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	<title>News &#8211; risControl</title>
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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
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	<title>News &#8211; risControl</title>
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		<title>Nächste Bankenkrise kommt nicht aus dem Kreditbuch</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/07/news/naechste-bankenkrise-kommt-nicht-aus-dem-kreditbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 15:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[„Das ist die größte Bedrohung der nächsten Jahre.“ Mit diesen Worten beschreibt Erste-Group-Chef Peter Bosek das wachsende Gewicht operativer Risiken durch Cyberangriffe oder KI für die Banken. Auf der 17. FMA-Aufsichtskonferenz in Wien wurde deutlich: Die europäischen Banken sind heute deutlich robuster aufgestellt als vor der Finanzkrise, was die finanziellen Risikokennzahlen betrifft. Doch gleichzeitig verändert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist die größte Bedrohung der nächsten Jahre.“ Mit diesen Worten beschreibt Erste-Group-Chef Peter Bosek das wachsende Gewicht operativer Risiken durch Cyberangriffe oder KI für die Banken. Auf der 17. FMA-Aufsichtskonferenz in Wien wurde deutlich: Die europäischen Banken sind heute deutlich robuster aufgestellt als vor der Finanzkrise, was die finanziellen Risikokennzahlen betrifft. Doch gleichzeitig verändert sich ihr Risikoprofil. Die Experten warnten davor, die Widerstandsfähigkeit des Systems weiterhin vor allem über Eigenkapital und klassische Kreditrisiken zu definieren.</p>
<p>Das Risikoprofil europäischer Banken habe sich „massiv geändert“, erklärt Bosek. Traditionell habe man sich stark auf Kreditrisiken und Kennzahlen wie Value at Risk konzentriert. Heute gewinnen jedoch operative Risiken an Bedeutung. DORA (Digital Operational Resilience Act) – 2025 in Kraft – sei ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch müsse sich der Blick weiter verändern. Bosek fordert deshalb keine Deregulierung – „das wäre naiv“ –, sondern eine stärkere Verlagerung des Fokus vom Kreditrisiko auf das operative Risiko. Auch der Raiffeisen-Chef Michael Höllerer warnt vor den neuen technologischen Risiken. „Die Banken müssen ihre operative Resilienz gegen KI, Cyberangriffe und neue Technologien stärken.“ OeNB-Chef Robert Koch sieht ebenfalls eine Verschiebung der Risiken. „Risiken verschieben sich zunehmend außerhalb des Finanzsektors.“ Digitalisierung und KI böten große Chancen, gleichzeitig würden Cyberrisiken und operative Risiken wichtiger. Die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung stelle Finanzmarktteilnehmer und Aufseher vor neue Herausforderungen, betont Koch.</p>
<p><strong>Prinzipien statt Regeln</strong></p>
<p>Um mit der Geschwindigkeit technologischer Veränderungen Schritt halten zu können, plädiert Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group, für einen leichten Gesinnungswandel in der Aufsicht: „Wir brauchen statt einer regelbasierten-, eine stärker prinzipienbasierte Aufsicht.“ Gerade bei KI könne ein Regelwerk kaum jede Entwicklung vorwegnehmen. Zugleich müsse die Aufsicht ihre Erwartungen klarer kommunizieren. Die EZB hat jedenfalls auf die veränderte Risikolandschaft bereits reagiert: In ihren Aufsichtsprioritäten 2026–2028 ist die operationelle Resilienz neben geopolitischen Risiken ein zentraler Schwerpunkt. Im Fokus stehen Cybersicherheit, IT-Drittdienstleister und Cloud-Abhängigkeiten. Die EZB will dabei auch mit gezielten Prüfungen und Tests untersuchen, wie widerstandsfähig Banken gegenüber Cyberangriffen und IT-Ausfällen sind. Für Versicherer gilt seit 2025 ebenfalls DORA. In Österreich ist dafür die FMA zuständig, die unter anderem Cyberresilienz, IKT-Risikomanagement, Drittanbieterabhängigkeiten und die Notfallfähigkeit der Versicherer prüft.</p>
