Franz Mair, Hans Starl, Isolde Stieg, Andreas Jäger, Kurt Weinberger. ©TIROLER Rainer
in

Neue Expertenreihe

TIROLER

Die TIROLER VERSICHERUNG hat mit „Extremwetterfestes Tirol im Gespräch“ ein neues Expertenformat gestartet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Siedlungsräume, Häuser, Betriebe und Lebensgrundlagen in Tirol besser vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden können.

Vorstandsdirektorin Isolde Stieg sieht die zunehmenden Extremwetterereignisse als konkrete Herausforderung für Kunden und Versicherer. Starkregen, Hagel, Sturm oder Hitzeperioden zeigen immer deutlicher, wo Risiken entstehen – und wo Prävention wirken kann. Die TIROLER will daher nicht erst im Schadenfall unterstützen, sondern bereits davor informieren, Bewusstsein schaffen und praxistaugliche Lösungsansätze aufzeigen.

Der Auftakt widmete sich vor allem den Themen Klima, Bodenverbrauch und Elementarschadenprävention. Als Impulsgeber waren Meteorologe und Wissenschaftsjournalist Andreas Jäger, Kurt Weinberger von der Österreichischen Hagelversicherung sowie Hans Starl von KAWUMMS Naturgefahrenmanagement eingeladen.

Kurt Weinberger warnte vor den langfristigen Folgen der Bodenversiegelung und plädierte dafür, bestehende Flächen besser zu nutzen, Leerstand zu sanieren und Agrarflächen stärker zu schützen. Andreas Jäger verwies darauf, dass viele Lösungen bereits vorhanden seien – von erfolgreichen Anpassungsprojekten bis zu altem Wissen im Umgang mit Trockenperioden. Hans Starl rückte konkrete Eigenvorsorge in den Mittelpunkt: Wer die Risiken am eigenen Standort kennt, könne gezielter vorsorgen, etwa durch hagelwiderstandsfähige Produkte bei PV-Anlagen oder objektspezifische Gefahrenanalysen.

Für Vorstand Franz Mair ist Prävention eine zentrale Zukunftsaufgabe: „Wir können von Tirol aus nicht das Weltklima verändern. Aber wir können entscheiden, wie widerstandsfähig wir unser Land, unsere Städte, Dörfer und Betriebe gegenüber den Folgen der Erderwärmung machen.“

Das neue Format soll künftig zweimal jährlich stattfinden. Ziel ist ein Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlicher Hand, Gemeinden und Zivilgesellschaft. Im Fokus stehen konkrete Handlungsempfehlungen – etwa zu Entsiegelung, Begrünung, Rückhalteflächen, robusten Baustoffen und kluger Eigenvorsorge. Die TIROLER will den Dialog faktenbasiert und lösungsorientiert fortsetzen.

Ehrenvoller Abschied