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Kryptowährungen verlieren an Rückhalt

marketagent

Die Skepsis gegenüber Kryptowährungen hat in Österreich zugenommen. Laut dem aktuellen Krypto-Barometer von Marketagent stand nur noch ein Viertel der Befragten Bitcoin und Co. positiv gegenüber. Gleichzeitig ging die grundsätzliche Bereitschaft, in Kryptowährungen zu investieren, von 44 auf 39 Prozent zurück.

Für die repräsentative Untersuchung wurden 1.634 Personen in Österreich befragt. 44 Prozent äußerten sich negativ zu Kryptowährungen, 32 Prozent nahmen eine neutrale Haltung ein. Lediglich 33 Prozent stuften digitale Währungen als vertrauenswürdig ein. Zwei Drittel fühlten sich zudem eher schlecht über die Anlageklasse informiert, sechs von zehn Befragten empfanden das Thema als komplex und technisch anspruchsvoll.

Deutliche Unterschiede zeigten sich zwischen den Altersgruppen. In der Generation Z konnten sich 52 Prozent ein Investment vorstellen, unter den Babyboomern waren es 24 Prozent. Auch zwischen Männern und Frauen fiel die Einschätzung unterschiedlich aus: Während jeder zweite Mann grundsätzlich investieren würde, lag der Anteil bei den Frauen bei 27 Prozent.

Als größte Risiken nannten die Befragten hohe Kursschwankungen mit 67 Prozent, Betrug und Cyberkriminalität mit 64 Prozent sowie den möglichen Verlust von Zugangsdaten mit 62 Prozent. Erstmals seit Beginn der Erhebung sah mit 52 Prozent eine absolute Mehrheit mehr Nachteile als Vorteile.

Bei einem hypothetischen Anlagebetrag von einer Million Euro würden durchschnittlich 94.000 Euro beziehungsweise 9,4 Prozent in Kryptowährungen fließen. Immobilien lagen mit 378.000 Euro an erster Stelle, gefolgt von Gold und Edelmetallen mit 253.000 Euro sowie Aktien und Wertpapieren mit 168.000 Euro. Die Hälfte der Befragten würde überhaupt nicht in Kryptowährungen investieren.

 

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