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		<title>Verschmelzung abgeschlossen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/06/news/verschmelzung-abgeschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 08:11:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Merkur Lebensversicherung wurde mit der Merkur Versicherung verschmolzen. Damit ist der seit 2021 laufende Integrationsprozess abgeschlossen. Die Gruppe bündelt ihre Kompetenzen in der Lebens- und Krankenversicherung in einer Organisation. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verschmelzung beginnt nun die nächste Phase: Wir wollen die Potenziale des Zusammenschlusses konsequent nutzen und daraus nachhaltigen Mehrwert für unsere [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Die Merkur Lebensversicherung wurde mit der Merkur Versicherung verschmolzen. Damit ist der seit 2021 laufende Integrationsprozess abgeschlossen. Die Gruppe bündelt ihre Kompetenzen in der Lebens- und Krankenversicherung in einer Organisation.</p>
<p>„Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verschmelzung beginnt nun die nächste Phase: Wir wollen die Potenziale des Zusammenschlusses konsequent nutzen und daraus nachhaltigen Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden sowie für unser Unternehmen schaffen. Gleichzeitig gilt es, die wirtschaftlichen Synergien Schritt für Schritt zu heben und die gemeinsame Organisation effizient für die Zukunft aufzustellen“, so der Gesamtvorstand der Merkur Versicherung.</p>
<p>Die Übernahme der NÜRNBERGER Versicherung Österreich wurde im Dezember 2021 angekündigt und im April 2022 nach behördlicher Zustimmung abgeschlossen. Im Herbst 2022 folgte die Umbenennung in Merkur Lebensversicherung AG. Der Standort Salzburg entwickelte sich innerhalb der Gruppe zum Kompetenzzentrum für Lebensversicherung, Alters- und Risikovorsorge. 2025 erzielte die Merkur Lebensversicherung ein Prämienvolumen von 132,3 Millionen Euro.</p>
<p>Für Kunden und Vertriebspartner sollen persönlicher Austausch, Betreuung und Servicequalität erhalten bleiben. Dazu heißt es in der Mitteilung: „Das, worauf sich unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere Vertriebspartnerinnen und -partner verlassen, bleibt bestehen: der persönliche Austausch, die Menschen, die mit ihnen nach Lösungen suchen, und unser Anspruch, mit derselben Verlässlichkeit und Servicequalität zur Seite zu stehen.“</p>
<p>Die wesentlichen IT-Systeme beider Gesellschaften wurden in den vergangenen Jahren schrittweise harmonisiert und auf eine gemeinsame Basis gestellt.</p>
<p>„Wir haben mit der Verschmelzung unser Fundament noch stabiler gemacht, und das war nur möglich, weil alle mitgebaut haben. Wir schreiben eine Geschichte fort, die sich immer schon durch eines ausgezeichnet hat: Kontinuität und Verlässlichkeit“, ergänzt der Gesamtvorstand. „Es sind zwei Pioniere im Kranken- und Lebensversicherungsbereich zusammengekommen, um eines zu bewirken: einen spürbaren Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden sowie Vertriebspartnerinnen und -partner.</p>
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		<title>Prokura</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/05/news/prokura-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 17:01:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mag. Angela Kramer, Leiterin des Bereichs Human Resources, erhält mit 1. Oktober 2026 die Prokura der Merkur Versicherung. Seit März 2026 verantwortet sie die HR-Konzernleitung. Vorstandsdirektor Christian Kladiva erklärt: „Angela Kramer hat in den vergangenen Monaten bereits wichtige Impulse im Personalbereich gesetzt und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit großem Engagement vorangetrieben. Mit der Prokura sprechen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mag. Angela Kramer, Leiterin des Bereichs Human Resources, erhält mit 1. Oktober 2026 die Prokura der Merkur Versicherung. Seit März 2026 verantwortet sie die HR-Konzernleitung.</p>
