Vortragende und Experten b. 2. Koban Südvers Risk Summit
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Resilienz als strategischer Faktor

KOBAN Südvers

KOBAN SÜDVERS lud zum zweiten Risk Summit nach Salzburg. Im Mittelpunkt standen zentrale Risikothemen für Industrie- und Gewerbekunden: Unternehmenskrisen, Versorgungssicherheit, Cyberrisiken, Großschadenabwicklung und internationale Versicherungsprogramme.

Den Auftakt bildete der WBN Global Research Report 2026 „The New Risk Reality“. Die Ergebnisse zeigen, dass Versicherung von Unternehmen zunehmend nicht mehr nur als Kostenposition, sondern als strategisches Instrument gesehen wird. 43 Prozent der befragten Entscheidungsträger betrachten Versicherung bereits als Investition in die Zukunftsfähigkeit, 87 Prozent erwarten eine weiter steigende Bedeutung in den kommenden drei Jahren.

Die Fachvorträge machten deutlich, wie eng Risikomanagement heute mit Unternehmensführung verbunden ist. Dr. Martin Pfeffer, Partner der VALTUS Management Factory, beleuchtete Krisenkommunikation in schwierigen Unternehmensphasen. Philipp Traussnig, Geschäftsführer der TRAUSSNIG Spedition GmbH, rückte robuste Lieferketten vor dem Hintergrund des Fahrermangels in den Fokus. Patrick Bardel, Gründer und CEO der BPN Group, sowie Michael Geisler, CISO der Lagermax Group, zeigten am Beispiel Cyberrisk, wie anspruchsvoll es geworden ist, aus großen Mengen sicherheitsrelevanter Daten jene Risiken herauszufiltern, die für Unternehmen tatsächlich geschäftsrelevant sind.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Großschadenabwicklung. Diskutiert wurden regulatorische Anforderungen, Obliegenheiten, Unterversicherung und die Bedeutung der ersten 72 Stunden nach einem Schadenfall. Der Tenor: Im Ernstfall reicht eine gute Police allein nicht aus. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Makler, Sachverständigen und rechtlicher Begleitung.

Auch internationale Versicherungsprogramme wurden behandelt. Dabei ging es um Master Policies, lokale Polizzen, Compliance- und Steuerfragen sowie unterschiedliche Schadenkulturen in einzelnen Märkten. Der Summit zeigte damit deutlich: Resilienz entsteht nicht erst in der Krise, sondern durch Vorbereitung, Prävention, klare Strukturen und verlässliche Partner.

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