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Mobilität im Wandel: Markt, Kosten und Werkstätten unter Druck

risControl März Print Ausgabe


Der österreichische Mobilitätsmarkt ist in Bewegung: Während die Pkw-Neuzulassungen wieder deutlich anziehen und alternative Antriebe weiter Marktanteile gewinnen, steigen mit der Elektromobilität auch die Anforderungen an Versicherer, Werkstätten und Gesetzgeber. Denn der technologische Wandel verändert nicht nur den Fahrzeugbestand, sondern auch Reparaturkosten, Restwerte und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Schadenfall. Gleichzeitig steht die Branche vor der Frage, wie gesetzliche Vorgaben, Fördersysteme und betriebliche Strategien mit dieser Dynamik Schritt halten können.

Besonders deutlich zeigt sich der Wandel im Schaden- und Reparaturbereich: E-Fahrzeuge bringen neue Kostenstrukturen mit sich, weil Hochvolt-Technik, Batteriekomponenten, Sensorik und Software die Instandsetzung komplexer und teurer machen. Für Versicherer rückt damit weniger die Schadenhäufigkeit als vielmehr die Schadenhöhe in den Mittelpunkt der Kalkulation. Auch Werkstätten stehen unter Anpassungsdruck, weil klassische Serviceumfänge zurückgehen, während Spezialisierung, Qualifikation und digitale Prozesse an Bedeutung gewinnen. Die März-Ausgabe von risControl Print beleuchtet, warum Planbarkeit, Spezialisierung und verlässliche Rahmenbedingungen für den Mobilitätssektor wichtiger werden denn je.

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