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UBS-Studie: Jeder Österreicher besitzt 250.000 Euro

von Andreas Dolezal

In ihrem Global Wealth Report 2026 beleuchtet die Schweizer Großbank UBS, laut eigenen Angaben größter wirklich global tätiger Vermögensverwalter, die Vermögensverteilung in 56 Ländern. Die bereits 17. Ausgabe zeigt, dass das globale Vermögen das dritte Jahr in Folge gewachsen ist, die Kluft zwischen den Reichsten und der breiten Bevölkerung jedoch größer wird.

Das globale Vermögen wachse rasant, doch die Ungleichheit verschärfe sich, ergibt die UBS-Studie. Im Jahr 2025 stieg das Privatvermögen um über 10 % – so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Getrieben wurde dieses Wachstum durch starke Finanzmärkte und einen deutlichen Anstieg der nichtfinanziellen Vermögenswerte, was auf eine allgemeine Verbesserung des Lebensstandards hindeutet.

Weltweiter Rekord an Millionären

Im Jahr 2025 kamen fast eine Million neue Millionäre hinzu, wobei fast die Hälfte dieses Wachstums auf die USA entfiel, wo täglich mehr als 1.200 neue Millionäre hinzukamen. Osteuropa führte beim prozentualen Wachstum, während auch der asiatisch-pazifische Raum und Westeuropa deutliche Zuwächse verzeichneten.

Das Vermögen der Westeuropäer legte 2024 auf 2025 um 16,8 % zu. Bemerkenswert ist laut UBS, dass die mittleren Vermögensklassen wachsen, was einen stetigen Aufstieg der Menschen auf der Vermögensleiter widerspiegelt.

Ungleiche Verteilung

Das durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenen liegt in den USA bei fast 700.000 US-Dollar, in Australien hat es die 600.000-US-Dollar-Marke überschritten. Der Wert für Westeuropa beträgt mit 337.000 US-Dollar weniger als die Hälfte des Niveaus der USA. Alle anderen Regionen liegen deutlich unter 100.000 US-Dollar.

Österreich befindet sich mit einem durchschnittlichen Vermögen pro Erwachsenen von 279.989 US-Dollar (umgerechnet etwa 250.000 Euro) auf dem 22. Platz. Das österreichische Median-Vermögen (50 % der Erwachsenen liegen darüber, 50 % darunter) beträgt 71.378 US-Dollar (ca. 63.700 Euro).

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