Ferienzeit bedeutet auch mehr Schadenfälle: Helvetia Österreich verzeichnet in den Sommermonaten deutlich mehr Haftpflichtschäden durch Kinder. Eine Auswertung der Jahre 2016 bis 2025 zeigt, dass von Juni bis August im Schnitt um rund 36 Prozent mehr entsprechende Schäden gemeldet wurden als in den Wintermonaten Dezember bis Februar.
Als Gründe nennt Helvetia mehr Bewegung im Freien, häufigere Aktivitäten mit Fahrrad oder E-Scooter und wechselnde Betreuungssituationen während der Ferien. Typische Schadenfälle reichen von beschädigten Gegenständen über Dellen an Autos bis zu Sachschäden in Wohnanlagen, Parks oder auf Spielplätzen.
Ob ein Schaden tatsächlich gedeckt ist, hängt jedoch vom konkreten Versicherungsvertrag ab. Besonders im familiären oder betreuenden Umfeld können Ausschlüsse oder Einschränkungen bestehen. Das betrifft etwa Situationen, in denen Kinder während der Ferien bei Großeltern, Verwandten oder Freunden betreut werden.
Andreas Gruber, Vorstand Schaden-Unfall von Helvetia Österreich, rät daher, vor den Ferien einen Blick auf den bestehenden Haftpflichtschutz zu werfen. Wichtig seien insbesondere Deckungssumme, mögliche Ausschlüsse und die Frage, ob Kinder im jeweiligen Vertrag ausreichend mitversichert sind.



