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Information und Consulting im Konjunkturvergleich

WKÖ

Österreichs Wirtschaft kommt nur langsam in Schwung. Für 2026 erwartet das WIFO ein reales Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS rechnet mit 0,8 Prozent. Für 2027 prognostizieren die Institute ein Plus von 1,3 beziehungsweise 1,0 Prozent. Hohe Energiepreise und eine schwache Konsumnachfrage bremsen die Erholung.

Vergleichsweise positiv entwickelt sich der Bereich Information und Kommunikation. Laut aktuellem Branchenmonitor 3/2026 der Wirtschaftskammer Österreich stieg dessen Bruttowertschöpfung im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,9 Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein Zuwachs von 2,2 Prozent erwartet. Im Bau geht der Monitor hingegen von einem Rückgang um 0,6 Prozent aus. Die Zahlen zeigen, wie unterschiedlich sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche entwickeln.

Know-how für die Wirtschaft

Die WKÖ-Bundessparte Information und Consulting, die über den statistisch erfassten Bereich Information und Kommunikation hinausgeht, zählte Ende des zweiten Quartals 2026 insgesamt 131.909 aktive Spartenmitglieder und 279.100 unselbstständig Beschäftigte. Für Spartenobmann Markus Roth sind diese Unternehmen wichtige Partner bei Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Cybersicherheit und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Sie unterstützen damit auch die Weiterentwicklung anderer Branchen.

Der Bedarf an spezialisiertem Wissen trifft allerdings auf ein weiterhin anspruchsvolles wirtschaftliches Umfeld. Das IHS erwartet für 2026 eine Inflation von 3,1 Prozent und eine Arbeitslosenquote von 7,6 Prozent. Auch 2027 dürfte die Teuerung mit 2,8 Prozent erhöht bleiben. Investitionen in digitale Prozesse und organisatorische Veränderungen stehen damit unter anhaltendem Kostendruck.

 

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