfen aber viel zu schade. Nach Freigabe durch die Generali Versicherung wurden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise endet die Geschichte beschädigter Ware mit der Entsorgung. In diesem Fall begann dort jedoch eine neue.</p>
<p>2024 drang Niederschlagswasser in ein Warenlager in Niederösterreich ein und beschädigte zahlreiche Ballen mit hochwertigen Stoffen. Für den Verkauf waren sie nicht mehr geeignet – zum Wegwerfen aber viel zu schade. Nach Freigabe durch die Generali Versicherung wurden die noch verwendbaren Stoffe im Rahmen der faircheck-Initiative „WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern“ an pro mente weitergegeben. Seit 2010 vermittelt das Projekt nicht mehr verkäufliche Schadware an karitative Einrichtungen.</p>
<p>Die Mitarbeiter der Tagesstruktur re.mix Hartberg holten die Stoffe in Niederösterreich ab und verteilten sie auf mehrere Standorte von pro mente in der Steiermark. Die teilweise nassen und verschmutzten Stoffe wurden gesichtet und gereinigt. Einige gelangten schließlich nach Graz – und dort nahm die Geschichte ihre besondere Wendung.</p>
<p>In der Tagesstruktur per arte Graz entstanden daraus Stimmungspuppen. Sie haben zwei Gesichter und können zeigen, wie es einem gerade geht – auch dann, wenn die richtigen Worte fehlen.</p>
<p>„Die Stimmungspuppen unterstützen dabei, Emotionen zu beschreiben und den Zugang zu diesen zu erleichtern, insbesondere wenn es schwerfällt, diese auszudrücken“, erklärt Margit Hein, Fachtrainerin im Nähbereich von per arte Graz. Schon im Kindergartenalter könnten die Puppen Kommunikation und Empathie fördern und den Umgang mit Gefühlen erleichtern.</p>
<p>Auch in der Schadenbegutachtung spielen Emotionen eine große Rolle. Als faircheck über Umwege erfuhr, was aus den Stoffen geworden war, entstand daher die Idee einer eigenen Edition. So wurden „fairNanda“ und „fairNando“ bei pro mente angefertigt – aus jenen Stoffen, die zwei Jahre zuvor noch Teil eines Schadenfalls gewesen waren. Was mit Wasser, beschädigten Stoffballen und einer Schadenbegutachtung begann, kehrte damit zwei Jahre später mit zwei Gesichtern zurück: das eine traurig, das andere fröhlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen verlieren an Rückhalt</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/19/markt/kryptowaehrungen-verlieren-an-rueckhalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 11:43:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Skepsis gegenüber Kryptowährungen hat in Österreich zugenommen. Laut dem aktuellen Krypto-Barometer von Marketagent stand nur noch ein Viertel der Befragten Bitcoin und Co. positiv gegenüber. Gleichzeitig ging die grundsätzliche Bereitschaft, in Kryptowährungen zu investieren, von 44 auf 39 Prozent zurück. Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.634 Personen in Österreich befragt. 44 Prozent äußerten sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Skepsis gegenüber Kryptowährungen hat in Österreich zugenommen. Laut dem aktuellen Krypto-Barometer von Marketagent stand nur noch ein Viertel der Befragten Bitcoin und Co. positiv gegenüber. Gleichzeitig ging die grundsätzliche Bereitschaft, in Kryptowährungen zu investieren, von 44 auf 39 Prozent zurück.</p>
<p>Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.634 Personen in Österreich befragt. 44 Prozent äußerten sich negativ zu Kryptowährungen, 32 Prozent nahmen eine neutrale Haltung ein. Lediglich 33 Prozent stuften digitale Währungen als vertrauenswürdig ein. Zwei Drittel fühlten sich zudem eher schlecht über die Anlageklasse informiert, sechs von zehn Befragten empfanden das Thema als komplex und technisch anspruchsvoll.</p>
<p>Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen den Altersgruppen. In der Generation Z konnten sich 52 Prozent ein Investment vorstellen, unter den Babyboomern waren es 24 Prozent. Auch zwischen Männern und Frauen fiel die Einschätzung unterschiedlich aus: Während jeder zweite Mann grundsätzlich investieren würde, lag der Anteil bei den Frauen bei 27 Prozent.</p>
