Die Generali Group hat im ersten Halbjahr 2026 Prämien und Ergebnis gesteigert. Die verrechneten Bruttoprämien erhöhten sich um 5,8 Prozent auf 53,4 Milliarden Euro. Sowohl die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 6,3 Prozent als auch das Lebensversicherungsgeschäft mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent trugen zur Entwicklung bei.
In der Lebensversicherung verzeichnete der Konzern Nettomittelzuflüsse von 8,3 Milliarden Euro. Der New Business Value stieg um 21,1 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.
Das operative Ergebnis erhöhte sich um 11,2 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Besonders deutlich fiel der Zuwachs im Bereich Asset & Wealth Management mit 31,3 Prozent aus. Das bereinigte Konzernergebnis erreichte 2,5 Milliarden Euro und lag damit um 13,7 Prozent über dem Vergleichswert. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 14,3 Prozent auf 1,68 Euro. In der Schaden- und Unfallversicherung lag die Combined Ratio bei 91,5 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte über dem Vergleichswert. Die undiscounted Combined Ratio erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 93,8 Prozent. Nach Angaben der Generali belasteten Naturkatastrophen die Combined Ratio mit 1,9 Prozentpunkten. Das verwaltete Vermögen des Konzerns belief sich auf 944 Milliarden Euro und lag damit um 4,9 Prozent über dem Stand zum Jahresende 2025. Die Solvabilitätsquote betrug 216 Prozent nach 219 Prozent Ende 2025. Dabei wurde bereits das Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro berücksichtigt.
Generali-CEO Philippe Donnet sieht in den Halbjahreszahlen eine Bestätigung der bisherigen Umsetzung der Konzernstrategie „Lifetime Partner 27: Driving Excellence“. Der Konzern hält an seinen für den Strategiezeitraum gesetzten Zielen fest.


