Der muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit überarbeitet mit 1. Juli 2026 seine privaten Krankenversicherungstarife. Betroffen sind die Kernprodukte „Sonderklasse Exklusiv“ und „Wahlarzt Ambulant“. Die Anpassungen umfassen Prämienreduktionen in der Sonderklasseversicherung, Leistungserweiterungen im Wahlarztbereich sowie eine höhere Altersgrenze bei der Aufnahme.
In der Sonderklasse Exklusiv werden die Beiträge in allen Tarifgruppen gesenkt. In zwei von drei Tarifgruppen fällt die Reduktion deutlich aus, in einzelnen Fällen beträgt sie bis zu 20 Prozent. Gleichzeitig wird die Aufnahmegrenze für die wichtigsten Gesundheitstarife auf das vollendete 70. Lebensjahr angehoben. Damit richtet sich das Angebot künftig an eine breitere Zielgruppe – vom Neugeborenen bis zu Personen im höheren Alter.
Auch im Wahlarzt-Tarif wird der Leistungsumfang erweitert. Künftig sind Laser- und Lasik-Behandlungen zur Sehkorrektur mitversichert. muki verweist in diesem Zusammenhang auf eine steigende Nachfrage nach diesen Eingriffen, die in vielen vergleichbaren Tarifen anderer Anbieter bislang nicht enthalten seien.
„Mit der Kombination aus niedrigeren Prämien und besseren Leistungen schaffen wir einen echten Kundenvorteil“, erklärt Vorstandsvorsitzender Thomas Ackerl. Die Überarbeitung der Tarife sei das Ergebnis von Effizienzsteigerungen, optimierten Tarifstrukturen und einer verbesserten Risikoselektion.
Ein wesentliches Merkmal bleibt im neuen Sonderklasse-Tarif SOE 2/26 für Selbständige bestehen: Die Prämie ist unabhängig davon, ob Versicherte bei der SVS der Sach- oder Geldleistungsgruppe angehören. Mit der Tarifanpassung will muki Leistungsausbau, Prämienentlastung und breitere Zugänglichkeit in der privaten Krankenversicherung verbinden.


