Oliver Schütz ©Cati Donner
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Neues Vorstandsmitglied

FMA

Oliver Schütz ist mit Wirkung vom 1. November 2026 neuer Vorstand der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA). Er wurde von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) nominiert und auf Vorschlag der Bundesregierung durch den Bundespräsidenten für eine Funktionsperiode von fünf Jahren bestellt. Schütz folgt damit Helmut Ettl, der nach über 18 Jahren als Vorstand der FMA nun seine Position als Exekutivdirektor des Internationalen Währungsfonds antritt. Das zweite Vorstandsmandat bekleidet seit 6. Juli 2025 Mariana Kühnel.

„Wir freuen uns auf unsere Zusammenarbeit im Vorstand der FMA“, so Mariana Kühnel und Oliver Schütz. „Wir bauen auf einem starken Fundament auf und werden den erfolgreichen Weg der FMA angesichts von zunehmend vernetzten neuen Risiken für den Finanzmarkt gemeinsam weiterentwickeln. Wir wollen noch stärker auf die wesentlichen Risiken fokussieren, Prozesse vereinfachen und unsere Ressourcen dort einsetzen, wo sie die größte Wirkung erzielen. Effizienz, Risikoorientierung und Transparenz sind für uns zentrale Leitlinien einer modernen und wirksamen Aufsicht.“

Oliver Schütz, geboren am 17. November 1972, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck und promovierte im Bereich Bankenaufsicht. Nach seiner Tätigkeit als Rechtsanwaltsanwärter bei Binder Grösswang Rechtsanwälte trat er im Gründungsjahr 2002 erstmals in die FMA ein. Von 2006 bis 2010 war Schütz Abteilungsleiter im Bereich Bankenaufsicht der FMA. Nach Stationen in der Privatwirtschaft von 2010 bis 2015 (Erste Group Bank und UniCredit Bank Austria) kehrte Schütz 2015 als Leiter des neu geschaffenen Bereichs Bankenabwicklung in die FMA zurück. Er vertritt die FMA bereits jetzt in zahlreichen internationalen Gremien, darunter der Plenarsitzung des Single Resolution Board (SRB) in Brüssel.

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