<p>Als größte Risiken nannten die Befragten hohe Kursschwankungen mit 67 Prozent, Betrug und Cyberkriminalität mit 64 Prozent sowie den möglichen Verlust von Zugangsdaten mit 62 Prozent. Erstmals seit Beginn der Erhebung sah mit 52 Prozent eine absolute Mehrheit mehr Nachteile als Vorteile.</p>
<p>Bei einem hypothetischen Anlagebetrag von einer Million Euro würden durchschnittlich 94.000 Euro beziehungsweise 9,4 Prozent in Kryptowährungen fließen. Immobilien lagen mit 378.000 Euro an erster Stelle, gefolgt von Gold und Edelmetallen mit 253.000 Euro sowie Aktien und Wertpapieren mit 168.000 Euro. Die Hälfte der Befragten würde überhaupt nicht in Kryptowährungen investieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rekord-Dürreschäden in der Landwirtschaft</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/10/markt/rekord-duerreschaeden-in-der-landwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[riscontrol]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 12:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ausbleibende Niederschläge und eine Hitzewelle nach der anderen mit einem Temperaturrekord von 41,2 °C in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) kennzeichnen das bisherige Dürrejahr. Die Konsequenz für die Landwirtschaft: Katastrophale Dürreschäden sorgen für massive Ernteeinbußen und Futterknappheit für die Tiere. Über alle Bundesländer hinweg verzeichnen wir in den vergangenen Wochen und Monaten massive Niederschlagsdefizite. In manchen Regionen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ausbleibende Niederschläge und eine Hitzewelle nach der anderen mit einem Temperaturrekord von 41,2 °C in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) kennzeichnen das bisherige Dürrejahr. Die Konsequenz für die Landwirtschaft: Katastrophale Dürreschäden sorgen für massive Ernteeinbußen und Futterknappheit für die Tiere. Über alle Bundesländer hinweg verzeichnen wir in den vergangenen Wochen und Monaten massive Niederschlagsdefizite. In manchen Regionen fiel seit dem 15. Juni um mehr als 75 Prozent weniger Niederschlag als im 10-jährigen Niederschlagsmittel (2016–2025). Hinzu kommen Hitzetage (Tage mit Temperatur &gt; 30°C) wie noch nie: 42 Hitzetage bis zum Stichtag 10. August, gemessen in Wien, Innere Stadt. Aufgrund dieser Rekordwerte haben wir Dürreschäden wie noch nie: Der Gesamtschaden in der Landwirtschaft liegt bei 1 Milliarde Euro. Betroffen sind das gesamte Bundesgebiet und sämtliche Kulturen, insbesondere Grünland, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Kürbisse und Soja, aber auch regional Getreide. Traten früher Dürreschäden alle zehn Jahre auf, sind wir mittlerweile alle zwei bis drei Jahre mit großen Schäden konfrontiert – heuer mit einem traurigen Rekord. Das zeigt uns, dass die Landwirtschaft wie kein anderer Sektor vom Klimawandel betroffen ist. Die gute Nachricht ist: Die Risikovorsorge durch die Bäuerinnen und Bauern ist sehr hoch. 80 Prozent der Ackerflächen und 40 Prozent der Grünlandflächen sind gegen das Risiko Dürre versichert. Die versicherten Betriebe haben somit einen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung“, so Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, in seinen einleitenden Worten zum gemeinsamen Pressegespräch mit Prof. Dr. Anders Levermann, Leiter der Abteilung Komplexitätsforschung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.</p>
<h3>Unberechenbares Wetter und Klima als Bedrohung für Gesellschaft und Wirtschaft</h3>