<p>Vorstandsdirektor Christian Kladiva erklärt: „Angela Kramer hat in den vergangenen Monaten bereits wichtige Impulse im Personalbereich gesetzt und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens mit großem Engagement vorangetrieben. Mit der Prokura sprechen wir ihr unser Vertrauen aus und stärken sie in ihrer verantwortungsvollen Funktion. Gleichzeitig zeigt die Entscheidung, welchen Stellenwert eine starke und zukunftsorientierte Personalarbeit für uns als Merkur Versicherung hat.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naturkatastrophen&#173;schäden zentral erfassen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/01/news/naturkatastrophenschaeden-zentral-erfassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 07:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Schäden Naturereignisse in Österreich verursachen und wie wirksam Schutzmaßnahmen sind, soll künftig auf einer einheitlichen Datengrundlage bewertet werden können. Der Wissenschaftsausschuss sprach sich am 30. September mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen für eine Änderung des GeoSphere-Austria-Gesetzes aus. Sie soll den dauerhaften Betrieb einer zentralen nationalen Schadensdatenbank bei GeoSphere Austria rechtlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Schäden Naturereignisse in Österreich verursachen und wie wirksam Schutzmaßnahmen sind, soll künftig auf einer einheitlichen Datengrundlage bewertet werden können. Der Wissenschaftsausschuss sprach sich am 30. September mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen für eine Änderung des GeoSphere-Austria-Gesetzes aus. Sie soll den dauerhaften Betrieb einer zentralen nationalen Schadensdatenbank bei GeoSphere Austria rechtlich absichern.</p>
<p>Die Novelle baut auf der bestehenden Schaden- und Ereignisdatenbank CESARE auf. Deren Datenbestände, Schnittstellen und technische Infrastruktur sollen weiterverwendet werden. Eine zusätzliche, parallele Datenbank ist nicht geplant. Ziel ist, bislang verstreute Informationen nach einheitlichen Kriterien zusammenzuführen und österreichweit vergleichbar auszuwerten. Die Ergebnisse sollen unter anderem der Katastrophenvorsorge, Risikobewertung und Forschung dienen.</p>
<p>Erfasst werden sollen neben Art, Intensität und räumlicher Ausdehnung der Naturereignisse auch Schäden an Gebäuden, Infrastruktur sowie land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Hinzu kommen Unterbrechungen der Energie-, Wasser- oder Verkehrsversorgung. Auch Kosten und Wirkungen von Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen sollen dokumentiert werden. Damit kann die Datenbank eine Grundlage dafür liefern, Präventionsmaßnahmen gezielter zu planen und ihren Nutzen zu überprüfen.</p>
<p>CESARE führt bereits unterschiedliche Informationsquellen zusammen. GeoSphere nannte 2024 unter anderem Daten der Katastrophenfonds, Feuerwehreinsatzdaten und meteorologische Informationen. Die Herausforderung liegt darin, dass Organisationen Ereignisse und Schäden historisch nach unterschiedlichen Kriterien dokumentieren. Erst ihre Zusammenführung ermöglicht ein umfassenderes Schadenbild.</p>
<p>Bundesorgane und bundesgesetzlich eingerichtete Körperschaften öffentlichen Rechts sollen vorhandene Daten unter festgelegten Voraussetzungen bereitstellen müssen. Andere Stellen können sich freiwillig beteiligen. Für Versicherungsunternehmen sieht die Vorlage keine allgemeine Pflicht zur Schadenmeldung vor. Verarbeitet werden dürfen ausschließlich Daten ohne Personenbezug.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Beteiligung an Dolphin Technologies</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/10/01/news/beteiligung-an-dolphin-technologies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 07:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Vienna Insurance Group (VIG) übernimmt 25 Prozent am Wiener Technologieunternehmen Dolphin Technologies. Die Verträge sind unterzeichnet; der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Bundeswettbewerbsbehörde. Damit vertieft die VIG eine seit 2022 bestehende Zusammenarbeit. Die Telematiklösungen von Dolphin werden bereits von sieben VIG-Gesellschaften eingesetzt: in Tschechien, der Slowakei, Polen, Litauen, Ungarn, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vienna Insurance Group (VIG) übernimmt 25 Prozent am Wiener Technologieunternehmen Dolphin Technologies. Die Verträge sind unterzeichnet; der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Bundeswettbewerbsbehörde. Damit vertieft die VIG eine seit 2022 bestehende Zusammenarbeit.</p>
