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Versicherungsbranche mit Prämienplus

FMA

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben ihr Prämienvolumen im zweiten Quartal 2026 um 3,7 Prozent auf 6,17 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) sank hingegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,7 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Gründe dafür waren unter anderem höhere Schadensaufwendungen. Stabile Kapitalerträge konnten diese teilweise kompensieren.

Besonders stark wuchs die Krankenversicherung mit einem Prämienplus von 8,3 Prozent. In der Lebensversicherung setzte sich der Trend zu fonds- und indexgebundenen Produkten fort. Beim Ergebnis glich sie die Rückgänge in der Kranken- sowie der Schaden- und Unfallversicherung weitgehend aus. Der Median des Solvabilitätsgrads stieg im Jahresvergleich auf 266 Prozent – laut FMA einer der höchsten Werte in Europa.

Die Zahlen des zweiten Quartals enthalten noch nicht die Schäden durch die ungewöhnlich starke sommerliche Dürre in Mitteleuropa. Diese werden laut FMA ab dem dritten Quartal wirksam. Die Aufsicht überwacht die klimabezogenen Risiken der Versicherungsbranche seit 2019 systematisch. Rund ein Viertel der von Versicherern direkt oder über Fonds gehaltenen Vermögenswerte gilt als klimarelevant. Das entspricht etwa 32,8 Milliarden Euro. Den größten klimarelevanten Anteil bildet der Immobiliensektor mit rund 14,6 Prozent, gefolgt von energieintensiven Betrieben mit 4,8 Prozent.

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