©ChatGPT 20 08 2026
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Zahlungsbetrug verursacht 115 Millionen Euro Schaden

Oesterreichischer Nationalbank

Der Schaden durch Betrug im unbaren Zahlungsverkehr ist in Österreich 2025 deutlich gestiegen. Laut Oesterreichischer Nationalbank erhöhte sich die Schadenssumme gegenüber dem Vorjahr um 17,6 Prozent auf 115,4 Millionen Euro. Insgesamt wurden rund 351.000 betrügerische Transaktionen registriert.

Den größten finanziellen Schaden verursachten Überweisungen: Obwohl sie nur neun Prozent der Betrugsfälle ausmachten, entfielen mit rund 89 Millionen Euro 78 Prozent der gesamten Schadenssumme auf diese Zahlungsart. Der durchschnittliche Verlust lag bei rund 3.000 Euro.

Besonders auffällig ist die zunehmende Bedeutung von Social Engineering. 83 Prozent der Verluste bei Überweisungen entstanden, weil Betrüger ihre Opfer gezielt täuschten und dazu brachten, Zahlungen selbst auszulösen und freizugeben. Zu den häufigsten Maschen zählen Kauf- und Anlagebetrug, Liebesbetrug, Rechnungs- und Überweisungsbetrug, Paketdienstbetrug, CEO- und Behördenbetrug sowie der Enkel- oder Neffentrick. Der Betrug verlagert sich damit zunehmend von technischen Angriffen hin zur gezielten Manipulation von Menschen.

Für die Betroffenen besonders bitter: 2025 trugen die Zahlungsdienstnutzer 97 Prozent der Verluste aus betrügerischen Überweisungen. Trotz der gestiegenen Schäden lagen die Betrugsraten in Österreich bei den meisten Zahlungsarten weiterhin unter dem EU-Durchschnitt.

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