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	<description>Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation</description>
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	<title>risControl</title>
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		<title>ESRS-Berichterstattung wird zum Standard</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/11/news/esrs-berichterstattung-wird-zum-standard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:33:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nachhaltigkeitsberichterstattung österreichischer Unternehmen nach den ESRS-Standards entwickelt sich weiter. Das zeigt die aktuelle KPMG-Studie „Real-time ESRS 2026: Austria 40“, für die 40 Nachhaltigkeitsberichte aus der Berichtssaison 2025/26 ausgewertet wurden. Mit dem Inkrafttreten des österreichischen Nachhaltigkeitsberichtsgesetzes (NaBeG) im Februar 2026 wurde erstmals ein verbindlicher regulatorischer Rahmen geschaffen. Zu den wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen zählen weiterhin Klimawandel, Arbeitskräfte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachhaltigkeitsberichterstattung österreichischer Unternehmen nach den ESRS-Standards entwickelt sich weiter. Das zeigt die aktuelle KPMG-Studie „Real-time ESRS 2026: Austria 40“, für die 40 Nachhaltigkeitsberichte aus der Berichtssaison 2025/26 ausgewertet wurden.</p>
<p>Mit dem Inkrafttreten des österreichischen Nachhaltigkeitsberichtsgesetzes (NaBeG) im Februar 2026 wurde erstmals ein verbindlicher regulatorischer Rahmen geschaffen. Zu den wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen zählen weiterhin Klimawandel, Arbeitskräfte und Unternehmensführung, die von mehr als drei Vierteln der Unternehmen als wesentlich eingestuft werden. Auch Kreislaufwirtschaft und Biodiversität gewinnen an Bedeutung.</p>
<p>Der durchschnittliche Umfang der Berichte sank von 168 auf 143 Seiten. Gleichzeitig bleibt die Datenqualität eine zentrale Herausforderung: 95 Prozent der Unternehmen greifen bei ihren Angaben zumindest teilweise auf Schätzungen zurück.</p>
<p>„Die ESRS-Berichterstattung entwickelt sich vom freiwilligen Vorreiterinstrument zum verpflichtenden Standard“, sagt Studienautor Werner Gedlicka, Partner im Bereich ESG Assurance bei KPMG. Zugleich zeige sich, dass Unternehmen die Qualität ihrer Berichte laufend verbessern.</p>
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		<title>Anpfiff</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/11/news/anpfiff/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 07:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Während Fußball-Welt- und Europameisterschaften steigt in Österreich die Zahl der Einbrüche deutlich an. Eine Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zeigt, dass während großer Turniere im Schnitt rund elf Prozent mehr Einbrüche in Wohnungen und Häuser passieren als sonst. Besonders auffällig war die WM 2014 in Brasilien: Wegen der Zeitverschiebung fanden viele Spiele spät abends oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während Fußball-Welt- und Europameisterschaften steigt in Österreich die Zahl der Einbrüche deutlich an. Eine Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zeigt, dass während großer Turniere im Schnitt rund elf Prozent mehr Einbrüche in Wohnungen und Häuser passieren als sonst. Besonders auffällig war die WM 2014 in Brasilien: Wegen der Zeitverschiebung fanden viele Spiele spät abends oder nachts statt. In diesem Zeitraum wurden rund 20 Prozent mehr Einbrüche registriert – der höchste Wert der Untersuchung.</p>
<p>„Die Fußball-WM ist nicht nur ein Fest für Fans, sondern leider auch eine Gelegenheit für Kriminelle – erhöhte Wachsamkeit kann helfen, Risiken zu minimieren, vor allem wenn die WM in Übersee stattfindet“, sagt Wiener-Städtische-Vorstandsdirektorin Doris Wendler.</p>