<p>Die Telematiklösungen von Dolphin werden bereits von sieben VIG-Gesellschaften eingesetzt: in Tschechien, der Slowakei, Polen, Litauen, Ungarn, Rumänien und der Türkei. Die VIG plant, das Angebot in weiteren Märkten auszurollen. „Es sind auch die hohe Flexibilität und die Berücksichtigung der individuellen Anforderungen in den Ländern und unserer Gesellschaften, die uns zur Beteiligung veranlassen und es uns ermöglichen, digitale Servicekonzepte weiter zu intensivieren“, sagt Gábor Lehel, VIG-Vorstandsmitglied und Chief Innovation Officer.</p>
<p>Je nach Produkt können Versicherte über eine App Informationen zu ihrem Fahrverhalten, Hinweise für eine sicherere Fahrweise sowie Assistance- und Notfallfunktionen erhalten. Auch Cashback oder Prämienvorteile für verantwortungsbewusstes Fahren sind möglich.</p>
<p>Harald Trautsch, Gründer und CEO von Dolphin Technologies, sieht in der Beteiligung den nächsten Schritt der Zusammenarbeit: „Mit ihrer starken Präsenz in CEE und ihrem dezentralen Geschäftsmodell bietet die VIG gute Voraussetzungen, erfolgreiche Lösungen in weiteren Märkten einzusetzen und damit für mehr Kundinnen und Kunden konkreten Nutzen zu schaffen.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitsfragen zwischen KI und Kassenarzt</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/30/news/gesundheitsfragen-zwischen-ki-und-kassenarzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[59 Prozent der Österreicher haben künstliche Intelligenz bereits bei Gesundheitsfragen genutzt. 31 Prozent folgten zumindest einmal einer KI-Empfehlung, ohne anschließend einen Arzt aufzusuchen. Das zeigt die Gesundheitsstudie 2026 der Wiener Städtischen, für die Gallup 1.000 Menschen zwischen 16 und 70 Jahren befragte. KI wird vor allem zum Abklären von Symptomen, zum Erklären von Befunden und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>59 Prozent der Österreicher haben künstliche Intelligenz bereits bei Gesundheitsfragen genutzt. 31 Prozent folgten zumindest einmal einer KI-Empfehlung, ohne anschließend einen Arzt aufzusuchen. Das zeigt die Gesundheitsstudie 2026 der Wiener Städtischen, für die Gallup 1.000 Menschen zwischen 16 und 70 Jahren befragte.</p>
<p>KI wird vor allem zum Abklären von Symptomen, zum Erklären von Befunden und für Informationen über Medikamente eingesetzt. 38 Prozent empfinden die Auskünfte als hilfreich. Frauen nutzen sie etwas häufiger, Männer verzichten danach eher auf einen Arztbesuch. Unter den 16- bis 35-Jährigen haben bereits drei Viertel KI zu Gesundheitsthemen befragt.</p>
<p>Vorstandsdirektor Manuel Schalk gab bei der Pressekonferenz zu bedenken, dass beruhigende Antworten Menschen auch von einem notwendigen Arztbesuch abhalten könnten. Das größere Vertrauen gilt dennoch den Ärzten: 82 Prozent vertrauen ihnen eher als einer KI, nach 85 Prozent im Vorjahr.</p>
<p><strong>Wartezeiten bleiben der Kritikpunkt</strong></p>
<p>Mit dem öffentlichen Gesundheitssystem sind 47 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. Im städtischen Raum bezeichnen sich 17 Prozent als sehr zufrieden, auf dem Land nur fünf Prozent. 71 Prozent halten das Angebot an Kassenfachärzten für unzureichend; 34 Prozent warten länger als zwei Monate auf einen Termin.</p>
