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Unfallstatistik 2025

KFV

In Österreich stieg die Zahl der Verletzten 2025 um 2 Prozent auf 824.400 Personen, was Kosten von rund 2,975 Milliarden Euro verursachte. Die meisten Verunfallten verzeichneten Wien (160.300), Oberösterreich (140.800) und Niederösterreich (134.100). In Niederösterreich entspricht dies einem Anstieg von 2 Prozent bzw. einer verletzten Person alle vier Minuten. Während die Zahlen bei Kindern und Jugendlichen leicht rückläufig waren, stiegen sie bei Erwachsenen (25–64 Jahre) auf 333.100 an.

Gefahrenquelle Haushalt und demografischer Wandel

Besonders stark ist der Zuwachs bei Senioren (65 plus): Hier gab es 266.100 Verletzte (+5 %). Das KFV führt dies auch auf den demografischen Wandel zurück, da die Gruppe der über 65-Jährigen in Österreich seit 2021 um 9 Prozent gewachsen ist. Laut KFV-Direktor Christian Schimanofsky ist jede Vorsorgemaßnahme essenziell, um die Lebensqualität zu erhalten und das Gesundheitssystem sowie die Pflege zu entlasten.

Unfallschwerpunkte und Prävention

Die meisten Unfälle passierten im Haushalt (334.500), gefolgt von Freizeit/Sport, Arbeit/Schule und dem Verkehr. Im Haushalt nahmen vor allem Stürze beim Gehen (+21 %), Reinigungs- sowie Gartenarbeiten stark zu. Körperlich waren am häufigsten Finger, Knie und Fußgelenke betroffen.

Verkehrssicherheit und Helmpflicht

Im Straßenverkehr (97.800 Verletzte) bereiten dem KFV die zunehmenden Kopfverletzungen Sorge. Da im Vorjahr 71 Menschen bei Unfällen mit Fahrrädern oder E-Scootern starben, fordert das KFV eine allgemeine Helmpflicht. Physiker Werner Gruber unterstreicht die Schutzwirkung: Ein Sturz bei 25 km/h gleicht einem Sprung aus dem ersten Stock – ein Helm kann diese lebensgefährlichen Kräfte entscheidend verteilen.

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