<p>Auch bei der kommenden WM in den USA, Mexiko und Kanada könnten die späten Anstoßzeiten das Risiko erhöhen. Positiv ist jedoch, dass die Einbruchszahlen seit 2014 insgesamt zurückgegangen sind. Trotzdem bleibt während großer Sportveranstaltungen Vorsicht geboten. Wer Türen und Fenster immer absperrt und mögliche Einstiegshilfen wie Leitern oder Werkzeug wegräumt, kann das Einbruchsrisiko deutlich senken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Erleichterte Suche nach Repair Cafés</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/10/news/erleichterte-suche-nach-repair-cafes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Re-Use Austria hat mit repaircafes.at eine neue Online-Plattform gestartet, die die Angebote in ganz Österreich bündelt. Bereits mehr als 100 Initiativen sind mit ihren Terminen und Standorten vertreten. Unterstützt wurde das Projekt von Helvetia, dem BMLUK sowie der Abfallvermeidungsförderung der Verpackungssammel- und -verwertungssysteme. Repair Cafés bieten kostenlose Hilfe bei der Reparatur von Alltagsgegenständen wie Elektrogeräten, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Re-Use Austria hat mit repaircafes.at eine neue Online-Plattform gestartet, die die Angebote in ganz Österreich bündelt. Bereits mehr als 100 Initiativen sind mit ihren Terminen und Standorten vertreten. Unterstützt wurde das Projekt von Helvetia, dem BMLUK sowie der Abfallvermeidungsförderung der Verpackungssammel- und -verwertungssysteme.</p>
<p>Repair Cafés bieten kostenlose Hilfe bei der Reparatur von Alltagsgegenständen wie Elektrogeräten, Fahrrädern oder Kleidung. Jährlich engagieren sich dafür rund 2.300 Freiwillige bei mehr als 1.000 Veranstaltungen. Laut Re-Use Austria werden dadurch pro Jahr etwa 108 Tonnen Abfall vermieden und rund 2.500 Tonnen CO₂ eingespart.</p>
<p>„Mit der neuen Plattform wollen wir diese Bewegung sichtbarer machen und den Zugang zum Reparieren erleichtern“, sagt Matthias Neitsch, Geschäftsführer von Re-Use Austria.</p>
<p>Helvetia unterstützt die Bewegung seit 2021 mit einer kostenlosen Haftpflichtversicherung für teilnehmende Initiativen. Auf der neuen Plattform sind entsprechend versicherte Repair Cafés mit einem grünen Siegel gekennzeichnet. Am 24. und 25. Juni findet zudem ein Repair-Café-Pop-up in der Helvetia-Generaldirektion am Hohen Markt in Wien statt.</p>
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		<item>
		<title>Neuer Investmentchef</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/10/news/neuer-investmentchef/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 16:28:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Generali hat Luca Cetrano mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Group Chief Investment Officer (CIO) ernannt. In dieser Funktion verantwortet er die Steuerung, Koordination und Überwachung aller Investmentaktivitäten im Zusammenhang mit den Versicherungsportfolios der Gruppe. Er berichtet direkt an Group General Manager Marco Sesana. Cetrano ist seit 2012 für das Unternehmen tätig und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Generali hat Luca Cetrano mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zum Group Chief Investment Officer (CIO) ernannt. In dieser Funktion verantwortet er die Steuerung, Koordination und Überwachung aller Investmentaktivitäten im Zusammenhang mit den Versicherungsportfolios der Gruppe. Er berichtet direkt an Group General Manager Marco Sesana.</p>
<p>Cetrano ist seit 2012 für das Unternehmen tätig und übernahm in den vergangenen Jahren verschiedene Führungsaufgaben. Seit 2021 leitete er den Bereich Portfolio Construction and Tactical Asset Allocation. Zuletzt war er zusätzlich für die Strategic Asset Allocation sowie das Holding-Investmentportfolio der Gruppe verantwortlich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Erweiterter Betriebs-Rechtsschutz für KMU</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/10/news/erweiterter-betriebs-rechtsschutz-fuer-kmu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[ARAG führt im Allgemeinen Vertrags-Rechtsschutz für KMU eine zusätzliche Streitwertobergrenze von 2.500 Euro für strittige Forderungen ein. Damit sollen kleinere Vertragsstreitigkeiten, etwa wegen mangelhafter Leistungen, Lieferungen oder offener Forderungen, leistbarer abgesichert werden. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Bei geringeren Forderungsbeträgen müssen Betriebe häufig abwägen, ob sich eine rechtliche Durchsetzung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ARAG führt im Allgemeinen Vertrags-Rechtsschutz für KMU eine zusätzliche Streitwertobergrenze von 2.500 Euro für strittige Forderungen ein. Damit sollen kleinere Vertragsstreitigkeiten, etwa wegen mangelhafter Leistungen, Lieferungen oder offener Forderungen, leistbarer abgesichert werden.</p>
<p>Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Bei geringeren Forderungsbeträgen müssen Betriebe häufig abwägen, ob sich eine rechtliche Durchsetzung wirtschaftlich lohnt. Der erweiterte Rechtsschutz soll mehr Kalkulierbarkeit schaffen und Unternehmen dabei unterstützen, berechtigte Ansprüche zu verfolgen oder unberechtigte Forderungen abzuwehren.</p>
<p>Die Bedeutung dieser Zielgruppe für die österreichische Wirtschaft ist erheblich: Laut „KMU im Fokus 2025“ zählen rund 604.000 Unternehmen in Österreich zu den KMU. Sie machen 99,7 Prozent aller heimischen Unternehmen aus, beschäftigen rund 2,46 Millionen Menschen und erwirtschaften rund 169 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung.</p>
<p>„KMU leisten einen enormen Beitrag für Beschäftigung, Ausbildung und Wertschöpfung in Österreich. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten wollen wir diesen Betrieben eine Lösung bieten, die zu ihrem tatsächlichen Bedarf passt: unkompliziert, kosteneffizient und auf häufige rechtliche Risiken im Unternehmensalltag zugeschnitten“, sagt Markus Kraus, LL.B. (WU), Leiter der Produktentwicklung bei ARAG.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Assekuradeur am Start</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/09/news/neuer-assekuradeur-am-start/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der Thaleon5 Assekuradeur GmbH geht ein neuer Anbieter im österreichischen Reiseversicherungsmarkt an den Start. Hinter dem Projekt steht ein strategischer Schulterschluss der Maklerverbünde EFM, IGV, Wefox, ÖVM und chegg.net. Gemeinsam wollen sie mit Thaleon5 eine digitale Versicherungslösung etablieren, die von Maklern für Makler entwickelt wurde und künftig dem gesamten Markt zur Verfügung stehen soll. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Thaleon5 Assekuradeur GmbH geht ein neuer Anbieter im österreichischen Reiseversicherungsmarkt an den Start. Hinter dem Projekt steht ein strategischer Schulterschluss der Maklerverbünde EFM, IGV, Wefox, ÖVM und chegg.net. Gemeinsam wollen sie mit Thaleon5 eine digitale Versicherungslösung etablieren, die von Maklern für Makler entwickelt wurde und künftig dem gesamten Markt zur Verfügung stehen soll.</p>
<p>Das Produkt ist als reines digitales Onlineprodukt konzipiert. Registrierung, Berechnung, Abschluss, Polizzierung und laufende Abwicklung erfolgen ausschließlich über die Thaleon5-Plattform. Ziel ist es, Maklerbetriebe jeder Größe durch einfache Prozesse, intuitive Handhabung und eine effiziente technische Infrastruktur zu entlasten. Im Mittelpunkt stehen dabei rechtssichere Beratung, schlanke Abläufe und der Anspruch, „Best Advice“ möglichst einfach zugänglich zu machen.</p>
<p>im Hintergrund steht Allianz Partners, die bei Thaleon5 auch als Schadensabwickler agiert. Geführt wird Thaleon5 von einer erfahrenen Doppelspitze: Josef Graf, Gründer und Vorstand der EFM, übernimmt die Funktion des gewerberechtlichen Geschäftsführers. Thomas Litschauer von IGV Austria verantwortet die operative Geschäftsführung und Vertretung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Risiken keine Landesgrenzen kennen</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/09/interview/wenn-risiken-keine-landesgrenzen-kennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 14:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Michael Sturmlechner, MBA, ist Geschäftsführer von