<p>Eine Ambulanzgebühr für nicht dringende Krankenhausbesuche können sich 58 Prozent vorstellen. Rund drei Viertel der Befürworter würden höchstens 20 Euro akzeptieren. Schalk relativierte die Wirkung: „Die Einführung der Ambulanzgebühr wird das Thema rund um die Wartezeiten, die wir bei den Fachärzten haben, nicht alleine lösen.“</p>
<p><strong>Gesundheit und Vorsorge im Blick</strong></p>
<p>Die Mehrheit bewertet die eigene körperliche und mentale Gesundheit als gut oder sehr gut. Eine körperliche Verschlechterung berichten allerdings 32 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer. Bei der mentalen Gesundheit melden besonders Jüngere Verbesserungen. Drei Viertel halten es zudem für wesentlich, geschlechtsspezifische Unterschiede bei Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen.</p>
<p>52 Prozent sehen den Abschluss einer privaten Krankenversicherung als wichtig oder sehr wichtig an. Bei den unter 35-Jährigen stieg der Anteil der Einstufung „sehr wichtig“ von 25 auf 33 Prozent. Bei 33 Prozent ist das Interesse an privater Gesundheitsvorsorge im vergangenen Jahr gestiegen, besonders bei den Jüngeren. Von den Befragten ohne private Krankenversicherung möchte rund ein Drittel grundsätzlich oder eher eine abschließen. 30 Prozent sehen dagegen keinen Bedarf und vertrauen auf das öffentliche Gesundheitssystem. Als Gründe für eine private Absicherung werden vor allem lange Wartezeiten und zu wenig Zeit für Patientengespräche genannt. Unter den privat Versicherten haben 60 Prozent einen Privatarzt-Baustein, die Hälfte eine Sonderklassenversicherung.</p>
<p>Schalk sieht bei den Jüngeren einen breiteren Trend: „Wir sehen, dass sich die junge Generation intensiv mit dem Thema Gesundheit beschäftigt.“ Das betreffe auch Ernährung, Bewegung und Lebensstil.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue NV Spitze</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/29/news/neue-nv-spitze/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 13:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Niederösterreichischen Versicherung (NV) zeichnen sich Veränderungen in der Führung ab. Generaldirektor Stefan Jauk wird im Mai 2027 in den Raiffeisensektor wechseln. Bis dahin bleibt er für die strategische und operative Führung des Unternehmens verantwortlich. Der Aufsichtsrat hat nun erste Entscheidungen für die Übergangszeit und die weitere Besetzung des Vorstands getroffen. Thomas Wild soll [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Niederösterreichischen Versicherung (NV) zeichnen sich Veränderungen in der Führung ab. Generaldirektor Stefan Jauk wird im Mai 2027 in den Raiffeisensektor wechseln. Bis dahin bleibt er für die strategische und operative Führung des Unternehmens verantwortlich. Der Aufsichtsrat hat nun erste Entscheidungen für die Übergangszeit und die weitere Besetzung des Vorstands getroffen.</p>
<p>Thomas Wild soll mit 1. November 2026 in den Vorstand aufrücken. Seine Bestellung bedarf noch der Zustimmung der Finanzmarktaufsicht. Der 50-Jährige ist seit mehr als 20 Jahren bei der NV und leitet derzeit den Bereich Versicherungstechnik Schaden/Unfall. Zuvor war er unter anderem als Gebietsleiter und Regionaldirektor im Vertrieb tätig. Seit vielen Jahren gehört Wild zudem der erweiterten Geschäftsführung an. Im Vorstand würde er künftig mit Jauk und Patrick Lachmann zusammenarbeiten.</p>
<p>Neu zur NV kommt Ludwig Schleritzko. Er tritt ebenfalls mit 1. November als Generalbevollmächtigter für den Vertrieb mit Prokura ein und soll schrittweise in die Vertriebsverantwortung eingebunden werden. Ende 2027 ist für ihn die Funktion des Vertriebsvorstands vorgesehen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Finanzmarktaufsicht. Der 47-Jährige war zuletzt Geschäftsführer der Versicherungsmaklergruppe „Aktuell“ und verantwortete dort unter anderem den Vertrieb. Zuvor war er acht Jahre lang Finanzlandesrat in Niederösterreich.</p>
