Die Schadenregulierung steht vor stetig wachsenden Anforderungen. Häufigere Extremwetterereignisse, komplexere Schadenbilder und ein Generationenwechsel in der Versicherungsbranche verlangen zusätzliches Fachwissen sowie ein reibungsloses Zusammenspiel aller Beteiligten. Daher wird in der Branche auch 2026 stark auf kontinuierliche Aus‑ und Weiterbildung gesetzt. Beispielsweise im Rahmen der hauseigenen Weiterbildungsplattform von faircheck, dem sogenannten Campus.
Der Programmschwerpunkt liegt dabei auf dem Jahresthema Massenschaden, einem Bereich, in dem effiziente Prozesse, innovative Tools, Transparenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung sind. Das Weiterbildungsangebot umfasst praxisorientierte Seminare und Webinare, die technische Kenntnisse, Prozessverständnis und die Fähigkeit stärken, Schadenfälle ganzheitlich zu beurteilen. Besonders wertvoll ist dabei die Einbindung verschiedener Interessensgruppen, die, wann immer möglich, in den Austausch und die Weiterbildungsformate integriert werden.
Anfang März luden die Campus-Verantwortlichen von faircheck ins Schulungszentrum von ETS Egger ein. Schadenexperten, Professionisten sowie Auftraggebende besuchten ein Fachseminar, das aktuelle Entwicklungen rund um Extremwetter beleuchtete. Inhalte waren unter anderem die Trocknung von Gebäuden nach Unwettern, Besonderheiten im Holzbau, Ölschäden durch aufschwimmende Tanks sowie innovative Verfahren der smarten Trocknung. Ergänzend wurden Schadenbilder an Fassaden nach Hagelereignissen analysiert. Der direkte Austausch erwies sich als besonderer Mehrwert für alle am Schadenprozess Beteiligten: Unterschiedliche Perspektiven flossen unmittelbar in die Diskussion ein und führten zu konstruktiven Lösungsansätzen.
Als neutrales Bindeglied in der Schadenregulierung legt faircheck großen Wert darauf, relevante Stakeholder aktiv einzubinden und an einen gemeinsamen Tisch zu bringen. Weiterbildung dient dabei als Plattform, um Abläufe transparenter zu gestalten, gemeinsames Verständnis für technische und organisatorische Anforderungen zu schaffen und nachhaltige Lösungen für Massenschadenereignisse zu entwickeln.
Der Campus zeigt, wie Weiterbildung zur strategischen Investition wird: Sie stärkt Fachwissen, fördert den Dialog und erhöht die Qualität der Schadenregulierung. In für alle herausfordernden Zeiten und in einer Branche, die sich dynamisch weiterentwickelt, bleibt kontinuierliche Qualifizierung ein entscheidender Faktor – für effiziente Prozesse, zufriedenere Kunden und eine Schadenbearbeitung, die den Herausforderungen von morgen standhält.