Aon Österreich. Aon zählt zu den führenden globalen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen und unterstützt Unternehmen bei Risiko-, Versicherungs- und Vorsorgethemen. In mehr als 120 Ländern verbindet Aon internationale Expertise mit lokaler Marktkenntnis; in Österreich ist das Unternehmen mit rund 330 Kollegen an acht Standorten vertreten. Im Gespräch mit risControl spricht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Sturmlechner, MBA, ist Geschäftsführer von Aon Österreich. Aon zählt zu den führenden globalen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen und unterstützt Unternehmen bei Risiko-, Versicherungs- und Vorsorgethemen. In mehr als 120 Ländern verbindet Aon internationale Expertise mit lokaler Marktkenntnis; in Österreich ist das Unternehmen mit rund 330 Kollegen an acht Standorten vertreten. Im Gespräch mit risControl spricht Sturmlechner über multinationale Risikostrukturen, Cyber- und Vertrauensschadenrisiken sowie die Frage, warum zentrale Steuerung und lokale Umsetzung für international tätige Unternehmen immer wichtiger werden</p>
<p><strong>risControl:</strong> Österreichische Unternehmen sind international stark vernetzt. Wo sehen Sie derzeit die größten Risiken für multinationale Unternehmen?</p>
<p><strong>Michael Sturmlechner, AON:</strong> Man muss das aus meiner Sicht zweigeteilt sehen. Einerseits beschäftigen unsere Kunden aktuell Themen, auf die der klassische Versicherungs- und Beratermarktmarkt nur schwer Antworten geben kann: Zollpolitik, Geopolitik, Lieferketten, kriegerische Auseinandersetzungen, unsicherere Absatzmärkte oder auch die Rohstoffverfügbarkeit. Das sind aktuell unternehmerische Risiken, welchen mit wohl durchdachten und gezielten Unternehmensstrategien begegnet werden muss. Und darin ist die österreichische Unternehmenslandschaft enorm kreativ und resilient. Andererseits steigt gerade deshalb der Beratungsbedarf dort, wo Risikoabwälzung und Risikoberatung wirken können – etwa in den Bereichen internationaler Sach-/BU Lösungen, internationalen Haftpflichtlösungen, D&amp;O-Deckungen, Transportlösungen, bedarfsgerechten Cyberschutz und auch Modellen zur Finanzierung von Eigentragungen. AON ist in über 125 Ländern mit eigenen Kolleginnen und Kollegen vertreten. Dadurch begleiten wir Kunden aus Österreich heraus weltweit und steuern sogenannten Versicherungs-Programme zentral.</p>
<p><strong>risControl:</strong> Was bedeutet diese internationale Begleitung konkret?</p>
<p><strong>Michael Sturmlechner, AON:</strong> Für international tätige Unternehmen ist oft entscheidend, dass Versicherungsschutz nicht in jedem Land isoliert betrachtet wird. Das Headquarter möchte den Überblick behalten und gleichzeitig sicherstellen, dass lokale Anforderungen erfüllt werden. Wenn etwa in China, den USA oder Asien eine Polizze angepasst werden muss oder ein Schaden eintritt, braucht es Ansprechpartner vor Ort, aber eine zentrale Steuerung aus Österreich. Genau diese Verbindung aus lokaler Präsenz und zentraler Koordination ist in der Praxis wesentlich. So können Entscheidungen schneller getroffen, Schäden effizient begleitet und Versicherungslösungen länderspezifisch umgesetzt werden. Darauf legen unsere Kunden zurecht größten Wert und dies macht unsere Profession aus.</p>
<p><strong>risControl:</strong> Wie lassen sich solche Risiken für Geschäftsführung und Vorstand betriebswirtschaftlich greifbar machen?</p>
<p><strong>Michael Sturmlechner, AON:</strong> Zunächst muss man die sehr unterschiedlichen und länderspezifischen Rahmenbedingungen verstehen. In China gilt etwa „Cash before Cover“: Die Prämie muss bezahlt sein, bevor Deckung besteht. In anderen Ländern ist entscheidend, ob Versicherungsschutz aus dem Ausland – also in unserem Fall von einem Versicherer aus Österreich heraus – zulässig ist oder ob eine lokale Polizze zwingend notwendig wird. Man spricht hier von admitted- und non-admitted-Ländern. Solche rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Fragen sind die Basis jeder Risikoberatung. Erst dann lässt sich beurteilen, welche Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist.</p>