<p>Stefan Wukovitsch legt sein Vorstandsmandat mit 31. Oktober 2026 auf eigenen Wunsch und im Einvernehmen mit dem Unternehmen zurück. Er möchte sich neuen beruflichen Aufgaben widmen. Aufsichtsratspräsident Franz Raab und Generaldirektor Jauk bezeichnen die Personalentscheidungen als frühzeitige Weichenstellung, die Kontinuität im Management sichern soll.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Eltern für morgen vorsorgen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/28/news/wenn-eltern-fuer-morgen-vorsorgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2026 08:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Führerschein, eine Ausbildung, vielleicht später die erste eigene Wohnung: Bis Kinder auf eigenen Beinen stehen, gibt es viele Wünsche und Ausgaben. Sieben von zehn Eltern in Österreich sorgen nach eigenen Angaben bereits finanziell für ihre Kinder vor. Das zeigt eine Umfrage der Wiener Städtischen unter 1.000 Müttern und Vätern. Am häufigsten geht es den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Führerschein, eine Ausbildung, vielleicht später die erste eigene Wohnung: Bis Kinder auf eigenen Beinen stehen, gibt es viele Wünsche und Ausgaben. Sieben von zehn Eltern in Österreich sorgen nach eigenen Angaben bereits finanziell für ihre Kinder vor. Das zeigt eine Umfrage der Wiener Städtischen unter 1.000 Müttern und Vätern.</p>
<p>Am häufigsten geht es den Eltern darum, ihren Kindern einen guten Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen. 63 Prozent nennen dieses Motiv. Für 37 Prozent ist auch wichtig, dass die Vorsorge weiterläuft, falls einem Elternteil etwas zustößt. Viele würden früh beginnen: 58 Prozent halten die Schwangerschaft oder die Zeit rund um die Geburt für den richtigen Zeitpunkt, mehr als ein Fünftel sogar schon einen konkreten Kinderwunsch. „Die beste finanzielle Starthilfe für Kinder beginnt nicht mit dem ersten Gehalt, sondern viele Jahre davor“, sagt Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen. Mit <em>sorgenfreies.zukunftsnest</em> bietet der Versicherer dazu ein neues Vorsorgeprodukt an. Es kann für Kinder, Enkel- und Patenkinder bis zu deren 15. Lebensjahr abgeschlossen werden; möglich sind monatliche Beiträge ab 30 Euro. Laut Umfrage können sich 42 Prozent der Eltern vorstellen, 100 Euro im Monat für ihr Kind zur Seite zu legen.</p>
<p>Das Produkt kombiniert eine klassische mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Wie die Beiträge veranlagt werden, lässt sich während der Laufzeit anpassen. Der klassische Teil bietet garantierte Mindestleistungen, beim Fondsteil hängen die Erträge von der Entwicklung der gewählten Fonds ab. Prämienpausen und Zuzahlungen sind ebenso möglich wie Entnahmen bei bestimmten Lebensereignissen. Ab dem 18. Geburtstag kann der Vertrag auf das Kind übertragen werden. Ein Versorgerschutz soll die Vorsorge fortführen, wenn die vorsorgende Person stirbt. Die Wünsche der Eltern reichen über Ausbildung und Berufseinstieg hinaus: 46 Prozent möchten, dass ihre Kinder später nicht von Altersarmut betroffen sind, 41 Prozent wünschen ihnen finanzielle Unabhängigkeit. Die Umfrage zeigt, dass Eltern bei der Vorsorge nicht nur an die nächsten großen Ausgaben denken, sondern auch an die finanzielle Sicherheit ihrer Kinder weit darüber hinaus.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Abfertigung Neu: Mehr Wege zur Zusatzpension</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/24/news/abfertigung-neu-mehr-wege-zur-zusatzpension/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Reform der betrieblichen Altersvorsorge erweitert ab 2028 die Wahlmöglichkeiten bei der Abfertigung Neu. Angesparte Ansprüche sollen leichter in eine Pensionskasse oder Lebensversicherung übertragen werden können. Hinzu kommt eine neue Veranlagungsvariante innerhalb der Vorsorgekassen. Der Nationalrat hat am 23. September eine Reform der zweiten Säule beschlossen. Die klassische Abfertigung Neu mit ihrer gesetzlichen Kapitalgarantie bleibt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Reform der betrieblichen Altersvorsorge erweitert ab 2028 die Wahlmöglichkeiten bei der Abfertigung Neu. Angesparte Ansprüche sollen leichter in eine Pensionskasse oder Lebensversicherung übertragen werden können. Hinzu kommt eine neue Veranlagungsvariante innerhalb der Vorsorgekassen.</strong></p>
