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Mehr als die Hälfte der Prämien kommt aus dem Ausland

FMA

Die fünf international tätigen österreichischen Versicherungsgruppen erzielten 2025 bereits 56 Prozent ihres Prämienvolumens außerhalb Österreichs. Die Nettoprämien im Ausland stiegen gegenüber dem Vorjahr um 10,7 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Im Inland erreichten sie 11,3 Milliarden Euro.

Insgesamt erhöhten sich die Prämien von GRAWE, Merkur, UNIQA, Vienna Insurance Group und Wüstenrot um 8,2 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro. Das Wachstum setzte sich damit fort, obwohl die Zahl der Versicherungs- und Rückversicherungsunternehmen innerhalb der Gruppen von 98 auf 93 zurückging.

Der Schwerpunkt des Auslandsgeschäfts lag weiterhin in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Wichtigster Markt war Tschechien mit einem Anteil von 22,3 Prozent an den Auslandsprämien, gefolgt von Polen mit 17,6 Prozent. Dahinter lagen Rumänien, Ungarn, die Türkei und die Slowakei. Auf diese sechs Länder entfielen gemeinsam 70 Prozent des ausländischen Prämienvolumens.

Besonders stark war die Marktposition österreichischer Versicherungsgruppen in Tschechien und der Slowakei, wo sie jeweils mehr als 40 Prozent des Versicherungsmarktes abdeckten. In Litauen lag ihr Marktanteil bei 35 Prozent, in Rumänien bei 33 Prozent. Für 2026 erwartet die FMA eine geografische Verschiebung. Durch die Übernahme der Nürnberger Versicherung durch die Vienna Insurance Group dürfte Deutschland im Auslandsgeschäft deutlich an Bedeutung gewinnen.

Die Kapitalausstattung blieb stabil: Ende 2025 lagen die Solvenzquoten aller fünf Versicherungsgruppen über 240 Prozent.

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