Remi Vrignaud CEO Allianz Österreich, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes ©Foto Wilke
in

Jahresergebnis

Allianz Österreich

Die Allianz Österreich hat ihre Zahlen für das Jahr 2021 veröffentlicht. Die Prämieneinnahmen sind über alle Geschäftsbereiche um 4 Prozent auf rund 1,57 Milliarden Euro gestiegen. Das Operative Ergebnis wuchs um 9 Prozent auf insgesamt 214,7 Millionen Euro. Die Combined Ratio erhöhte sich auf Grund der Unwetterschäden und Belastungen aus Großereignissen um 0,6 Prozent auf 85,5 Prozent. Die Unwetterschäden beliefen sich vor Rückversicherung auf 197 Millionen Euro ein Höchststand seit 2002.
Die Sparten im Detail: Die Schaden/Unfall- und Krankenversicherung ist um 3,9 Prozent gestiegen. Treiber ist mit einem Plus von 11,2 vor allem die Gesundheitsversicherung. Die verrechneten Prämien aus der Lebensversicherung haben sich um 4,2 Prozent erhöht. „Wir haben als Allianz Österreich 2021 trotz anhaltender Herausforderungen und außerordentlicher Belastungen durch Unwetterschäden erneut unsere hohe Widerstandsfähigkeit bewiesen. Das starke Ergebnis ist Ausdruck unserer nachhaltigen Leistungsfähigkeit. Der positive Geschäftsverlauf und die zufriedenstellende Entwicklung der Profitabilität spiegeln das solide Fundament unseres Geschäfts wider“, so Rémi Vrignaud, CEO der Allianz Österreich über das Jahresergebnis.
„Auch 2022 liegt unser Fokus auf Wachstum, Kundenzentrierung und Digitalisierung. Unser Ziel ist es weiterhin zu wachsen und Marktanteile zu erhöhen, dabei aber auch eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft zu schaffen“, gibt Vrignaud einen Ausblick auf die Strategie der Allianz Österreich. Der Angriff auf die Ukraine, der eine humanitäre Katastrophe ist und im Zuge dieser die Allianz als Konzern ein großes Hilfspaket geschnürt hat, bleibt neben COVID-19 oder der Inflation auch ein wirtschaftlicher Unsicherheitsfaktor. Die geplanten Aktivitäten für das laufende Geschäftsjahr sowie die solide Basis des Vorjahres stimmen die Allianz Österreich für das Jahr 2022 zuversichtlich – unter der Voraussetzung, dass sich die makroökomischen Prognosen nicht deutlich verschlechtern.

Nachhaltige Investmentfonds

Kaufabschluss