Torsten Leue Vorstandsvorsitzender Talanx AG ©Talanx
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Konzernergebnis

Talanx Gruppe

Die Talanx Gruppe hat in der Erstversicherung erstmals die Milliardengrenze beim Konzernergebnis 2021 überschritten. Die Bruttoprämien stiegen auf 45,5 Milliarden Euro. Mit einer mehr als 1,2 Milliarden Euro Summe musste das höchste jemals verzeichnete Großschadenvolumen durch Naturkatastrophen verbucht werden. Alle Geschäftsbereiche, vor allem jedoch das Geschäft mit Spezialrisiken im Geschäftsbereich Industrieversicherung trugen zu diesem Wachstum bei. Die Combined Ratio verbesserte sich von 101 Prozent im Jahr 2020 auf 97,7 im Jahr 2021. Das operative Ergebnis sind durch die Naturkatastrophenschäden und die Belastungen durch die Corona Pandemie insgesamt mit 638 Millionen Euro belastet, dennoch konnte das operative Ergebnis um 49 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Talanx Gruppe bekräftigt ihre Prognose, 2022 ein Konzernergebnis zwischen 1,05 und 1,150 Milliarden Euro zu erzielen. „Das Milliarden-Ergebnis trotz der erhöhten Schadenzahlungen an unsere Kunden verdeutlicht: Unser profitables Wachstum steht auf einem sehr soliden Fundament. Unsere Strategie und die Modernisierungsprogramme in den Geschäftsbereichen zeigen Wirkung. Dass die Erstversicherung stärker zum Konzernergebnis beiträgt, während auch die Rückversicherung wächst, verbessert die Ertragspotenziale unseres Geschäftsmodells zunehmend. Vor diesem Hintergrund können wir gestärkt in die Zukunft blicken und den neuen Herausforderungen entgegentreten, die sich bereits abzeichnen. Inflation und eine restriktivere Zinspolitik sowie geopolitische Krisen treten als neue zentrale externe Einflussfaktoren bereits hervor“, sagte Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG.

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