©Marco2811 - stock.adobe.com
in

Insolvenzwelle erreicht Höchststand

CRIF

Die wirtschaftliche Belastung für Österreichs Unternehmen hat sich 2025 massiv verschärft: Laut einer aktuellen Analyse des Informationsdienstleisters CRIF stieg die Zahl der Firmeninsolvenzen auf den Rekordwert von 7.392 Fällen – ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Zuwachs von rund 144 Prozent seit 2021. Besonders der Januar 2025 markierte mit 760 Pleiten einen 5-Jahres-Höchstwert. Als Hauptursachen identifiziert CRIF die anhaltend hohen Energie- und Personalkosten, die Rezession sowie die schwache Industrieproduktion im Euro-Raum.

Regional zeigt sich ein gespaltenes Bild: Während Wien mit 2.741 Fällen die höchste Insolvenzdichte aufweist, verzeichneten Salzburg (+35 %) und Tirol (+44,6 %) die stärksten Zuwächse. Auf Branchenebene bleibt der Handel mit 1.388 Insolvenzen (+9,6 %) der am stärksten betroffene Sektor, gefolgt vom Bauwesen und dem Gastgewerbe, das ein deutliches Plus von 13,3 Prozent verbuchte. Für 2026 prognostiziert CRIF-Geschäftsführerin Anca Eisner-Schwarz keine Trendwende, sondern rechnet mit einer Stabilisierung der Pleiten auf diesem hohen Niveau.

Vertrieb im Zentrum

Best-Leistung-Garantie