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Ruf nach strengen Altersgrenzen

marketagent

Eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Instituts Marketagent unter 1.000 Personen zeigt ein deutliches Bild: Die österreichische Bevölkerung blickt mit großer Sorge auf die Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche. Rund 80 % der Befragten stufen Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. als gefährlich ein, während nur knapp ein Fünftel sie für sicher hält. Als größte Bedrohungen werden dabei sexuelle Belästigung, Cybermobbing, Suchtpotenzial sowie der Kontakt zu unangemessenen Inhalten wie Pornografie oder Gewalt genannt. Zwar werden auch positive Aspekte wie der Zugang zu Bildung und die soziale Teilhabe wahrgenommen, diese treten jedoch hinter den massiven Sicherheitsbedenken zurück.

Besonders kritisch wird TikTok bewertet, das von 84 % der Teilnehmer als riskanteste App eingestuft wird, gefolgt von Instagram und Snapchat. Vor diesem Hintergrund herrscht ein breiter gesellschaftlicher Konsens über alle Altersgruppen hinweg: 90 % der Österreicher befürworten ein gesetzliches Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien, wobei der gewünschte Grenzwert im Durchschnitt bei 15 Jahren liegt. Laut Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent, ist dieser Ruf nach strengeren Regeln ein klares Signal an die Politik und die Betreiber.

Trotz der Forderung nach gesetzlichen Rahmenbedingungen sieht die Bevölkerung die Hauptverantwortung für die Einhaltung solcher Altersgrenzen primär bei den Eltern, gefolgt von den Plattformbetreibern und dem Staat. Die Skepsis gegenüber technischen Lösungen ist jedoch groß: Eine Mehrheit von 62 % hält eine zuverlässige Altersprüfung durch die Anbieter selbst für unrealistisch und stuft solche Maßnahmen eher als illusorisch ein.

 

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