CEO Philippe Donnet ©Generali
in

2025: Mehr Prämien, mehr Dividende

Generali Versicherung

Die Generali Group hat im Geschäftsjahr 2025 die verrechneten Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 98,1 Milliarden Euro gesteigert. Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Schaden- und Unfallgeschäft, das um 7,6 Prozent zulegte. In der Lebensversicherung erreichten die Nettomittelzuflüsse 13,5 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren hier laut Generali vor allem Risiko- und Krankenversicherungen sowie hybride und fondsgebundene Lebensversicherungen. Der New Business Value erhöhte sich um 6,2 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro.

Die Combined Ratio verbesserte sich auf 92,6 Prozent und lag damit um 1,4 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auch die Combined Ratio entwickelte sich weiter positiv und sank um 1,6 Prozentpunkte auf 94,3 Prozent. Das operative Ergebnis stieg um 9,7 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro und erreichte damit einen Rekordwert. Das Konzernergebnis legte um 14,5 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro zu, das Ergebnis je Aktie stieg um 16,2 Prozent auf 2,85 Euro.

Auch bei der Kapitalausstattung meldet die Gruppe eine Verbesserung. Die Solvabilitätsquote erhöhte sich auf 219 Prozent nach 210 Prozent im Vorjahr. Das gesamte verwaltete Vermögen belief sich auf 900 Milliarden Euro, ein Plus von 4,3 Prozent. Im Bereich Vermögensverwaltung verzeichnete Generali Nettomittelzuflüsse von 16 Milliarden Euro.

Der Hauptversammlung soll eine Dividende von 1,64 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Das wären 14,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzlich ist für 2026 ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 500 Millionen Euro vorgesehen. Generali wertet die Entwicklung als erfolgreichen Start in die Strategie „Lifetime Partner 27: Driving Excellence“ und verweist auf Zuwächse in den Kerngeschäftsbereichen Schaden/Unfall, Leben und Vermögensverwaltung.

Prävention senkt jetzt Risikofragen

Wachstumsjahr 2025