Soziallandesrätin Eva Pawlata, Vorstand TIROLER Isolde Stieg, Claudia Birnbaum und Ina Köck (beide Frauen im Brennpunkt) sowie Vorstand TIROLER Franz Mair ©Tiroler
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Projekte gegen Gewalt an Frauen und Kindern

TIROLER Versicherung

Gewalt gegen Frauen und Kinder sowieso Ungleichbehandlung erhalten gesellschaftlich noch immer zu wenig Aufmerksamkeit. Mit der Initiative FrauTIROLER setzt die TIROLER VERSICHERUNG bereits zum zweiten Mal ein starkes Zeichen für mehr Schutz, Gerechtigkeit und Solidarität. Insgesamt stellt das Unternehmen 100.000 Euro für Projekte bereit, die Frauen und Kinder stärken und unterstützen.

Von 44 eingereichten Projekten wählte eine unabhängige Fachjury 32 für ein öffentliches Online-Voting aus. Am Ende wurden 31 Projekte gefördert und die Preise am 18. Februar feierlich überreicht.  „Die Vielzahl der Einreichungen zeigt klar, wie groß der Handlungsbedarf ist und wie dringend finanzielle Mittel benötigt werden, um Gewalt gegen Frauen und Kinder wirksam vorzubeugen. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich oft erst auf die schockierenden Einzelfälle. Doch das Problem entsteht viel früher: In Strukturen, Haltungen und einer Sprache, in der Gewalt und Diskriminierung in vielen Teilen der Gesellschaft noch immer bagatellisiert werden. Das sind die Brutkästen für all die schockierenden Taten. Daher unterstützen wir begeistert all das – vielfach ehrenamtliche – Engagement jener Menschen, die täglich mit Mut und hoher fachlicher Kompetenz daran arbeiten, diese Missstände zu verändern und Betroffenen konkret zu helfen“, betont TIROLER Vorstand Franz Mair.

Auch die Bevölkerung beteiligte sich intensiv: Beim Online-Voting wurden über 35.000 Stimmen abgegeben. Wahlberechtigt waren Personen mit Wohnsitz in Tirol, Südtirol oder dem Trentino, wobei täglich einmal abgestimmt werden konnte. Das Voting war nicht nur Entscheidungsinstrument, sondern brachte jene vor den Vorhang, die oft im Hintergrund Großartiges leisten – Vereine, Institutionen und engagierte Einzelpersonen im Einsatz gegen Gewalt und soziale Ungerechtigkeit.

Beim Festakt würdigte Vorstandsdirektorin Isolde Stieg das Engagement der Verantwortlichen und betonte, wie wichtig deren Einsatz für Schutz, Hoffnung und nachhaltige Veränderung im Leben von Frauen und Kindern ist. Gewalt und soziale Ungerechtigkeit dürften keinen Platz in der Gesellschaft haben.

Die eingereichten Projekte verdeutlichen die Bandbreite der Herausforderungen und Lösungsansätze – von Prävention und psychologischer Betreuung über Unterstützung für Familien in Krisen bis hin zu Bildungs-, Integrations- und Empowerment-Initiativen. Im Mittelpunkt stehen stets Frauen und Kinder, unabhängig von Herkunft, Alter oder Religion, die trotz schwieriger Erfahrungen neue Perspektiven entwickeln.

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