Munich Re hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernergebnis von 6,1 Milliarden Euro abgeschlossen – rund 0,1 Milliarden Euro über den Erwartungen. Der Versicherungsumsatz blieb mit 60,4 Milliarden Euro nahezu stabil. Wachstum in der Rückversicherung Leben/Gesundheit und bei ERGO glich die gezielte Aufgabe von Geschäft in der Rückversicherung Schaden/Unfall sowie negative Währungseffekte weitgehend aus.
Für Aktionäre stellt Munich Re eine höhere Ausschüttung in Aussicht: Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung soll die Dividende auf 24 Euro je Aktie steigen – ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich ist ein neuer Aktienrückkauf mit einem erhöhten Volumen von 2,25 Milliarden Euro bis zur Hauptversammlung 2027 geplant.
Operativ zeigte sich das Geschäft robust: Die Eigenkapitalrendite lag 2025 bei 18,3 Prozent, die Solvenzquote stieg auf 298 Prozent. Belastend wirkte vor allem das Währungsergebnis, das aufgrund der US-Dollar-Schwäche ins Minus rutschte. Finanzvorstand Christoph Jurecka spricht von einem „wegweisenden Jahr“: Mit dem Abschluss von „Ambition 2025“ seien alle finanziellen und nicht-finanziellen Ziele erreicht oder übertroffen. Für 2026 erwartet der Konzern ein weiteres Ergebniswachstum auf 6,3 Milliarden Euro. Der endgültige Geschäftsbericht 2025 ist für den 18. März 2026 angekündigt.