<p>Lesen Sie mehr in der nächsten Print Ausgabe von risControl.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CEO Wechsel</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/09/news/ceo-wechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 10:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Ralph Müller übernimmt den Vorstandsvorsitz im Wiener Städtischen Versicherungsverein und folgt damit auf Robert Lasshofer, der weiterhin Aufsichtsratspräsident der Wiener Städtischen bleibt. Sonja Brandtmayer wird Generaldirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. In der Aufsichtsratssitzung der Wiener Städtischen am 9. Juni wurde Sonja Brandtmayer, aktuell Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen, zur neuen Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung 1. Juli 2027 bestellt. Sie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ralph Müller übernimmt den Vorstandsvorsitz im Wiener Städtischen Versicherungsverein und folgt damit auf Robert Lasshofer, der weiterhin Aufsichtsratspräsident der Wiener Städtischen bleibt. Sonja Brandtmayer wird Generaldirektorin der Wiener Städtischen Versicherung. </strong></p>
<p>In der Aufsichtsratssitzung der Wiener Städtischen am 9. Juni wurde Sonja Brandtmayer, aktuell Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen, zur neuen Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung 1. Juli 2027 bestellt. Sie folgt dann Ralph Müller nach, der ebenfalls mit 1. Juli 2027 als Vorstandsvorsitzender in den Wiener Städtischen Versicherungsverein, dem Hauptaktionär der Vienna Insurance Group (VIG), wechselt. Robert Lasshofer bleibt der VIG-Gruppe in beratender Funktion sowie als Aufsichtsratspräsident der Wiener Städtischen Versicherung weiterhin verbunden. <em>„Ich freue mich sehr, dass wir Sonja Brandtmayer als erste weibliche Generaldirektorin für die Wiener Städtische gewinnen konnten, mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem fundierten Know-how und ihren strategischen Fähigkeiten wird sie die Wiener Städtische auf einem erfolgreichen Wachstumskurs weiterentwickeln. Gleichzeitig möchte ich mich bei Ralph Müller sehr herzlich bedanken. Er hat die Wiener Städtische in unruhigen Zeiten höchst erfolgreich und profitabel geführt, die starke Marktposition des Unternehmens nachhaltig ausgebaut und mit strategischem Weitblick wichtige Impulse für die Zukunft gesetzt“</em>, erklärt <strong>Robert Lasshofer</strong>, Aufsichtsratspräsident der Wiener Städtischen Versicherung.</p>
<p><em> </em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KESt-befreite Pensionsvorsorge</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/08/news/kest-befreite-pensionsvorsorge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:04:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Die staatlich geförderte private Altersvorsorge verliert in Österreich seit Jahren an Bedeutung. Die Zahl der Verträge in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge ist seit ihrem Höchststand 2012 von 1,6 Millionen auf weniger als die Hälfte gesunken. Auch das Prämienvolumen der steuerbegünstigten Lebensversicherung ist seit 2010 deutlich zurückgegangen. Das Wiener Fintech froots hat nun als erster unabhängiger Vermögensverwalter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die staatlich geförderte private Altersvorsorge verliert in Österreich seit Jahren an Bedeutung. Die Zahl der Verträge in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge ist seit ihrem Höchststand 2012 von 1,6 Millionen auf weniger als die Hälfte gesunken. Auch das Prämienvolumen der steuerbegünstigten Lebensversicherung ist seit 2010 deutlich zurückgegangen.</p>
<p>Das Wiener Fintech froots hat nun als erster unabhängiger Vermögensverwalter des Landes ein neues KESt-befreites Pensionssparmodell vorgestellt. Dabei werden Versicherungsmantel und Veranlagung getrennt: Während ein Versicherer die steuerliche Hülle bereitstellt, investiert froots das Kapital unabhängig davon in kostengünstige ETFs.</p>
