Martin Prandl ©Sabine Klimpt
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Wertwachstum im Portfolio und Impulse fürs Jahresendgeschäft

CORUM

Der europäische Gewerbeimmobilienfonds CORUM Origin verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen spürbaren Substanzzuwachs. Der Wiederherstellungswert des Portfolios stieg um 0,90 Prozent auf 1.186,30 Euro pro Anteil. Da der offizielle Ausgabepreis weiterhin unverändert bei 1.135 Euro liegt, steigen Investoren derzeit zu Konditionen ein, die um 4,32 Prozent unter dem tatsächlichen Wert des Immobilienvermögens liegen. Martin Prandl, Head of Sales Österreich bei CORUM, sieht darin einen klaren Mehrwert für Anleger, die aktuell Anteile unter dem eigentlichen Substanzwert erwerben können. Begleitet wird diese Entwicklung von kräftigen Nettomittelzuflüssen in Höhe von 280 Millionen Euro sowie einem Anstieg der Anlegerzahl auf über 76.000.

Dass die Bewertungsansätze des Portfolios realistisch sind, bewies das Fondsmanagement im Berichtszeitraum durch ertragreiche Verkäufe. Zwei im Jahr 2019 für insgesamt 38,5 Millionen Euro erworbene Objekte in Finnland wurden für 48 Millionen Euro veräußert. Eine weitere Immobilie in Litauen, die ebenfalls 2019 für 22,3 Millionen Euro angekauft worden war, erzielte einen Verkaufspreis von 28 Millionen Euro. Parallel dazu investierte der Fonds 174,2 Millionen Euro in vier neue Objekte in Deutschland, den Niederlanden, Italien und Finnland mit einer durchschnittlichen Ankaufsrendite von 9,7 Prozent.

Zum Jahresende gewinnt der Fonds zudem für den österreichischen Markt an vertrieblicher Relevanz. Selbstständige und Unternehmer können CORUM Origin im Jahr 2026 als begünstigtes Anlagevermögen für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag nach § 14 EStG nutzen. Ein weiterer Vorteil betrifft die Regulierung ab dem kommenden Jahr: Als französische SCPI unterliegt der Fonds nicht den gesetzlichen Mindesthalte- und Kündigungsfristen, die ab 2027 für klassische österreichische Immobilienfonds greifen.

 

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