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Unternehmensschutz Cyber

UNIQA Insurance Group AG

Cyberrisiken haben sich in den vergangenen Jahren von einem IT‑Randthema zu einem zentralen Management‑ und Geschäftsrisiko entwickelt. Mit dem neuen Produkt „UNIQA Unternehmensschutz Cyber“ reagiert UNIQA auf die steigende Bedrohungslage und die veränderten Marktanforderungen. risControl sprach mit Andreas Wimmer, Leiter Financial Lines / Cyber bei UNIQA, über aktuelle Cybertrends und die strategische Bedeutung des neuen Produkts.

Cybercrime verzeichnet seit Jahren steigende Fallzahlen. Wie beurteilen Sie die aktuelle Bedrohungslage für österreichische Unternehmen?

Andreas Wimmer: Die Cybercrime‑Statistiken zeigen eine klare Zuspitzung der Lage. Allein 2024 wurden in Österreich über 62.000 Cybercrime‑Delikte angezeigt und mehr als ein Drittel der österreichischen Unternehmen hatte finanzielle Schäden aufgrund eines Cyberangriffs. Auch laut des aktuellen Emerging Risk Reports der UNIQA, aber auch anderen globalen Erhebungen unserer Wettbewerber und Makler, zählen Cyberattacken zu den größten Bedrohungen für Firmen, noch vor Unwetterkatastrophen und politischen bzw. makroökonomischen Entwicklungen. Besonders Angriffe, die durch Künstliche Intelligenz noch präziser und schwerer erkennbar werden, gelten als zunehmend schwer beherrschbar. Diese Entwicklung wird auch durch aktuelle Studien bestätigt: Laut KPMG Cybersecurity-Studie 2026 sind Cyberangriffe auf heimische Unternehmen in den letzten zwölf Monaten von einem bereits hohen Niveau weiter gestiegen. Eine weitere Erkenntnis des Reports: Künstliche Intelligenz spielt mittlerweile eine große Rolle. Cyberangriffe sind deutlich professioneller, schneller und schwerer zu erkennen. Jeder 8. Cyberangriff war erfolgreich und überwand die Sicherheitsbarrieren der Unternehmen. Die Auswirkungen sind meist folgenschwer: So führten 30 Prozent dieser Cyberangriffe zu einem länger andauernden Unternehmensstillstand.

Damit ist klar: Cyberrisiken zählen heute zu den größten operativen und finanziellen Geschäftsrisiken und betreffen Unternehmen jeder Größe – unabhängig von Branche oder IT‑Reifegrad.

Warum hat sich UNIQA gerade jetzt für die Einführung eines neuen Cyberprodukts entschieden?

Wimmer: Weil sich sowohl die Bedrohungslage als auch die Erwartungen der Unternehmen fundamental verändert haben. Cyberangriffe sind heute hochgradig professionalisiert, verursachen erhebliche Folgekosten und erfordern im Ernstfall sofortige, koordinierte Maßnahmen. Mit dem UNIQA Unternehmensschutz Cyber setzen wir einen gezielten Schritt, um Firmen nicht nur finanziell abzusichern, sondern sie im Schadenfall aktiv zu unterstützen.

Was ist das zentrale Leistungsversprechen des Unternehmensschutz Cyber?

Wimmer: Wir bieten die Absicherung von Eigen‑ und Drittschäden nach einem Cyberangriff oder Datenschutzvorfall sowie aktive Unterstützung durch Krisenmanagement, Soforthilfe – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche – und Beratung durch renommierte Partner. Cyberversicherung verstehen wir nicht als reine Kostenerstattung, sondern als integriertes Risikomanagement‑Instrument.

Lesen Sie mehr in der risControl Juli Print Ausgabe.

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