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Traum vom Eigenheim

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Das aktuelle Wohnbarometer der VAV zeigt, dass eine Mehrheit der in Österreich lebenden Menschen die Anschaffung von Wohneigentum weiterhin als unerschwinglich oder lediglich mit großen finanziellen Einschränkungen als erreichbar betrachtet. Immerhin 35 Prozent halten einen Kauf unter den derzeitigen Bedingungen für überhaupt nicht möglich, 37 Prozent meinen, dass dieses Ziel mit hohen persönlichen Einschränkungen in greifbare Nähe rückt. Nur drei Prozent der Studienteilnehmer halten Wohneigentum für leicht finanzierbar und weitere 23 Prozent sehen ein derartiges Projekt als machbar wenn gleichzeitig konsequent gespart wird. Damit fällt die Einschätzung ähnlich pessimistisch aus wie schon in Vorjahresbefragungen. 2023 hatten sich die Einschätzungen der Probanden von einer wesentlich positiveren Sichtweise ins Negative gedreht. Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender der VAV: „Hohe Zinsen, ein für viele Private eingeschränkter Zugang zu Finanzierungen und weiterhin hohe Quadratmeterpreise wirken sich fatal aus. Die aktuellen Rahmenbedingungen zementieren bestehende Besitzverhältnisse und schneiden vielen den Weg zu ihrem Traum vom Eigentum ab.“

Ein interessantes Ergebnis der Studie ist, dass in Mittleren Altersgruppen zwischen 30 und 49 die Schaffung von Wohneigentum am ehesten für realistisch gehalten wird. Sechs Prozent schätzen die Finanzierung für leicht darstellbar ein und für 22 Prozent ist konsequentes Sparen erforderlich. Ähnlich zuversichtlich sind Menschen in Niederösterreich und im Burgenland, wo gleichfalls sechs Prozent die Finanzierung als wenig herausfordernd sehen und 26 Prozent konsequentes Sparen für ausreichend halten, um Eigentum zu erwerben. Als sehr schwierig betrachten, wie zu erwarten war, Wiener*innen und Menschen aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg den Weg zum Eigenheim. In Oberösterreich und Salzburg vermuten in einem Wohnungskauf 67 Prozent eine nur unter großen Entbehrungen oder gar nicht zu bewältigende Aufgabe. In Tirol und Vorarlberg sind 75 Prozent dieser Ansicht und in Wien 71 Prozent.  Rabe: „In diesen Regionen ist die Preisdynamik durch Zuzug, Zweitwohnsitze und hohe Grundstückspreise besonders hoch.“

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