<p>Nach Angaben des Unternehmens sollen dadurch Abschlussprovisionen, Kickbacks und hohe Verwaltungskosten entfallen. Laut Berechnungen der Vergleichsplattform fynup kann ein Anleger, der 30 Jahre lang monatlich 300 Euro spart, dadurch rund 50.000 Euro mehr Kapital aufbauen als mit einer durchschnittlichen fondsgebundenen Lebensversicherung.</p>
<p>Andreas Treichl, Investor und Advisor bei froots, sieht Reformbedarf bei der privaten Vorsorge: „Das Ergebnis ist eine Fehlallokation von Steuerbegünstigungen für Vorsorgeprodukte, die heute vor allem verkauft, aber kaum gekauft werden. Wir müssen die dritte Säule neu beleben.“</p>
<p>Das neue Produkt ist ab 100 Euro monatlich beziehungsweise ab einer Einmalanlage von 5.000 Euro verfügbar. Die Mindestlaufzeit beträgt 15 Jahre.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Sport und Hitze zum Unfallrisiko werden</title>
		<link>https://riscontrol.at/2026/06/08/news/wenn-sport-und-hitze-zum-unfallrisiko-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris Wrumen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 09:54:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://riscontrol.at/?p=26865</guid>

					<description><![CDATA[Freizeitunfälle können den Sommerurlaub rasch beenden – und erhebliche gesundheitliche sowie finanzielle Folgen nach sich ziehen. Besonders häufig passieren Unfälle bei sportlichen Aktivitäten: Laut KFV mussten im vergangenen Sommer rund 69.200 Menschen nach Freizeitunfällen in den Monaten Juni bis August im Krankenhaus behandelt werden. Rund 44 Prozent dieser Unfälle ereigneten sich beim Sport. Am häufigsten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Freizeitunfälle können den Sommerurlaub rasch beenden – und erhebliche gesundheitliche sowie finanzielle Folgen nach sich ziehen. Besonders häufig passieren Unfälle bei sportlichen Aktivitäten: Laut KFV mussten im vergangenen Sommer rund 69.200 Menschen nach Freizeitunfällen in den Monaten Juni bis August im Krankenhaus behandelt werden. Rund 44 Prozent dieser Unfälle ereigneten sich beim Sport. Am häufigsten betroffen waren Fußballer (8.700 Verletzte), gefolgt von Wanderern und Kletterern (5.300), Tennis- und Tischtennisspielern (2.200) sowie Mountainbikern (2.000).</p>
<p>Während Arbeitnehmer bei Arbeitsunfällen gesetzlich abgesichert sind, besteht dieser Schutz bei Freizeitunfällen nicht. Eine private Unfallversicherung kann hier Leistungen etwa bei Invalidität, im Todesfall, für Bergungskosten oder medizinisch notwendige Rücktransporte aus dem Ausland übernehmen. Allein 2024 zahlten Österreichs private Versicherer erstmals mehr als eine Milliarde Euro an Leistungen aus der Unfallversicherung aus.</p>
<p>„Ein Unfall kann das Leben schlagartig verändern, wobei eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen zumindest teilweise abfedern kann“, betont Dr. Ralph Müller, Vizepräsident des Verbands der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO).</p>
<p>Neben klassischen Unfallrisiken gewinnt auch die Hitze zunehmend an Bedeutung. Steigende Temperaturen führen schneller zu Erschöpfung und Konzentrationsproblemen, wodurch das Unfallrisiko steigt. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie sportlich Aktive. Laut Sportmediziner Wolfgang Schobersberger kann die Körperkerntemperatur bei intensiver Belastung sogar auf über 41 Grad ansteigen – ein lebensgefährlicher Zustand. Experten fordern daher verstärkte Hitzepräventionsmaßnahmen.</p>
<p>Zur Unfallvermeidung empfehlen Fachleute eine gute Vorbereitung und passende Ausrüstung beim Sport, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Aktivitäten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen sowie Warnsignale wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit ernst zu nehmen. Vor Reisen sollten zudem die jeweiligen Sicherheitsvorschriften im Urlaubsland geprüft werden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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