<p>„Die physikalischen Grundlagen sind seit Langem bekannt und durch unzählige Studien bestätigt: Der Klimawandel ist menschengemacht. Was dabei häufig unterschätzt wird, ist die Dynamik, die uns noch bevorsteht. Das Klimasystem reagiert nicht linear – Wetterextreme nehmen dramatisch zu, und zudem gibt es kritische Schwellenwerte. Wenn diese überschritten werden, werden Prozesse ausgelöst, die nicht mehr umkehrbar sind. Einige dieser Schwellen sind bereits überschritten. Das bedeutet, dass Hitzewellen, wie wir sie heuer erleben, in Zukunft immer häufiger auftreten. Dennoch heißt es nicht, dass betroffene Systeme, wie das Schmelzen der Gletscher oder das Auftauen der Permafrostböden, sofort kollabieren. Diese Prozesse ziehen sich über Jahrzehnte hin und das bedeutet, dass wir für mehrere Generationen in einer Phase zunehmender Instabilität leben werden, mit mehr Wetterextremen und größeren Schwankungen, als wir es bisher gewohnt sind. Daher müssen wir jetzt handeln und nicht erst, wenn weitere Kipppunkte überschritten sind. Beim Klimaschutz geht es direkt um Lebensmittelversorgungssicherheit, um Wettbewerbsfähigkeit und um geopolitische Unabhängigkeit. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Nichthandelns sind enorm, sie übersteigen die Kosten einer konsequenten Transformation deutlich. Das müssen wir endlich ernst nehmen“, so der Experte Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.</p>
<h3>Dürre dominiert Schadensbilanz: Versicherte Betriebe haben Rechtsanspruch auf Entschädigung – Schäden führen zu sinkender Selbstversorgung</h3>
<p>„Der Gesamtschaden in der österreichischen Landwirtschaft liegt aufgrund der Dürre aus heutiger Sicht bei 1 Milliarde Euro, und weitere 80 Millionen Euro kommen durch Frost, Hagel, Sturm und Überschwemmung hinzu“, so Weinberger zur aktuellen Schadensbilanz und führt weiter aus: „Diese Zahlen führen uns drei Dinge deutlich vor Augen:</p>
<p><strong>Erstens: </strong>Kein anderer Wirtschaftssektor ist so verwundbar wie die standortgebundene Landwirtschaft mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel. Rund 80 Prozent des Ertrags hängen unmittelbar vom Wetter ab. Viele bäuerliche Betriebe sind durch den vom menschengemachten Klimawandel massiv gefährdet. Die ständige Sorge um die eigene Existenz bedeutet für die betroffenen Landwirtinnen und Landwirte eine enorme psychische Belastung.</p>
<p><strong>Zweitens:</strong> Die aktuelle Situation zeigt uns auf, dass nur mit einer Absicherung durch eine Dürreversicherung derartige Großschäden abgedeckt werden. Als agrarischer Spezialversicherer beweist die Österreichische Hagelversicherung, dass sie auch in besonders fordernden Zeiten ein verlässlicher Partner der Landwirtschaft ist: Durch Risikodiversifikation, eine Risikostreuung über unsere sechs Auslandsmärkte (CZ, HU, SK, SLO, RO, BG), eine starke Rückversicherung, der umfassendsten Produktpalette Europas sowie den Einsatz moderner Technologien bei der Schadenserhebung, wie beispielsweise die Verwendung von Satellitendaten. Wie der internationale Trend zeigt, braucht es aber auch ein umfassendes Public-Private-Partnership-Modell, damit die Versicherung für die Betriebe wirksam und leistbar bleibt.</p>
<p><strong>Drittens: </strong>Der Selbstversorgungsgrad bei heimischen Lebensmitteln wird aufgrund der aktuellen Dürresituation bedingt durch den Klimawandel weiter deutlich zurückgehen. Verschärft wird diese Situation in Österreich zusätzlich durch die fahrlässige und ungebremste Verbauung unserer Äcker und Wiesen. So haben wir bereits jetzt beim Getreide nur mehr einen Selbstversorgungsgrad von 87 Prozent, beim Mais 83 Prozent, Kartoffeln 78 Prozent, bei Gemüse sind es 55 Prozent und bei pflanzlichen Ölen 26 Prozent. Die Ernteausfälle aufgrund des Klimawandels und des Bodenverbrauchs machen uns in der Zukunft noch abhängiger von Importen aus dem Ausland. Lebensmittelversorgung ist daher ein Sicherheitsthema!“</p>
<p>Abschließend weist Weinberger auf die Notwendigkeit von mehr Klima- und Bodenschutz hin: „Nichtstun kommt uns sehr teuer, wie wir im heurigen Jahr sehen. Auch ein Verfehlen der österreichischen Klimaziele bis 2030 wird dem österreichischen Steuerzahler laut Rechnungshof Milliarden an Strafzahlungen bescheren. Zudem geht es beim Klimaschutz nicht nur um die Vermeidung von Schäden und Strafzahlungen in Milliardenhöhe, sondern es geht um die Zukunft der Menschheit und unserer Lebensräume.“</p>
<p><strong>Die meteorologischen Fakten:</strong></p>
<ul>
<li>In manchen Regionen fiel seit 15. Juni um mehr als 75 Prozent weniger Regen als im 10-jährigen Niederschlagsmittel (2016–2025).</li>
