Die UNIQA Group hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2025 die verrechneten Prämien um 8,2 Prozent auf 8,35 Milliarden Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren vor allem die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 10,0 Prozent auf 5,04 Milliarden Euro sowie die Krankenversicherung, deren verrechnete Prämien um 6,3 Prozent auf 1,61 Milliarden Euro zulegten. In der Lebensversicherung stiegen die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung um 5,1 Prozent auf 1,70 Milliarden Euro. In Österreich stiegen die Prämieneinnahmen um 4,8 Prozent, im internationalen Geschäft um 9,8 Prozent.
Die Combined Ratio verbesserte sich 2025 auf 91,7 Prozent nach 93,1 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern legte um 16,9 Prozent auf 516,4 Millionen Euro zu, das Konzernergebnis netto stieg um 22,2 Prozent auf 424,8 Millionen Euro. Als Grund für die Ergebnisverbesserung nennt UNIQA unter anderem die bessere Schaden-Kosten-Quote sowie das weitgehende Ausbleiben größerer Naturkatastrophen. Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich auf 710,8 Millionen Euro, das Kapitalanlageergebnis stieg auf 798,8 Millionen Euro.
Auch bei den Ausschüttungen ist ein Plus vorgesehen: Der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 soll für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,72 Euro je Aktie vorgeschlagen werden, nach 0,60 Euro für 2024. Das entspricht einer Erhöhung um 20 Prozent.
Beim Blick auf die Geschäftsentwicklung verweist UNIQA auf Zuwächse in allen Geschäftsbereichen. In der Schaden- und Unfallversicherung war laut Unternehmen vor allem die Vertriebsleistung ausschlaggebend, in der Krankenversicherung wirkten Prämienanpassungen und das Neugeschäft positiv. In der Lebensversicherung kam der wesentliche Beitrag insbesondere aus dem internationalen Geschäft. Als stabiles Fundament sieht der Konzern weiterhin den Heimatmarkt Österreich, während die CEE-Region als wesentlicher Wachstumstreiber genannt wird.
Für 2026 stellt UNIQA ein Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von 540 bis 570 Millionen Euro in Aussicht. Der Fokus soll auf der weiteren Stärkung des versicherungstechnischen Kerngeschäfts liegen. In Österreich will der Konzern vor allem Profitabilität und Effizienz steigern sowie das Krankenversicherungsgeschäft ausbauen, in den CEE-Märkten steht beschleunigtes profitables Wachstum im Mittelpunkt. Zugleich verweist UNIQA auf Unsicherheiten durch geopolitische Risiken, mögliche wetterbedingte Schäden und Verwerfungen an den Kapitalmärkten.



