Michael Kolb ©ACREDIA
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KI treibt globales Wirtschaftswachstum

ACREDIA/Allianz Trade

Trotz geopolitischer Spannungen, hoher Energiepreise und anhaltender Handelskonflikte bleibt die Weltwirtschaft auf Wachstumskurs. Laut dem aktuellen Global Economic Outlook der ACREDIA Group in Zusammenarbeit mit Allianz Trade wird die Weltwirtschaft 2026 um 2,5 Prozent wachsen, 2027 soll das Wachstum auf 2,9 Prozent steigen. Hauptgrund sind die weltweit hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz, die einen Teil der Belastungen ausgleichen.

„Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zum wichtigsten Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Sie federt derzeit einen großen Teil der Belastungen aus Energiekrise und Handelskonflikten ab. Gleichzeitig entstehen neue Abhängigkeiten von wenigen Technologien, Lieferketten und Regionen. Unternehmen sollten KI daher nicht nur als Chance, sondern auch als strategischen Risikofaktor verstehen“, sagt Michael Kolb, Vorstand der ACREDIA Group.

Für die USA erwartet Allianz Trade 2026 ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent. Die Eurozone soll ohne Irland um 0,9 Prozent wachsen, einschließlich Irlands liegt die Prognose bei 0,3 Prozent. Für 2027 werden 1,2 Prozent erwartet. China bleibt mit einem Plus von 4,7 Prozent einer der wichtigsten Wachstumstreiber.

Für Österreich bleiben die Herausforderungen groß. Höhere Handelsbarrieren, Energiepreise und das schwächere Wachstum in Europa belasten vor allem Industrie und exportorientierte Unternehmen. Gleichzeitig können heimische Betriebe von der weltweit steigenden Nachfrage nach KI-Technologien profitieren. Entscheidend sind widerstandsfähige Lieferketten und ein vorausschauendes Risikomanagement.

Auch der Welthandel soll weiter wachsen. Allianz Research rechnet 2026 mit einem Plus von 2,9 Prozent. Investitionen in Halbleiter, Rechenzentren und digitale Infrastruktur sorgen trotz neuer Zölle und Handelskonflikte für Stabilität.

Mit sinkenden Energiepreisen dürfte auch der Inflationsdruck bis 2027 nachlassen. Gleichzeitig erwartet die ACREDIA Group 2026 weltweit einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um vier Prozent, bevor sich die Entwicklung 2027 stabilisieren dürfte.

 

 

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risControl 07/2026