Die Helvetia Versicherung nimmt die milderen Temperaturen und die damit einhergehende steigende Nutzung von Fahrrad und E-Bike zum Anlass, wieder auf die Notwendigkeit einer privaten Unfallversicherung hinzuweisen.
Denn aktuelle Daten zeigen: Allein 2024 mussten rund 9.800 Personen nach E-Bike-Unfällen im Spital behandelt werden. Seit dem Boom elektrisch unterstützter Fahrräder hat sich die Zahl der Verletzten bereits nahezu verdoppelt (KFV-Studie 2025). E-Bikes machen mittlerweile mehr als die Hälfte der verkauften Fahrräder aus. Gleichzeitig bringen sie neue Risiken mit sich: Geschwindigkeit und Beschleunigung werden häufig unterschätzt. Viele Radfahrer legen längere Strecken zurück und wagen sich in anspruchsvolleres Gelände, das sie ohne Unterstützung oft nicht gewählt hätten. Auffällig ist, dass rund die Hälfte aller Fahrradunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer passiert, bei E-Bikes sind es knapp 80 Prozent. Hauptursachen sind Unachtsamkeit, Ablenkung und eine nicht angepasste Geschwindigkeit. Wechselhafte Straßenverhältnisse verstärken diese Faktoren zusätzlich.
Die finanziellen Folgen eines Unfalls werden immer noch oft unterschätzt. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt zwar die Erstversorgung ab, nicht jedoch alle Folgekosten. Rehabilitationen, Therapien oder langfristige Einschränkungen können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. „Das Fahrrad frühlingsfit zu machen, gehört für viele dazu. Mindestens genauso wichtig ist aber die eigene Absicherung. Ein Unfall kann schnell hohe Kosten verursachen, eine private Unfallversicherung sorgt hier für zusätzliche Sicherheit“, betont Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall.