<li>Hitzetage wie noch nie: 42 Hitzetage mit Stichtag 10. August, gemessen in Wien innere Stadt. Zum Vergleich: In den 80er Jahren gab es im Durchschnitt neun Hitzetage.</li>
<li>Rekordtemperatur wie noch nie: 41,2°C in in Bad Deutsch-Altenburg (NÖ) am 5. August.</li>
<li>Hitzewellen sind heute nicht nur häufiger, sondern vor allem deutlich länger als früher – die durchschnittliche Dauer hat sich von 1–8 Tagen (1940er bis 1980er) auf 5–25 Tage (2010er bis 2020er) etwa um das Drei- bis Fünffache erhöht.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bestandssystem modernisiert</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/06/markt/bestandssystem-modernisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die TIROLER Versicherung hat gemeinsam mit Atos und der Niederösterreichischen Versicherung ihr Bestandssystem auf Basis von INSURANCE3000 modernisiert. Die Software bündelt zentrale Versicherungsprozesse wie Produktentwicklung, Vertragsverwaltung, Provisionen sowie Schaden- und Leistungsabwicklung in einem System. Laut Unternehmen ermöglicht die Lösung schnellere Anpassungen an neue Marktanforderungen und mehr Unabhängigkeit bei Betrieb und Weiterentwicklung. „Für uns war entscheidend, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die TIROLER Versicherung hat gemeinsam mit Atos und der Niederösterreichischen Versicherung ihr Bestandssystem auf Basis von INSURANCE3000 modernisiert. Die Software bündelt zentrale Versicherungsprozesse wie Produktentwicklung, Vertragsverwaltung, Provisionen sowie Schaden- und Leistungsabwicklung in einem System. Laut Unternehmen ermöglicht die Lösung schnellere Anpassungen an neue Marktanforderungen und mehr Unabhängigkeit bei Betrieb und Weiterentwicklung.</p>
<p>„Für uns war entscheidend, dass wir ein integriertes Kernsystem bekommen, das im Alltag stabil läuft und uns schneller macht – von der Produktgestaltung bis hin zur Abwicklung von Schäden und Leistungen. In unserer Branche ist die Fähigkeit, rasch auf neue Marktanforderungen mit neuen Produkten und Anpassungen zu reagieren, erfolgsentscheidend. Gleichzeitig stärkt das Projekt unsere Unabhängigkeit, weil wir die Lösung langfristig selbst betreiben und weiterentwickeln können“, erklärt Isolde Stieg, Vorstandsdirektorin TIROLER Versicherung.</p>
<p>Atos übernahm im Projekt unter anderem die Anpassung der Software, die Datenmigration und die Schulung der Mitarbeiter. Nach Angaben der Unternehmen verlief die Umstellung reibungslos. Künftig kann die TIROLER Versicherung das System selbst betreiben und weiterentwickeln sowie selbst entscheiden, wo Daten und Anwendungen betrieben werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RISK-vario® Classic: Starke Leistungen für kleines Budget</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/05/markt/risk-vario-classic-starke-leistungen-fuer-kleines-budget/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 07:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Dialog ist seit 35 Jahren als Biometrie-Experte in Österreich bekannt und bei Maklern beliebt – wegen unseres starken Preis-Leistungs-Verhältnisses und weil der Kundennutzen für uns im Mittelpunkt steht. RISK-vario® Classic ist der preiswerteste RLV-Tarif der Dialog – mit starken Leistungen zu attraktiven Konditionen. Einige Highlights im Überblick: Verlängerte Beitragsstundung bei kurzfristigen Zahlungsschwierigkeiten (bis 24 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dialog ist seit 35 Jahren als Biometrie-Experte in Österreich bekannt und bei Maklern beliebt – wegen unseres starken Preis-Leistungs-Verhältnisses und weil der Kundennutzen für uns im Mittelpunkt steht.</p>
<p>RISK-vario<sup>®</sup> Classic ist der preiswerteste RLV-Tarif der Dialog – mit starken Leistungen zu attraktiven Konditionen.</p>
<p>Einige Highlights im Überblick:</p>
<ul>
<li>Verlängerte Beitragsstundung bei kurzfristigen Zahlungsschwierigkeiten (bis 24 Monate)</li>
<li>Elektronische Risikoprüfung mit Votierung</li>
<li>Grenzen ärztliches Zeugnis: bis 600.000 EUR und 50 Jahre nur Gesundheitsfragen im Antrag</li>
<li>Ereignisunabhängige Nachversicherungsgarantie</li>
