Michael Herzhofer, Geschäftsführer der Secura Maklergruppe und Vorsitzender der AFPA, wurde für weitere drei Jahre in den Vorstand der FECIF wiedergewählt. Auch Vania Franceschelli wurde erneut als Vorsitzende der europäischen Interessenvertretung der Finanzberater und Versicherungsvermittler bestätigt.
Für die neue Funktionsperiode nennt Herzhofer die Stärkung der qualifizierten persönlichen Beratung, den Abbau unnötiger Bürokratie und verhältnismäßige regulatorische Vorgaben als zentrale Schwerpunkte. Gerade im Zusammenhang mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibe persönliche Beratung ein wichtiger Bestandteil von Orientierung, Verantwortung und Verbraucherschutz.
Ein weiterer Fokus liegt auf der privaten und betrieblichen Vorsorge. Angesichts der demografischen Entwicklung brauche es aus Sicht Herzhofer stärker unterstützte Modelle, um Vorsorgelücken zu schließen und staatliche Systeme langfristig zu entlasten.
Die AFPA will sich in der europäischen Arbeit weiterhin bei Themen wie Open Finance, Open Insurance, DORA, NIS2 und KI-Regulierung einbringen. Ziel sei es, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern und die Rolle selbständiger Berater und Vermittler in einem zunehmend komplexen Marktumfeld zu stärken.