<p>Der Nationalrat hat am 23. September eine Reform der zweiten Säule beschlossen. Die klassische Abfertigung Neu mit ihrer gesetzlichen Kapitalgarantie bleibt bestehen. Beschäftigte sollen künftig aber mehr Möglichkeiten erhalten, ihr Guthaben für eine Zusatzpension zu nutzen – auch dann, wenn ihr Arbeitgeber keinen Pensionskassenvertrag abgeschlossen hat. Dafür wird ein gesetzliches Standardprodukt geschaffen, über das Abfertigungsguthaben freiwillig in eine Pensionskasse übertragen werden können. Ziel ist eine lebenslange Zusatzpension.</p>
<p>Auch die Übertragung von Abfertigungsansprüchen in eine Lebensversicherung wird ermöglicht. Erfolgt sie als Einmalerlag, fällt laut Versicherungsverband VVO keine Versicherungssteuer an. „Die gesetzliche Neugestaltung der betrieblichen Vorsorge ist ein wichtiger Meilenstein für die Menschen in Österreich. Die Novelle eröffnet Erwerbstätigen neue Wahlmöglichkeiten in der betrieblichen Altersvorsorge und dabei spielt auch die Lebensversicherung eine zentrale Rolle“, sagt VVO-Generalsekretär Christian Eltner.</p>
<p>Eine weitere Neuerung betrifft die Veranlagung innerhalb der Vorsorgekassen: Beschäftigte können sich freiwillig für eine Vorsorge-Veranlagungsgemeinschaft mit längerfristiger Ausrichtung und höheren Ertragschancen entscheiden. Bei dieser Variante bleibt das Geld grundsätzlich länger gebunden; die Kapitalgarantie der klassischen Abfertigung Neu gilt hier nicht. Die VBV-Gruppe sieht darin einen „wichtigen ersten Schritt zu einer Zusatzpension für alle“. Entscheidend sei nun, die unterschiedlichen Möglichkeiten und ihre Bedingungen verständlich zu erklären.</p>
<p>Zudem sollen beitragsfreie Abfertigungskonten unter bestimmten Voraussetzungen automatisch zusammengeführt werden; Betroffene können widersprechen. Die Obergrenze für vermögensbezogene Verwaltungskosten der Vorsorgekassen sinkt von 0,8 auf 0,6 Prozent pro Jahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beitritt zu UN Global Compact</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/09/23/news/beitritt-zu-un-global-compact/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 13:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riscontrol.at/?p=27916</guid>

					<description><![CDATA[Die Generali Österreich ist dem UN Global Compact beigetreten. Die Initiative umfasst zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Das Unternehmen will seine Strategie und Geschäftspraktiken daran ausrichten und über seine Fortschritte berichten. CEO Gregor Pilgram bezeichnet die Prinzipien und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Orientierungsrahmen für das Unternehmen. Bei der Zeichnung von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Generali Österreich ist dem UN Global Compact beigetreten. Die Initiative umfasst zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Das Unternehmen will seine Strategie und Geschäftspraktiken daran ausrichten und über seine Fortschritte berichten.</p>
<p>CEO Gregor Pilgram bezeichnet die Prinzipien und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als Orientierungsrahmen für das Unternehmen. Bei der Zeichnung von Risiken berücksichtigt die Generali nach eigenen Angaben neben wirtschaftlichen Faktoren auch Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien. Unternehmen, die mit Kohle- oder Waffenproduktion, Umweltvergehen, Menschenrechtsverletzungen oder Korruption in Verbindung stehen, erhalten im Rahmen konzernweiter Richtlinien keine Versicherungsdeckung.</p>
<p>Auch bei der Veranlagung fließen laut Generali Nachhaltigkeitskriterien ein. Weitere Schwerpunkte seien Prävention und Gesundheitsförderung, Diversität und Chancengleichheit sowie der Umgang mit Daten und Informationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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