Johannes Muschik ©Ricarda Kunzl
in

15 Jahresjubiläum

In einem persönlichen Kommentar gratuliert Johannes Muschik der AFPA zu ihrem 15-jährigen Bestehen. „Mein Dank und meine Anerkennung gelten all jenen, die dazu beigetragen haben, die AFPA zur direkten Informationsdrehscheibe und Interessenvertretung für Wertpapierfirmen, Versicherungsvermittler und Finanzdienstleister in Österreich und in der EU zu machen – ob als Mitglieder, Beiräte, Vorstände, im Office-Team, in der IT oder an vielen weiteren Stellen“, so Muschik.

In seinem Rückblick erinnert er daran, dass ein wesentlicher Teil jener Regeln, die den Arbeitsalltag der Finanz- und Versicherungsbranche bestimmen, auf europäischer Ebene entsteht. Für betroffene Unternehmen gehe es daher nicht nur darum, sich rechtzeitig und aus erster Hand zu informieren. Ebenso wichtig sei es, sich frühzeitig mit Gremien und Entscheidungsträgern zu vernetzen und die Interessen der Branche bereits während der Entstehung neuer Regelungen einzubringen.

Dass dieses Verständnis nicht immer selbstverständlich war, zeigt Muschik anhand einer Begebenheit aus dem Jahr 2018. Bei einer Informationsveranstaltung zur Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD habe ein Teilnehmer gefordert, die aus Brüssel kommenden Vorgaben noch zu verhindern. Dessen Sitznachbar habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass es dafür längst zu spät sei und es nun vielmehr darum gehe, sich auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.

„Unternehmen, die nicht in der Lage sind, eine Vorstellung von der Zukunft zu entwickeln, werden an der Zukunft nicht mehr beteiligt sein“, schreibt Muschik. Wer regulatorische Entwicklungen frühzeitig verfolge, könne sich nicht nur besser darauf einstellen, sondern auch versuchen, die künftigen Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Seit ihrer Gründung habe die AFPA zahlreiche Richtlinien, Gesetze und Leitlinien begleitet und dabei die Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe sowie der gesamten Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche berücksichtigt. Muschik sieht darin auch einen Wettbewerbsvorteil für jene Unternehmen, die Entwicklungen nicht erst abwarten, sondern sich frühzeitig damit auseinandersetzen.

Mit Zuversicht blickt er auf den zunehmenden Generationswechsel in der Branche. In vielen Unternehmen übernehme inzwischen die nächste Generation Verantwortung und zeige großes Interesse daran, sich mit führenden Köpfen zu vernetzen und die Märkte der Zukunft mitzugestalten.

„Unserem Executive Team, das bereits der nächsten Generation angehört, und der AFPA als Organisation wünsche ich alles Gute und viel Erfolg im Sinne der Mitgliedsbetriebe für die nächsten 15 Jahre“, schließt Muschik seinen Rückblick.

Neue Säule für die Pensionen?

Übernahme abgeschlossen