<li>Vorläufiger Versicherungsschutz</li>
<li>Vorgezogene Todesfallleistung</li>
</ul>
<p>Tipp: für unsere RLV Tarife bieten wir bestimmten Zielgruppen einen Kurzantrag mit nur 2 Fragen zum Gesundheitszustand an.</p>
<p>Mehr erfahren Sie unter: <a href="https://www.dialog-leben.at/neue-tarifgeneration">https://www.dialog-leben.at/neue-tarifgeneration  </a></p>
<p>(PR)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gewinn über Erwartungen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/04/markt/gewinn-ueber-erwartungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 13:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Munich Re hat im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen einen Nettogewinn von rund 2,2 Milliarden Euro erzielt und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Ausschlaggebend waren eine gute operative Entwicklung, eine geringe Belastung durch Großschäden in der Schaden- und Unfallrückversicherung sowie ein starkes Kapitalanlageergebnis. Auch die Erstversicherungstochter ERGO trug mit einem Nettogewinn von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Munich Re hat im zweiten Quartal 2026 nach vorläufigen Zahlen einen Nettogewinn von rund 2,2 Milliarden Euro erzielt und damit die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Ausschlaggebend waren eine gute operative Entwicklung, eine geringe Belastung durch Großschäden in der Schaden- und Unfallrückversicherung sowie ein starkes Kapitalanlageergebnis. Auch die Erstversicherungstochter ERGO trug mit einem Nettogewinn von rund 300 Millionen Euro zum Ergebnis bei.</p>
<p>Mit einem Konzernergebnis von rund 3,9 Milliarden Euro im ersten Halbjahr sieht sich Munich Re auf Kurs, das Gewinnziel von 6,3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr 2026 zu erreichen. Die endgültigen Quartalszahlen werden am 7. August veröffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbstbehalt-Vorteil verdoppelt</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/08/04/markt/selbstbehalt-vorteil-verdoppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
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					<description><![CDATA[Schaden-Manager.com erhöht die mögliche Selbstbehalt-Reduktion bei Kfz-Schäden von bisher 100 auf bis zu 200 Euro. Voraussetzung ist, dass die Reparatur bei einem teilnehmenden Partnerbetrieb durchgeführt wird. Die Schadenmeldung und die Abwicklung über die Plattform sind kostenlos. Die Reparaturkosten werden direkt mit dem jeweiligen Versicherungsunternehmen verrechnet. Je nach Schadenfall und Partnerbetrieb stehen außerdem Leistungen wie Ersatzmobilität [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schaden-Manager.com erhöht die mögliche Selbstbehalt-Reduktion bei Kfz-Schäden von bisher 100 auf bis zu 200 Euro. Voraussetzung ist, dass die Reparatur bei einem teilnehmenden Partnerbetrieb durchgeführt wird.</p>
<p>Die Schadenmeldung und die Abwicklung über die Plattform sind kostenlos. Die Reparaturkosten werden direkt mit dem jeweiligen Versicherungsunternehmen verrechnet. Je nach Schadenfall und Partnerbetrieb stehen außerdem Leistungen wie Ersatzmobilität oder eine Reparaturgarantie zur Verfügung. Für Firmenflotten und Fuhrparks bietet die Plattform eine digitale Schadenverwaltung. Schadenfälle können zentral erfasst, bearbeitet und nachverfolgt werden. Dadurch sollen die Abläufe vereinheitlicht und die Schadenkosten besser kontrolliert werden. „Mit der Erhöhung der Selbstbehalt-Reduktion möchten wir Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer bei der Abwicklung eines Kfz-Schadens zusätzlich entlasten“, erklärt Johannes Kainz, Geschäftsführer von Schaden-Manager.com.</p>
<p>Die Reduktion gilt ausschließlich bei Reparaturen über teilnehmende Partnerbetriebe. Die konkrete Höhe wird vor der Beauftragung bekannt gegeben. Die kostenlose Schadenmeldung ist unabhängig davon möglich, welche Werkstatt anschließend mit der Reparatur beauftragt wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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